Tragesystem mit Heiligenschein
Die Zeiten simpler Befestigungsgurte, um die VR-Brille auf dem Kopf zu halten, sind vorbei: Oculus kooperiert bei der Rift S mit Lenovo, was auch damit zu tun haben dürfte, das Lenovo das Halo-Design der PlayStation VR aufgrund eines Abkommens nutzen darf.
Die PSVR gilt bei vielen VR-Nutzern als eines der bequemeren VR-Headsets, verantwortlich dafür ist maßgeblich eben jenes Halo-Design. Dabei liegt das Gewicht der Brille auf dem gesamten Schädel, da die Befestigung wie ein Heiligenschein auf dem Kopf aufliegt. Die VR-Brille wird dann nur noch vor die Augen geschoben und liegt so nicht drückend auf dem Gesicht.
Das funktioniert auch bei der Rift S hervorragend: Hier drückt tatsächlich nichts auf dem Gesicht und das Gewicht von rund 500 Gramm verteilt sich sehr gut auf dem gesamten Kopf.
Während uns schon nach kurzem Spielen mit der Pimax 5K+ oder der Samsung Odyssey+ die Nase weh tut (zumindest ohne Alternativ-Kopfhalterungen oder Polster), können wir die Rift S auch nach mehreren Stunden mit Beat Saber nicht negativ spüren.
Allerdings ist jeder Kopf unterschiedlich und da bei Virtual Reality der Bildeindruck davon abgängig ist, wie gut die VR-Brille sitzt, lohnt sich ein vorheriges Ausprobieren. Auch aus einem anderen Grund: Oculus verzichtet auf eine manuelle Einstellmöglichkeit des Augenabstandes (besser bekannt als: Pupillenabstand, IPD).
Zwar deckt die Rift S per Software die gängigen IPD-Bereiche von etwa 58 mm bis 72 mm ab. Wer aber darunter oder darüber liegt (ausmessen kann es notfalls der Optiker), sollte ebenfalls vor dem Kauf das VR-Headset anprobieren.
Für uns ist die Oculus Rift S die bislang bequemste VR-Brille auf dem Markt, selbst die PlayStation VR muss sich hier geschlagen geben und auch die Vive Pro sowie das Deluxe Audio Strap für HTC Vive bieten nicht so viel Tragekomfort. Dieser Eindruck ist aber subjektiv und kein Versprechen für alle Kopfformen.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.