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Geforce RTX 2060 - Fast so schnell wie die RTX 2070, aber deutlich günstiger

Nvidia bringt mit der Geforce RTX 2060 Raytracing in bezahlbarere Regionen, außerdem liegt die Karte im Vergleich zur RTX 2070 nur knapp zurück - aber reichen 6 GByte Videospeicher?

von Christoph Liedtke,
09.01.2019 17:38 Uhr

Nvidias neue Mittelklasse im Test: Die Geforce RTX 2060 ist erstaunlich nah an einer RTX 2070 für spürbar weniger Geld.Nvidias neue Mittelklasse im Test: Die Geforce RTX 2060 ist erstaunlich nah an einer RTX 2070 für spürbar weniger Geld.

Mit der Geforce RTX 2060 im Test bringt Nvidia die Turing-Architektur der RTX-2000-Serie in bezahlbarere Regionen. Wer erwartet, dass die RTX 2060 im Vergleich mit Geforce RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070 deutlich weniger Leistung bietet, wird aber überrascht sein, wie viel näher die RTX 2060 an der RTX 2070 liegt als noch die GTX 1060 an der GTX 1070. Allerdings verlangt Nvidia mit einer Preisempfehlung von 369 Euro auch spürbar mehr als für die GTX 1060.

Zum Test stand uns die RTX 2060 Founders Edition von Nvidia zur Verfügung, Custom Modelle der Grafikkartenhersteller stehen aber bereits in den Startlöchern und erscheinen in Kürze.

Für die Geforce RTX 2060 setzt Nvidia auf den TU106-Grafikchip mit dem auch die RTX 2070 bestückt ist. Der dort im Vollausbau agierende Chip, ist für die RTX 2060 leicht beschnitten und wird als TU106-300 vermarktet. So stehen der RTX 2060 im Vergleich zur RTX 2070 immerhin noch 1.920 statt 2.304 Shader sowie 48 statt 64 ROPs und 120 statt 144 Textureinheiten zur Verfügung. Anhand dieser technischen Eckdaten lässt sich bereits erahnen, dass die RTX 2060 nicht deutlich langsamer ist als die RTX 2070. So positioniert Nvidia die RTX 2060 auch als Konkurrenz zur GTX 1070 Ti und auch die GTX 1080 dürfte in ihrer Reichweite sein.

Mit Blick auf den direkten Vorgänger in Form der Geforce GTX 1060 ist die RTX 2060 mit klar höherer Rohleistung ausgestattet und hängt sie spielend in den Benchmarks ab. Eine Gemeinsamkeit teilen die beiden Modelle dann aber doch: Die Videospeichermenge ist mit 6,0 GByte identisch bemessen und wirkt bei einer so teuren Karte wie der RTX 2060 und über zweieinhalb Jahre nach der Veröffentlichung der GTX 1060 nicht mehr zeitgemäß. Konkurrent AMD verkauft indes seine deutlich günstigeren Radeon-Modelle RX 570 und RX 580 mit 8,0 GByte VRAM. Ob der Videospeicher der RTX 2060 in Spielen zum Flaschenhals wird, müssen unsere Benchmarks zeigen.

RTX 2060 Founders Edition nicht übertaktet

Im Unterschied zu den aktuellen Turing-Referenzkarten von Nvidia ist die RTX 2060 Founders Edition nicht ab Werk übertaktet.Im Unterschied zu den aktuellen Turing-Referenzkarten von Nvidia ist die RTX 2060 Founders Edition nicht ab Werk übertaktet.

Im Unterschied zu anderen Referenzkarten der RTX-2000-Serie, ist die RTX 2060 nicht ab Werk übertaktet. Die RTX 2060 Founders Edition taktet mit 1.365 MHz (1.680 MHz Boost). Erst Custom Designs werden schnellere Varianten der RTX 2060 veröffentlichen. MSI gibt beispielsweise für das Topmodell RTX 2060 Gaming Z 6G einen Boost-Takt von 1.830 MHz an – immerhin eine Steigerung um neun Prozent.

