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Kennt ihr schon die geheimen Goblin-Kriege in Oblivion Remastered? Dann wird's Zeit

Während ihr in Oblivion Remastered gegen Daedra kämpft, führen Goblinstämme ihre ganz eigenen Kriege. Das komplexe System wurde nur für eine Quest in das Rollenspiel eingebaut.

Wird einem Goblinstamm der Totemstab gestohlen, kann das zu einem Goblin-Krieg ausarten. Wird einem Goblinstamm der Totemstab gestohlen, kann das zu einem Goblin-Krieg ausarten.

Oblivion faszinierte Spielerinnen und Spieler vor 19 Jahren mit seiner belebten Welt, die sich in Oblivion Remastered nicht verändert hat: NPCs gehen unabhängig von uns ihrer Arbeit nach, besuchen die Tavernen oder plaudern mit ihren Nachbarn. Manche begeben sich sogar auf weite Reisen und besuchen andere Städte und Dörfer.

Was dagegen nicht jeder weiß: Auch die kleinen aber aggressiven Goblins, die viele Höhlen bevölkern, haben komplexe Verhaltensweisen. Bei ihnen dreht sich aber alles um Gewalt: Denn die verschiedenen Goblin-Stämme führen ganze Kriege untereinander!

Alles nur wegen einer Quest

Angeführt von einem Kriegsherrn überfallen Goblin-Gruppen während eines Krieges die Höhle des verfeindeten Stammes. Ihr Ziel: Den gestohlenen Totemstab ihres Stammes zurückzuholen.

Für diesen offenbar bedeutsamen heiligen Gegenstand in der Goblin-Kultur reisen die Goblin-Kommandos quer durch Cyrodiil und richten auch jede Menge Chaos an, stoßen sie unterwegs auf Patrouillen der kaiserlichen Legion oder einsame Wanderer.

Das Objekt der Begierde: Ein Goblin-Totemstab. Das Objekt der Begierde: Ein Goblin-Totemstab.

Eingeführt wurde das System wegen der Quest Ärger mit den Goblins, die uns die von Goblin-Angriffen geplagten Bewohner von Cropsford geben. Die Siedlung liegt genau zwischen den Fronten eines Goblin-Kriegs und wird deshalb regelmäßig von plündernden Horden heimgesucht.

Die Lösung ist klar: Wir schleichen uns in die Höhle des diebischen Stammes, schnappen uns den gestohlenen Totemstab und bringen ihn zu den ursprünglichen Besitzern zurück. Und schon ist der Frieden wiederhergestellt.

Video starten 18:46 Oblivion Remaster im Vergleich zum Original: So sehr hat sich das Spiel gewandelt

Kontrolliertes Chaos

Statt die Kriege aber auf die Goblin-Quest zu beschränken, baute Betesda sie zu einem System aus, das auch außerhalb davon funktioniert. So können auch wir jederzeit einen Goblin-Krieg auslösen, indem wir einen Totemstab stehlen und in der Höhle eines anderen Stammes platzieren. Das funktioniert allerdings nur mit Goblins, die zu einem Stamm gehören, wie ihr Namenszusatz verrät.

Diese Möglichkeit ist übrigens auch schon in der zuvor beschriebenen Quest gegeben: Statt den Krieg zu beenden, können wir hier auch einen neuen beginnen - teuflisch.

In einem Interview mit Eurogamer verrät Entwickler Kurt Kuhlmann, der die Goblin-Kriege in Oblivion integriert hat, dass sie die Grenzen der Spielsysteme strapazierten. Sie konnten im Original sogar zu Abstürzen führen, wenn die Auseinandersetzungen zu sehr ausarteten und unzählige Goblins in einem Gebiet erschienen.

Für Kuhlmann, der als Entwickler zuletzt auch an Starfield arbeitete, wurden die Goblin-Kriege trotzdem zur Design-Philosophie. Er nutzte auch später die Gelegenheit, solche Elemente von kontrolliertem Chaos überall in Bethesda-Spielen einzuführen, wo es möglich war.

Zwar werden die Goblin-Kriege in Oblivion nie mit einem Tutorial ausführlicher erklärt und spielen sich weitgehend ohne unsere Beteiligung ab, sie sind aber ein ganz offizielles Feature. Zumindest laut dem fast 400-seitigen, offiziellen Strategieguide, den Bethesda damals für das Rollenspiel veröffentlichte. Hier werden sie im Kapitel Spaß mit Goblins detailreich beschrieben.

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