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Nosgoth im Test - Wir haben Blut geleckt

In Nosgoth ziehen wir entweder auf Seiten der Vampire oder der Menschen in Multiplayer-Gefechte. Im Test der Open Beta erleben wir asynchronen Spielspaß und ein faires Free2Play-Modell.

von Jonas Gössling,
08.02.2015 11:50 Uhr

Nosgoth - Test-Video zum Legacy of Kain-Ableger 4:52 Nosgoth - Test-Video zum Legacy of Kain-Ableger

Das Multiplayer-Spiel Nosgoth ist nichts für Solisten, sondern setzt voll auf Teamplay. Einsame Wölfe sterben in Nullkommanix, sei es nun als Vampir oder Mensch. Ah, der aktuell beliebte asynchrone Ansatz! Vampire und Menschen steuern sich nämlich komplett anders. Das klappt, wie sich im Test zeigt, auch hervorragend und sorgt für jede Menge kurzweilige Kämpfe. Nur auf lange Sicht geht den schnellen Blutsauger-gegen-Nachwuchs-Van-Hellsing-Schlachten die Luft aus.

Sterben ist vampirisch

Wir steuern die Geschöpfe der Nacht aus der Third-Person-Perspektive. Laufen wir auf ein Gebäude zu und halten die Shift-Taste gedrückt, klettert unser untotes Alter Ego die Wände rauf. Das gilt für alle der vier Klassen, mit dem Sentinel gleiten wir sogar dank ledriger Schwingen frei über die Karte. In der Fortbewegung sind wir den Menschen somit haushoch überlegen. Allerdings hat die Sache auch einen Haken: Die kleinen Draculas sind, ausgenommen kleinerer Spezialfähigkeiten, Nahkämpfer und halten Dauerbeschuss nicht lange stand. Alleine anzugreifen ist also purer Selbstmord.

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Was hilft, sind gezielte Attacken im Verbund. Wenn sich zum Beispiel die Feinde an einem Ort sammeln, preschen wir mit dem durchschlagekräftigen Tyrann vor und setzen dann mit den schwachen, aber schnellen Reavern und Täuschern nach. Die Sentinels pflücken derweil unvorsichtige Gegner vom Boden und lassen sie aus großer Höhe runterfallen. Keine Klasse ist dabei überflüssig und alle sind gut ausbalanciert. Neue Lebensenergie saugen wir danach, wie es sich für waschechte Vampire gehört, aus erledigten Gegnern.

Sterben ist menschlich

Die Menschen steuern sich indes recht klassisch. Dank hohem Tempo und flüssiger Bedienung erinnert das Spielgefühl hier an klassische Ego-Shooter. Übernehmen wir diese Fraktion, müssen wir zunächst einmal unser Denken umstellen. Auf Häuser klettern und fliegen, das bleibt uns logischerweise vorenthalten. Dafür sind alle Klassen für den Fernkampf bestens ausgerüstet.

Der Späher erledigt mit seinem Bogen Feinde auf lange, die Alchemistin schießt mit ihrer Handkanone auf mittlere und der Prophet auf kurze Distanzen besonders gut. Der Jäger ist der Allrounder. Im Verbund schießen wir die Blutsauger reihenweise vom Himmel. Wenn sie es jedoch in unsere unmittelbare Nähe schaffen, muss sich das Team zwangsweise aufteilen. Das macht es wiederum für die Vampire einfacher anzugreifen.

Die Vampire: Reaver Der Reaver schleicht sich bevorzugt an seine Beute, springt sie dann an und reißt sie zu Boden.

Tyrann Der Tyrann ist vor allem fürs Grobe zuständig und sprengt Menschenansammlungen auseinander.

Sentinel Wer gerne durch die Lüfte fliegt und schon immer einmal Feinde aus dem Himmel auf den Boden fallen lassen wollte, ist mit dem Sentinel gut bedient.

Täuscher Der Täuscher wird in erster Linie seinem Namen gerecht. Er verwandelt sich auf Knopfdruck in einen Menschen und greift aus dem Hinterhalt an.

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