Die Geforce RTX 2060 besitzt auch die für Raytracing und DLSS-Kantenglättung notwendigen Recheneinheiten, die Anzahl jener reduziert sich für die Mainstream-Grafikkarte auf 30 RT- und 240 Tensor-Kerne. Laut Nvidia soll das in Battlefield 5 in Full HD, maximalen Details und höchster Raytracing-Stufe für fast 60 fps ausreichen. Wie gut sich die RTX 2060 mit aktiviertem Raytracing schlägt, klären wir auf den nächsten Seiten.

Die Founders Edition der Geforce RTX 2060 setzt wie ihre schnelleren Modelle auf ein zwei Slot hohes Axial-Kühlsystem mit zwei 90 Millimeter großen Lüftern und einem die Platine überragenden Radiator. Anstatt einer großen Vapor Chamber wie sie beispielsweise auf der RTX 2080 Ti FE und RTX 2080 FE zu finden ist, setzt Nvidia jedoch auf zwei lange Kupferheatpipes, die die anfallende Abwärme abführen.

Im Unterschied zu den Referenzkarten der Pascal-Generation (GTX 1000) ist die neue Kühlung deutlich potenter, sodass die Grafikkarten nicht mehr so schnell in das Temperaturlimit gelangen, einen höheren Takt über längere Zeit halten und im Betrieb kühler und ruhiger bleiben.

Nvidia gibt die thermische Verlustleistung (TDP) der RTX 2060 mit 160 Watt an, dafür wird ein 8-Pol-Stromanschluss notwendig, der sich im Fall der Founders Edition nicht seitlich, sondern am Grafikkartenende befindet und die knapp 23 Zentimeter lange RTX 2060 etwas verlängert.

Ab 15. Januar für 369 Euro

Die RTX 2060 Founders Edition setzt wie die aktuellen Referenzkarten der RTX-2000-Serie auf ein schlicht schwarzes und silbernes Design. Die Grafikkarte wirkt wertig und gut verarbeitet. Auf der Rückseite ist eine Backplate verbaut, die Seite ziert ein beleuchteter »Geforce RTX«-Schriftzug. Wie bereits von der Geforce RTX 2070 bekannt, besitzt auch die RTX 2060 keinen NVLink-Anschluss, sodass SLI nicht möglich ist.

Nvidia wird die Geforce RTX 2060 als Founders Edition ab dem 15. Januar 2019 im eigenen Webshop für 369 Euro verkaufen. Damit steigt der Einstiegspreis in Nvidias Mittelklasse von ehemals 319 Euro für die GTX 1060 um 50 Euro an. Für die zum Verkaufsstart ebenfalls erwarteten Custom Designs liegen derzeit noch keine Preise vor. Hochübertaktete Partnerkarten kosten in der Regel mehr, im Internet ist allerdings auch die Rede von günstigeren Custom-Modellen, die eher in Richtung 330 bis 350 Euro gehen, jedoch noch ein paar Wochen auf sich warten lassen sollen.

Technische Daten

Geforce RTX 2060

Geforce RTX 2070

Geforce GTX 1060

Grafikchip

TU106

TU106

GP106

Chiptakt

1.365 / 1.680 MHz Boost

1.410 / 1.620 MHz Boost

1.506 / 1.708 MHz

Shader

1.920

2.304

1.280

TMUs / ROPs

120 / 48

144 / 64

80 / 48

RT- / Tensor-Kerne

30 / 240

36 / 288

- / -

Fertigung

12 nm

12 nm

16 nm

VRAM

6 GByte GDDR6

8 GByte GDDR6

6 GByte GDDR5

Speichertakt (effektiv)

14 GHz

14 GHz

8 GHz

Speicherinterface

192 Bit

256 Bit

192 Bit

Speicherbandbreite

336 GByte/s

448 GByte/s

192 GByte/s

TDP

160 Watt

175 Watt

120 Watt

Preis

369 Euro

ab 490 Euro

ab 220 Euro

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