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Seite 4: Oculus Rift S - Verbessertes Remake statt zweiter Teil

Controller nur leicht überarbeitet

Die Touch-Controller führte Oculus erst nach dem Erscheinen der Oculus Rift ein, seitdem gehören sie aber zum unverzichtbaren Zubehör. Für die Oculus Rift S sind die Controller nur behutsam überarbeitet worden.

Die Tracking-Ringe zeigen nun nach oben statt nach unten, sodass sie von den Kameras besser erfasst werden können. Auch die mit dem gleichen Trackingsystem ausgestattete Oculus Quest wird mit diesen Controllern ausgeliefert, sie sind sogar untereinander kompatibel.

Gesten wie ein nach oben gereckter Daumen sind möglich, indem man mit dem Daumen einfach nach oben abspreizt – klingt einfach, ist es und funktioniert ähnlich auch mit dem Zeigefinger um beispielsweise auf Knöpfe zu drücken ohne den Trigger am Controller zu betätigen.

Oculus Rift S Controller: Keine große Umstellung für Oculus-Nutzer und auch für Neueinsteiger gut zu handhaben.Oculus Rift S Controller: Keine große Umstellung für Oculus-Nutzer und auch für Neueinsteiger gut zu handhaben.

Benutzerfreundliche Einrichtung

Bereits mit der Quest hat Oculus die Ersteinrichtung überarbeitet und benutzerfreundlicher gestaltet. Diesem Prinzip ist das Unternehmen bei der Rift S treu geblieben.

PC-Besitzer installieren sich die Oculus-Software, verbinden die Rift S per USB 3.0 sowie DisplayPort und schon erscheint in der VR-Brille eine Kamera-Durchsicht der echten Welt. Dazu eine Aufforderung, die freie Spielfläche wie in einem Malprogramm einzuzeichnen.

Habt ihr nur wenig Platz zur Verfügung, beispielsweise weil ihr auf einem Sitz spielen wollt, lässt sich aber auch eine stationäre Begrenzung auswählen, die einen kleinen Spielbereichs-Zylinder um euch herum aufbaut.

In diesem Spielfeld findet die VR-Grafik statt, wer den Kopf durch die bei Annäherung als blaues Gittermuster sichtbare Grenze steckt, sieht nahtlos die reale Umgebung als Video ohne störende Latenzen – und das sogar in 3D.

Mangels integrierter Kameras bietet die erste Rift diese Funktion nicht, Kamera-Passthrough ist aber eine sehr nützliche Neuerung der Rift S. Nicht nur aufgrund der bequemeren Ersteinrichtung mit AR-Feeling, sondern auch um schnell aus der VR in die echte Welt zu schauen. Da das Kabel mit 5 Metern recht lang ist, gibt es da einigen Spielraum.

Die gesamte Ersteinrichtung wird zudem von Videos begleitet, die auch auf die Gefahren beim VR-Spielen hinweisen und davor warnen, den Spielbereich frei zu halten.

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