New World: 5 spannende Infos zum großen neuen MMO 2020

Was macht MMORPG New World aus und für wen eignet sich das neue Spiel von Amazon? Wir stellen euch fünf wichtige Fakten aus unserer Plus-Preview vor.

von Elena Schulz,
21.02.2020 17:42 Uhr

Wir beantworten alle wichtigen Fragen zu New World. Wir beantworten alle wichtigen Fragen zu New World.

New World ist jetzt ein anderes Spiel. Aus PvP, Survival und Sandbox wurde ein PvE-MMO mit zusätzlichem PvP. Wir sammeln für euch die wichtigsten Fakten zum MMORPG von Amazon und klären, für wen das Spiel nun geeignet ist.

Wenn alles nach Plan läuft, erscheint New World trotz der großen Umstellung übrigens schon am 26. Mai 2020 für den PC. Einen ersten Eindruck könnt ihr euch auch schon in unserer Video-Preview mit Gameplay verschaffen:

New World Gameplay-Preview - Das erste Open-World-MMO 2020 ist jetzt TOTAL anders! 10:30 New World Gameplay-Preview - Das erste Open-World-MMO 2020 ist jetzt TOTAL anders!

1. New World will ein flexibles MMO sein

New World verzichtet auf festgelegte Klassen. Stattdessen levelt ihr eure Waffen über Skillbäume und Modifikationen. Die aktivieren Sonderangriffe mit Abklingzeiten und dauerhaft wirkende passive Boni. Mit der Zeit schaltet ihr drei Waffenslots frei, über die ihr unterschiedliche Waffentypen wie Schwerter oder Bögen ausrüsten und im Kampf durchtauschen könnt. Diese Waffen selbst könnt ihr kaufen oder einfach herstellen.

Anders als bei einem normalen Klassensystem, dürft ihr eure Waffen jederzeit auswechseln. Zusätzlich existieren noch ein Charakterfortschritt bis Level 60 und Attributspunkte. Letztere lassen sich bis Level 20 auch noch kostenlos zurücksetzen, sodass ihr gefahrlos rumprobieren könnt.

Hinzu kommen noch Handwerksfähigkeiten zum Ausbauen, sowie der Standesrang, den ihr in den zwölf Spielregionen einzeln steigern dürft, um euch Vergünstigungen wie reduzierte Handelssteuer oder erhöhte Lagerkapazität zu verdienen.

2. Der PvP soll auch für PvE-Spieler interessant sein

New World hat als Hardcore-PvP-MMO begonnen. Allerdings sorgte das in der Closed Alpha für Frust, weil hochrangige Spieler jagt auf Neueinsteiger machten. Die Entwickler entschieden sich daraufhin dazu, das MMO umzubauen und den PvP zum optionalen Spielanteil herunterzustufen. Wer gegen andere Spieler kämpfen will, aktiviert das Feature einfach. Der schnelle Umstieg war übrigens möglich, weil ohnehin schon alle Elemente im Spiel vorhanden waren und man dem Entwickler zufolge nur anders gewichten musste.

Trotzdem will man den PvP auch PvE-Fans schmackhaft machen. Gerade die großen Massenschlachten bieten deshalb einige Möglichkeiten, sich einzubringen, ohne auf direkten Konfrontationskurs zu gehen. PvP-Muffel dürfen sich in der Schlacht hervortun, indem sie Tore reparieren, Mitspieler heilen oder Kriegsmaschinen bedienen, statt sich Zweikämpfen zu stellen. Frust soll auch die geringe Strafe nach einem Tod verhindern: Beim mehrfachen Ableben erhöht sich nur die Zeit bis zum Wiedereinstieg (außer jemand belebt euch wieder), ihr verliert aber keine Gegenstände.

Massenschlachten um Festungen bilden das Herzstück des PvPs von New World. Massenschlachten um Festungen bilden das Herzstück des PvPs von New World.

Wie laufen die PvP-Schlachten mit 100 Spielern überhaupt ab?

