Ubisoft macht Next-Gen-Spiele nicht teurer - zumindest vorerst

Obwohl ein Next-Gen-Spiel bereits einer Preiserhöhung unterzogen wurde, zieht Ubisoft mit seinen kommenden Titeln (noch) nicht mit. Der CEO spricht über seine Pläne.

von Géraldine Hohmann,
24.07.2020 15:47 Uhr

Next-Gen-Spiele könnten teurer werden. Den Anfang machte bereits NBA 2K21 - für die Sportsimulation müssen Besitzer der PS5 oder Xbox Series X künftig 70 statt 60 Dollar (75 statt 70 Euro) berappen.

Das wirft die Frage auf, ob sich hier eine allgemeine Preiserhöhung anbahnt und wie sich das auf PC-Spiele auswirkt. Jetzt spricht Entwickler Ubisoft in einer Investorenkonferenz über seine Pläne für Next-Gen-Spiele.

Keine Preiserhöhung bis Weihnachten

Ubisoft gibt auf Nachfrage Entwarnung für alle Spiele, die noch 2020 zum Weihnachtsgeschäft erscheinen. Diese werden wie üblich 60 Dollar kosten - daran ändert sich auch nichts, sobald ihre Next-Gen-Versionen erscheinen. Im Falle von AC Valhalla zum Beispiel können Besitzer der Current-Gen-Versionen ihr Spiel sogar kostenlos auf die nächste Konsolengeneration upgraden.

Doch wie sieht es mit den Spielen aus, die direkt auf PS5 und der Xbox Series X landen? Dazu äußert sich Ubisofts CEO Yves Guillemot noch ausgesprochen verhalten:

"Für die Spiele um Weihnachten planen wir denselben Preis wie die vorherige Konsolengeneration. Darauf liegt momentan unser Fokus."

Wie sich eventuelle Preiserhöhungen auf den Vollpreis von PC-Spielen auswirken könnte, ist momentan auch noch unklar. Für langfristig teurere Spiele spräche, dass Next-Gen-Titel durch den Einsatz moderner Technik auch in der Produktion mehr kosten. Unser Chefredakteur und Branchenexperte Heiko Klinge ist sich sicher - die Preiserhöhung kommt, trifft PC-Spieler aber gerade mal so heftig wie Wattebällchen:

Warum die Preiserhöhung euch egal sein kann   538     22

Mehr zum Thema

Warum die Preiserhöhung euch egal sein kann

Auch unsere Kollegen von GamePro haben das Thema unter die Lupe genommen und berichtet, warum die Kontrolle letztendlich bei den Käufern selbst liegen könnte.

zu den Kommentaren (37)

Kommentare(37)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen