Seite 7: Nvidia Geforce GTX 760 - Mittelklasse-Geforce für unter 250 Euro

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Fazit

Jan Purrucker: Fast ein Viertel der GameStar-Leser bevorzugen Grafikkarten bis 250 Euro. Die teuren Top-Modelle für 400 Euro und mehr stecken nur in 6,5 Prozent der Rechner unserer Leserschaft. Während Flaggschiffe wie die Geforce GTX Titan und Geforce GTX 780 somit zwar wichtig für den Prestige-Titel »schnellste Grafikkarte« sind, erreichen Mittelklasse-Modelle wie die Geforce GTX 760 wesentlich mehr Käufer. Nvidia liefert mit der neuen Geforce GTX 760 eine sehr gute Mittelklassekarte ab, die für ihren Preis von 240 Euro viel Leistung pro Euro bietet.

Auch grafisch anspruchsvolle Spiele wie Metro Last Light, das wir neu in unsere Benchmark-Parcours aufgenommen haben, bewältigt die Geforce GTX 760 im Test mit maximalen Details und flüssigen Frameraten. Abstriche müssen wir erst ab extremen Auflösungen wie 2560x1440 oder achtfacher Kantenglättung machen. Im Vergleich mit der kaum teureren Radeon HD 7950 Boost (260 Euro) liegt die GTX 760 gleichauf. Allerdings schenkt AMD zumindest derzeit allen Käufern eine Radeon-HD-7900-Karte die Vollversionen von Crysis 3, Bioshock Infinite, Tomb Raider und Far Cry 3: Blood Dragon.

Gegenüber der Radeon HD 7870 (170 Euro) arbeitet die GTX 760 13 Prozent schneller. Von dem etwa gleichteuren Vorgänger-Modell Geforce GTX 660 Ti kann sich die GTX 760 um elf Prozent absetzen, die günstigere Geforce GTX 660 ohne Ti wird von der GTX 760 um 32 Prozent geschlagen. Da Nvidia keine neue Architektur für die Karte nutzt, sondern lediglich die alte mit höherem Takt laufen lässt, ist der relativ geringe Leistungssprung nicht weiter verwunderlich - einen großen Fortschritt wird wohl erst wieder die GTX-800-Serie im nächsten Jahr bringen. Lohnenswert ist die Geforce GTX 760 unterm Strich besonders für Spieler, die noch eine Karte der vorletzten Generation besitzen: Der Vorsprung zur damaligen Mittelklasse-Karte Geforce GTX 560 Ti beträgt ganze 66 Prozent!

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