Auch die Olympischen Winterspiele in Mailand kommen an der Welt der Videospiele nicht vorbei. Ein Eiskunstläufer-Paar aus Georgien wählte ausgerechnet das Fighting-Game Mortal Kombat für ihre Choreografie. Statt Fatality gab es jedoch jede Menge Applaus und ein skurriles Feature aus dem Spiel, mit dem Kämpfe beendet werden können.
Eis-Kampf-Kunst
Anastasiia Metelkina und Luka Berulava suchten sich ein ganz spezielles Lied aus Mortal Kombat aus. Ihre Wahl fiel auf »Techno Syndrom« vom belgischen Techno-Duo The Immortals.
Den Track kennt ihr vermutlich in einer seiner Variationen aus einem der Spiele. Das Original wurde allerdings für den Mortal-Kombat-Film aus dem Jahr 1995 geschrieben.
Ihr wollt wissen, wie das klingt und vor allem auf dem Eis aussieht? Hier ist ein Video eines älteren Auftritts:
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Wie ihr sehen könnt, passen die beiden Athleten auch optisch zum Thema. Während Luka Berulava als Sub-Zero auftrat, der sich ja auf dem Eis eh zu Hause fühlte, schlüpfte Anastasiia Metelkina in ein Kitana-Kostüm.
Der Anfang der Choreo ist eine Hommage an die pixeligen Anfänge der Reihe, und die beiden demonstrieren die der damaligen Technik geschuldeten nicht ganz so flüssigen Kampfbewegungen.
Am Ende einiger waghalsiger Drehungen taumelt Metelkina wie die Charaktere im Spiel, wenn sie besiegt wurden und auf den Finishing-Move warten. Statt eines Fatalitys, bei dem ein Charakter auf möglichst brutale Art das Leben ausgehaucht wird, gab es aber einen der Friendship-Moves.
Dieses kuriose Element in den Spielen lässt Spieler ihren Gegner quasi mit einem Akt der Liebe finishen, wie zum Beispiel in Mortal Kombat 11.
Einen neuen Film gibt es übrigens auch bald. Mortal Kombat 2 soll am 7. Mai 2026 ins Kino kommen.
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Keine Überschrift könnte diesen absurden Trailer zu Mortal Kombat 2 adäquat beschreiben, ohne für Verwirrung zu sorgen
Um einen »Flawless Victory« haben Anastasiia Metelkina und Luka Berulava zwar nicht getanzt, allerdings waren sie beim tatsächlichen Wettbewerb sehr erfolgreich. Die beiden erhielten mit Silber ihre erste olympische Medaille.
Übrigens: Der Titel im zweiten Teil der Choreo ist die Ballade True von Spandau Ballet aus dem Jahr 1983.
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