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In One Military Camp seid ihr der fürsorglichste Drill-Sergeant der Welt

In One Military Camp baut ihr Kasernen und bildet Zivilisten zu knallharten Soldaten aus. Das Aufbauspiel setzt dabei auf eine ordentliche Prise Humor.

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Die Fahne unseres Landes flattert stolz im Wind, während auf dem staubigen Boden Rekruten auf und ab marschieren. Aus den überall angebrachten Lautsprechern schallt meine Stimme und erinnert die Soldaten an ihre Pflicht. Meine selbst erdachten Motivationssprüche hängen an jeder Wand. Zugegeben, diese Vorstellung fühlt sich eher seltsam an.

So soll aber One Military Camp aussehen, das euch eine Kaserne errichten, erweitern und verwalten lässt. Ob One Military Camp, das noch 2022 erscheinen soll, ein guter Aufbauspiel-Rekrut werden könnte oder eher ausgemustert werden muss, haben wir für euch herausgefunden.

Welche Aufbauspiel-Geheimtipps dieses Jahr noch auf euch warten, erfahrt ihr hier:

One Military Camp will in vielen Disziplinen glänzen

Das Spiel präsentiert sich als Mischung aus Aufbau, Management und Strategie: Als Befehlshaber eurer Kaserne habt ihr viel zu tun: Ihr müsst eine große Auswahl an Gebäuden günstig platzieren, sie an die Stromversorgung anschließen und mit Ressourcen versorgen. Außerdem kümmert ihr euch um die Einstellung und das Wohlergehen eurer Rekruten. Je nach Fähigkeiten weist ihr ihnen bestimmte Aufgaben zu und bildet sie verschieden aus.

Am Ende schickt ihr dann Trupps auf Missionen, um euer von feindlichen Kräften besetztes Land zurückzuerobern oder den Gegner auszuspionieren. Ihr baut neue Kasernen und verteidigt sie gegen feindliche Drohnenangriffe. Trotz des eigentlich düsteren Szenarios setzt One Military Camp gezielt auf eine humorvolle und comicähnliche Darstellung. Ein wenig so, wie man es früher von Spielen wie Theme Hospital kannte oder heute von den den Two Point Studios.

Einen ersten Blick darauf, wie das aussehen soll, verschafft euch der Trailer:

Video starten 1:00 One Military Camp: In diesem Aufbauspiel errichtet und verwaltet ihr eine Kaserne

Komplexer als erwartet

Bei Gebäuden könnt ihr auf eine Innenansicht umstellen und dort beschäftigte NPCs verwalten. Bei Gebäuden könnt ihr auf eine Innenansicht umstellen und dort beschäftigte NPCs verwalten.

One Military Camp setzt offenbar auf eine große Auswahl unterschiedlicher Gebäude, die ihr erforschen, bauen und in drei Stufen erweitern könnt. Diese sind dabei in verschiedene Kategorien unterteilt:

  • Wohngebäude: Barracken für eure Soldaten und Häuser für andere Angestellte
  • Versorgungsgebäude: Um die Grundbedürfnisse eurer Soldaten zu erfüllen, braucht ihr Kantinen, Krankenhäuser, Herstellungsgebäude und einen Helikopterlandeplatz.
  • Energiegebäude: Versorgen eure Kaserne mit Energie, die wohl für alle Gebäude benötigt wird.
  • Trainingsgebäude: Hier verbessern eure Soldaten allgemeine Fähigkeiten (Stärke, Ausdauer oder Ähnliches) oder erhalten Spezialausbildungen für verschiedene Bereiche (Artillerie, Pilotenausbildung, usw.).
  • Wissenschaftsgebäude: Hier werden Upgrades und neue Gebäude erforscht, beziehungsweise die notwendigen Forschungspunkte generiert. Am Ende stehen euch so mächtige Technologien, wie eine Klon-Maschine zur Verfügung
  • Motivationsgebäude: Erhöht die Moral eurer Soldaten mit Dekorationen wie Flaggen und Statuen, oder Freizeitgebäuden. Ihr könnt auch selbst eingesprochene Ansagen per Lautsprecher verkünden lassen, oder eigens erdachte Motivationsposter aufhängen.
  • Verteidigungsanlagen: Wachtürme und andere Gebäude, die euch vor Spionen und Drohnenangriffen schützen. Die können nämlich Gebäude außer Gefecht setzen oder die Moral eurer Soldaten schwächen.

Wie die Gebäude im Spiel aussehen, könnt ihr auf ersten Screenshots sehen:

Es soll allerdings nicht reichen, die Gebäude wahllos in eurer Kaserne zu verteilen. Denn alle benötigen Strom, um zu funktionieren und müssen oft auch mit verschiedenen Ressourcen, wie Lebensmitteln, Medikamenten oder Munition versorgt werden. Die benötigten Waren holt ihr euch von verschiedenen Versorgungsunternehmen und lasst sie per Hubschrauber anliefern. Innerhalb der Kaserne sind dann möglichst kurze und effiziente Versorgungswege von Vorteil.

Wichtig ist außerdem, dass ihr angeworbene Rekruten und Angestellte den Aufgaben zuweist, für die sie am besten geeignet sind. Das erhöht die Effizienz von verschiedenen Gebäuden. Um eure Kaserne stets auf Trab zu halten, könnt ihr dann auch Arbeitsschichten festlegen, sodass eure Betriebe rund um die Uhr besetzt sind. Denn alle NPCs brauchen auch Schlaf und Ruhe.

Wenn euch das Kasernen-Szenario nicht zusagt, ihr aber trotzdem nach guten Aufbauspielen sucht, dann solltet ihr einen Blick auf Per Aspera werfen:

Ohne Missionen läuft nichts

Auf der Strategiekarte wählt ihr Missionen aus und weist ihnen passende Soldaten zu. Auf der Strategiekarte wählt ihr Missionen aus und weist ihnen passende Soldaten zu.

Für euren Erfolg in One Military Camp sind Missionen zur Befreiung von Territorien von größter Bedeutung. Denn vergrößert ihr euer Einflussgebiet, stehen euch neue Versorgungsunternehmen in den befreiten Territorien zur Verfügung. Außerdem wächst euer Einkommen mit der Zahl an Gebieten, die ihr unter Kontrolle habt.

Um Missionen erfolgreich abzuschließen, müsst ihr ihnen jedoch Soldaten zuweisen, die über dafür passende Fähigkeiten verfügen. Je besser eure Soldaten für den Auftrag geeignet sind, desto höher fallen eure Erfolgschancen aus. Allerdings können auch erfahrene Soldaten im Kampf verletzt werden oder gar nicht erst zurückkehren.

Was gibt es sonst noch zu wissen?

Später im Spiel werdet ihr weitere Kasernen in verschiedenen Gebieten aufbauen und verwalten. Allerdings vergeht die Zeit immer nur in der Kaserne, die ihr gerade betrachtet. So soll eine Überforderung mit zu vielen Aufgaben vermieden werden. One Military Camp soll neben einer 20-stündigen Kampagne auch einen Sandbox-Modus bieten.

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