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Seite 3: Operation Flashpoint: Dragon Rising im Test - Wieviel Flashpoint ist in Dragon Rising?

Die Gegner-KI

So gelungen die Begleiter-KI grundsätzlich sein mag, so sehr schmerzen die gelegentlichen Aussetzer gerade auf der höchsten Schwierigkeitsstufe von Operation Flashpoint: Dragon Rising. Denn auf »Hardcore« fehlen nicht nur alle Bildschirmhilfen wie Richtungsvorgaben oder Missionsziele, sondern es fehlen auch die Speicherpunkte. Wenn das Team dann ausradiert wird, weil die Soldaten nicht mehr aus einem Fahrzeug aussteigen wollen oder weil die Wegfindung versagt und die Gruppe in alle Winde verstreut, dann aufgerieben wird und man deswegen die gesamte Mission erneut angehen muss, nervt das enorm.

Nervig ist auch die öfter auftretende Dämlichkeit der Feinde. Auf Beschuss reagieren die gelegentlich nicht, und Deckung scheint zuweilen ein Fremdwort für die Gegner. Außerdem fehlt es den Chinesen grundsätzlich an Biss. Zwar machen sie beispielsweise Versuche, Ihnen in den Rücken zu fallen, aber das wirkt eher unkoordiniert als geplant. Und zudem schießen sie erschreckend oft erschreckend schlecht. Trotzdem sollten Sie die Feinde nicht zu unterschätzen, denn im Prinzip reicht nur ein einziger guter Treffer und Sie sind mausetot, egal auf welchem Schwierigkeitsgrad Sie spielen.

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Die Steuerung

Sehr gut gefällt uns die Steuerung in Operation Flashpoint: Dragon Rising, auch wenn's blöd ist, dass die KI-Begleiter sich aus der Deckung lehnen können, unsere Figur aber nicht.

Was der Soldat Knox hier so eindrucksvoll zeigt, kann nur die KI, der Spieler selbst kann sich nicht aus der Deckung lehnen. Was der Soldat Knox hier so eindrucksvoll zeigt, kann nur die KI, der Spieler selbst kann sich nicht aus der Deckung lehnen.

Die Bewegungen sind direkt und nie schwammig, auch wenn sich nie ein reales Gefühl für das Gewicht der Waffen einstellt. Allerdings wollen Feinheiten beachtet werden. Hinlegen und aufstehen dauern eine Weile, ebenso der Wechsel auf eine andere Waffe. Wer gar einen Raketenwerfer nutzen will, sollte das besser in sicherer Deckung angehen, denn das Ding will erst abgeschultert, je nach Typ sogar noch zusammengebaut und anschließend geladen werden. Wenn Sie mit einem Scharfschützengewehr über große Distanzen schießen wollen, müssen Sie die Ballistik und somit die Kurve der Kugel einberechnen. Dass dabei das Fadenkreuz stets leicht schwankt und das Zielen minimal erschwert, macht die Feuergefechte umso motivierender.

Die Weitsicht ist beeindruckend, doch in der Distanz wird der Bodenbewuchs ausgeblendet. Die Weitsicht ist beeindruckend, doch in der Distanz wird der Bodenbewuchs ausgeblendet.

Die große Distanz ist allerdings auch eine Schwäche von Dragon Rising, denn in der Ferne wird die Vegetation nicht mehr dargestellt. Feinde sind also erkennbar, selbst wenn sie sich im Gras versteckt haben. In der Nähe allerdings trumpft das Spiel mit dichtem Bodenbewuchs und echt wirkendem Wald auf, in dem Sie den Feind so manches Mal vor lauter Bäumen, Büschen und Gestrüpp nicht sehen. Wenn dann noch Panzer aus allen Rohren feuern, Mörsergranaten so nah einschlagen, dass einem die Ohren klingeln und alles so sehr wackelt, dass Zielen unmöglich wird, wenn Helikopter kreisen, riesige Rauchschwaden in den Himmel wachsen, perfekt animierte verfeindete Soldaten aufeinander treffen, dann ist das Spiel schon verflixt beeindruckend. Wenn Codemasters darum jetzt noch eine gescheite Handlung mit greifbaren Personen gestrickt hätte, wäre Operation Flashpoint: Dragon Rising zwar immer noch nicht so groß wie der Vorgänger, aber immerhin ein sehr guter Taktik-Shooter geworden.

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