Das Studio hinter dem Survival-Spiel Nightingale bereitet sich auf ein großes Update vor: Das Spiel, das von ehemaligen Bioware-Entwicklern unter der Leitung von Aaryn Flynn entwickelt wurde, befindet sich seit Februar in der Early-Access-Phase und hat gemischte Kritiken erhalten.
Trotz Lob für das Weltdesign und die Crafting-Mechaniken konnte das Spiel bisher nicht vollends überzeugen. Es liegt bei 63 Prozent positiven Steam-Reviews und von den knapp 48.000 gleichzeitigen Spielern zum Release ist nur noch ein Bruchteil übrig geblieben – aktuell sind nur noch rund 150 Spieler online.
So soll Nightingale wieder auf Kurs gebracht werden
In einem aktuellen Video-Update gab Flynn zu, dass das Team mit dem bisherigen Zustand des Spiels unzufrieden ist.
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Sowohl die Spielerzahlen als auch die allgemeine Stimmung der Community entsprechen nicht den Erwartungen der Entwickler.
Deshalb plant Inflexion Games umfassende Änderungen an den Kernsystemen des Spiels, darunter die prozedural generierten Welten, die sogenannten Realms, die ihr im Spiel besucht.
Besonders im Fokus stehen Anpassungen, die mehr Struktur ins Spiel bringen sollen.
Flynn erklärte, dass das Team daran arbeite, den Spielern ein klareres Gefühl des Fortschritts zu vermitteln und die Unterschiede zwischen den Realms stärker hervorzuheben. Das Feedback der Spieler hatte darauf hingedeutet, dass sich die Welten oft zu ähnlich und repetitiv anfühlen.
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Nightingale: Wir bekämpfen Wölfe, sammeln Ressourcen und kehren nach Hause zurück
Neil Thompson, Art Director und Leiter der Audio-Abteilung bei Inflexion, ergänzte, dass das Spiel bisher fast zu offen und selbstmotiviert
gewesen sei, was es für einige Spieler schwierig machte, klare Ziele zu setzen.
Um dem entgegenzuwirken, wird an einer traditionellen, aber dennoch spannenden Struktur gearbeitet, die das Spielerlebnis verbessern soll.
Das Update, das für Ende des Sommers geplant ist, soll unter anderem auch die Begrenzung beim Basisbau lockern, um euch mehr kreative Freiheit bei der Errichtung eurer virtuellen Heimat zu geben.
Das Team betonte jedoch, dass noch viel Arbeit notwendig ist, um die geplanten Verbesserungen nahtlos zu integrieren. Flynn und Thompson zeigen sich jedoch optimistisch und bezeichnen die neue Version als Nightingale, aber besser.
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