Bei den 50v50-Schlachten habt ihr als Angreifer zum Ziel, wichtige Kontrollpunkte einzunehmen und anschließend die Tore der Festung aufzubrechen. Laut Entwicklern muss man hier taktisch abwägen, wo man zuerst angreift und ob man sich aufteilt. Man kann zum Beispiel die Hintertür attackieren oder auch Kanonen strategisch platzieren. Die Verteidiger haben allerdings die gleichen Möglichkeiten. Zudem lassen sich zwischendurch Kampfpunkte gegen Tränke oder Munition tauschen.

3. Die Story wird wohl anders als gedacht

In der letzten Vorschau weckte New World bei uns noch die Hoffnung auf ein Spiel für Story-Fans, das seine Spieler über Environmental Storytelling von seiner lebendigen Welt begeistern will. Das existiert weiterhin im Spiel, klingt aber eher nach einer Randnotiz - Beim Anspielen lassen sich nur vereinzelte Tagebucheinträge finden.

Auch eine klassische Geschichte tritt eher in den Hintergrund: Es gibt Questreihen, die kommen aber ohne Vertonung oder Zwischensequenzen aus und setzen inhaltlich eher auf simple Aufträge wie sammel die, baue das oder töte jenes. Großes Storytelling soll eher im sozialen Bereich stattfinden. Die Entwickler erhoffen sich Geschichten, die von den Spielern selbst geschrieben werden und Kriege, Regierungswechsel oder Gildenfehden hervorbringen - ein bisschen, wie man es von EVE Online kennt.

In der Welt von New World gibt es über Ressourcen bis hin zu Tieren oder Gegnern viel zu entdecken. Tiefgreifende Geschichten finden sich aber eher in anderen Bereichen. In der Welt von New World gibt es über Ressourcen bis hin zu Tieren oder Gegnern viel zu entdecken. Tiefgreifende Geschichten finden sich aber eher in anderen Bereichen.

4. Solo spielen wohl (fast) immer möglich

Laut Entwickler lassen sich fast alle Spielinhalte allein absolvieren. Nur die Raid-artigen Invasionen der Corrupted, die eine besonders aggressive Gegnerform darstellen, und starke Bosse erfordern ganze Spielergruppen. Zu denen soll man sich aber einfach und spontan im Spiel zusammenfinden können, ohne dass man auf Erfahrungspunkte oder andere Belohnungen verzichten muss. Einzelspieler können sich also für bestimmte Aktivitäten Verbündete suchen und dann wieder allein weiterziehen.

Zudem lässt sich der Rang in den einzelnen Territorien unabhängig von den drei Fraktionen in der Spielwelt steigern. Auch wenn man sich nicht den Maurauders (kriegerisch), Syndicate (hinterlistig) oder Covenant (geistlich) anschließt, kann man laut Entwickler Quests annehmen und sich Rang und Namen in den Gebieten erarbeiten.

5. Das Endgame verspricht Abwechslung

Im späteren Spielverlauf sollen mehrere unterschiedliche Fortschrittsysteme greifen, um den Spieler bei der Stange zu halten. Neben dem Charakterlevel existiert noch die Waffenmeisterschaft, die motivieren soll, in jeder Kategorie alle Angriffswerkzeuge freizuspielen. Auch Crafting soll fesseln und Hand in Hand gehen mit dem Verbessern der Städte im Spiel, die fortgeschrittene Verarbeitung und Produktion ermöglichen.

Neben den PvP-Massenschlachten sollen Spieler sich auch bei den bereits erwähnten Corrupted-Raids austoben können, Energie in Stadtprojekte und Quests investieren oder an den Kämpfen um die Herrschaft in einzelnen Territorien teilnehmen. Hinzu kommen aber auch friedliche Ziele, wie zum Beispiel das Erwerben und Ausbauen bis zu drei eigener Häuser, die auch als Schnellreisepunkte fungieren oder sich als Händler einen Namen zu machen.

Mehr über die Spielwelt von New World, die Gegnerarten, das Kampfsystem und weitere Hintergründe, sowie unser Fazit vom Anspiel-Event, erfahrt ihr in unserer großen Vorschau bei GameStar Plus:

Plus-Preview: Open-World-MMO New World: Die Alternative zum Schema WoW

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