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In Oblivion steckt ein Vorläufer des Kleidungssystems aus Kingdom Come 2, aber er ist leicht zu übersehen

In Oblivion können NPCs erkennen, wie teuer eure Kleidung ist. Doch diese Fähigkeiten kommt so gut wie nie zum Einsatz.

In Oblivion schert sich kaum jemand um eure Kleidung wie in Kingdom Come 2, aber das passende System gibt es! In Oblivion schert sich kaum jemand um eure Kleidung wie in Kingdom Come 2, aber das passende System gibt es!

Auf den ersten Blick haben Kingdom Come 2 und Oblivion vielleicht nicht allzu viel gemein: Auf der einen Seite haben wir eine glaubhafte Mittelalterwelt, die auf Realismus und eine packende Hauptgeschichte setzt. Auf der anderen Seite steht eine Fantasywelt mit intelligenten Katzen und Reptilien, Dimensionstoren und Monstern.

Dennoch werden die beiden Rollenspiele immer wieder miteinander verglichen und manche Mechaniken ähneln sich sogar recht deutlich. Wusstet ihr etwa, dass es in Oblivion den simplen Vorläufer von Kleidungssystemen wie in Kingdom Come gibt?

Kleider machen (manchmal) Leute

Tatsächlich gibt es laut dem offiziellen Oblivion-Strategieguide nämlich einen versteckten Kleidungswert, mit dem euer Erscheinungsbild eingestuft wird. Je wertvoller und schicker eure Kleidung oder Rüstung, desto höher ist auch der Wert. Wie genau er berechnet wird, verrät der Guide allerdings nicht.

Das erinnert eindeutig an Kingdom Come 2: Im Mittelalter-Rollenspiel hilft euch schicke Kleidung dabei, sympathisch zu wirken oder andere von eurem Reichtum oder eurer angeblich edlen Herkunft zu überzeugen. Aus diesem Grund habt ihr in der Regel neben eurer Rüstung und unauffälliger Kleidung für Schleichmissionen auch ein Dialog-Outfit dabei, mit dem ihr besonders gut Eindruck schinden könnt:

Video starten 0:45 Kingdom Come 2: Wir wechseln zwischen unseren Outfits für Kampf, Schleichen und Reden

Während ihr in Oblivion aber auch beim Schleichen und Kämpfen darauf achten solltet, besonders leise oder gut gerüstet zu sein, spielt euer Aussehen in Gesprächen fast nie eine Rolle. Doch es gibt zwei Ausnahmen:

Begegnet ihr einem Wegelagerer, verlangt er 100 Gold von euch, wenn ihr passieren wollt. Normalerweise könnt ihr entweder zahlen, oder gegen ihn kämpfen. Es gibt aber noch eine versteckte, dritte Option:

Besitzt ihr weniger als 100 Gold, habt ihr meist nur die Möglichkeit, zu kämpfen. Doch liegt euer Kleidungswert unter 10, hat der Wegelagerer tatsächlich Mitleid mit euch und lässt euch als armen Schlucker ziehen. Tragt ihr etwa die Lumpen, mit denen ihr im kaiserlichen Gefängnis startet, wird er euch ziehen lassen.

Im Normalfall müsst ihr entweder blechen oder kämpfen, wenn euch ein Wegelagerer auflauert. Im Normalfall müsst ihr entweder blechen oder kämpfen, wenn euch ein Wegelagerer auflauert.

Andersherum funktioniert es bei der Quest des Daedraprinzen Sanguine, in deren Verlauf ihr an einer Dinnerparty teilnehmt. Auch hier wird eure Kleidung begutachtet, und zwar von der Wache am Eingang. Und nur wenn ihr schick genug ausseht, werdet ihr auch hereingelassen.

Nur in diesen beiden Instanzen wird der Kleidungswert tatsächlich genutzt. Einsatzmöglichkeiten hätte es dafür in einem Rollenspiel wie Oblivion noch viel mehr gegeben. Ein wenig erinnert das fast ungenutzte System an die Goblinkriege, die allein wegen einer Quest erdacht wurden:

So legendär und prägend wie Oblivion heute ist, viel von seinem Potenzial und seinen Ideen konnte das Rollenspiel gar nicht zu Gänze ausschöpfen. Aber wer weiß, vielleicht greift The Elder Scrolls 6 solche damals revolutionären Ideen wieder auf und führt sie weiter.

Immerhin diente Oblivion auch als Inspiration für andere, unter anderem die Entwickler von Kingdom Come. Das erklärte der Chefentwickler von Warhorse zuletzt in einem Twitterpost. Mehr darüber lest ihr im oben verlinkten Artikel.

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