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Nvidia Grafikkarten Historie - Die Gaming-Modelle von 1995 bis heute

Seit 25 Jahren fertigt Nvidia Grafikkartenchips. Wir blicken vom NV1 über Geforce 4 bis hin zur aktuellen RTX-2000-Serie.

von Christoph Liedtke,
31.08.2018 16:34 Uhr

Bis zur aktuellen Turing-Architektur der RTX-2000-Serie mit Raytracing-Kernen gingen Jahrzehnte der Entwicklung voraus. Wir blicken zurück auf alle interessanten Nvidia-GPUs für Spieler.Bis zur aktuellen Turing-Architektur der RTX-2000-Serie mit Raytracing-Kernen gingen Jahrzehnte der Entwicklung voraus. Wir blicken zurück auf alle interessanten Nvidia-GPUs für Spieler.

Am 20. September erscheinen die neuen Spieler-Grafikkarten Geforce RTX 2080 Ti und RTX 2080. Die zuständige Mikroarchitektur hört auf den Namen Turing und löst damit nach mehr als zwei Jahren die GPU-Generation rund um Pascal (GTX 1000) ab. In diesem Artikel blicken wir auf die für Spieler interessantesten Grafikkarten und Chips von Nvidia, denn seit der Gründung im Jahr 1993 und dem ersten Grafikchip NV1 im Jahr 1995 hat sich einiges getan.

Sind die ersten Nvidia-Grafikchips namens Riva TNT noch wenig erfolgreich, schlägt sich der Riva TNT2 bereits deutlich besser gegen den damaligen Platzhirsch Voodoo von 3dfx. Doch erst 1999 kann Nvidia mit der Geforce 256 relevante Marktanteile für sich gewinnen.

Nvidia Geforce RTX 2080 Ti und RTX 2080 im Test - Mehr als Raytracing?

Der endgültige Durchbruch gelingt Nvidia mit der Übernahme des Konkurrenten 3dfx im Jahr 2000. Einige Monate nach der Akquise beginnt das Zeitalter der programmierbaren Grafikchips und Nvidia bringt mit der Geforce-3-Serie die ersten DirectX8-Grafikkarten auf den Markt.

Während ältere Spieler sich bestimmt noch an den Preis-Hammer Geforce 4 Ti erinnern dürften, stehen für die jüngeren Leser die Geforce 6600 GT, die Geforce 8800 GT oder die Geforce GTX 460 für ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Doch nicht immer trifft Nvidia den Nerv der Spieler, die Geforce FX 5800 Ultra floppt aufgrund des extremen Stromverbrauchs und des brüllend lauten Lüfters genauso wie später der Hitzkopf Geforce GTX 480.

NV1 (1995)

Als einer der ersten 3D-Beschleuniger erblickt der NV1 im Jahr 1995 das Licht der Welt und wird am häufigsten auf der Diamond Edge 3D verbaut. Ein Durchbruch ist dem NV1 jedoch nicht gegönnt, denn zum erst kürzlich angekündigten DirectX-Standard von Microsoft ist der Chip nicht kompatibel, da er zum Darstellen von 3D-Objekten noch nicht auf Polygone (beziehungsweise Dreiecke) setzt. Trotz der zusätzlichen Audio-Fähigkeiten scheitert der NV1, ein geplanter NV2-Chip für Konsolen erscheint nie.

Die Diamond Edge 3D mit NV1-Chip erscheint im Jahr 1995 mit 12 MHz Takt und je nach Modell mit 2 oder 4 MByte Videospeicher. (Bildquelle: www.vgamuseum.ru)Die Diamond Edge 3D mit NV1-Chip erscheint im Jahr 1995 mit 12 MHz Takt und je nach Modell mit 2 oder 4 MByte Videospeicher. (Bildquelle: www.vgamuseum.ru)

Riva 128 (1997)

Die Riva 128 stellt als eine der ersten Grafikkarten sowohl 2D als auch 3D dar, wobei sie insbesondere bei der 2D-Darstellung punktet. In Sachen 3D liefert der mit 4 MByte Videospeicher bestückte Riva-Chip zwar gute Messwerte, wird bei zahlreichen Spielern aber mit einer schnelleren Voodoo 1 von 3dfx für noch höhere Spielleistung kombiniert. Unterm Strich gelingt Nvidia mit der Riva 128 das Comeback im Grafikmarkt.

Die Elsa Victory Erazor taktet mit 100 MHz und besitzt 4 MByte SGRAM. Im Unterschied zur Voodoo-Konkurrenz kann der Riva 128 sowohl 2D als auch 3D darstellen.Die Elsa Victory Erazor taktet mit 100 MHz und besitzt 4 MByte SGRAM. Im Unterschied zur Voodoo-Konkurrenz kann der Riva 128 sowohl 2D als auch 3D darstellen.

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