Das Reno 16 hat mich beim Auspacken direkt abgeholt: Schickes Design, ein kompakter Formfaktor und starker Wasserschutz machen das Smartphone auf den ersten Blick zu einem würdigen Oberklasse-Modell.
Auf den zweiten Blick wird es dieses Handy allerdings nicht leicht haben. Die Ausstattung bewegt sich insgesamt im Bereich der Mittelklasse, der aufgerufene Einführungspreis (UVP) von 899 Euro für die Variante mit 512 GB Speicher war ambitioniert, denn die Konkurrenz ist extrem stark.
Könnte das Reno 16 trotzdem das passende Smartphone für euch sein? Der Frage gehen wir im nachfolgenden Test nach.
Lieferumfang
Der Lieferumfang des Oppo Reno 16 fällt übersichtlich aus. In der Box liegen neben dem obligatorischen SIM-Eject-Tool nur eine Schnellstartanleitung sowie ein USB-A-auf-USB-C-Kabel bei.
Um ein passendes Netzteil müsst ihr euch selbst bemühen. Da das Reno 16 schnelles Laden mit bis zu 80 Watt unterstützt, solltet ihr ein entsprechend starkes Ladegerät verwenden. Ebenfalls selbst besorgen solltet ihr euch eine Schutzhülle, die liegt nicht bei.
Immerhin ist ab Werk eine Schutzfolie aufs Display aufgebracht. Das ist noch immer kein Standard und eine gute Sache.
Inhaltsverzeichnis
So habe ich getestet
Ich habe das Oppo Reno 16 über einen Zeitraum von einer Woche im Alltag genutzt und das Gerät dabei so vielseitig wie möglich verwendet. Ganz ersetzen kann ich mein Hauptgerät (iPhone) nicht, da meine Kommunikation größtenteils über iMessage läuft und ich zudem verschiedene Geräte über Apple HomeKit steuere.
Spezifikationen
| Spezifikationen | Oppo Reno 16 |
| Display | 6,32 Zoll AMOLED, 1216 x 2640 Pixel, 120 Hz |
| Abmessungen / Gewicht | 151,2 x 72,4 x 8,2 mm / 188 g |
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon 7 Gen 4 |
| RAM / Speicher | 8 GB / 256 GB / 8 GB / 512 GB UFS 3.1 |
| Akku | 6000 mAh |
| Rückkamera | 50 MP Haupt (OIS), 50 MP Ultraweitwinkel, 50 MP Tele (3,5x, OIS) |
| Frontkamera | 50 MP |
| Audio | Stereo-Lautsprecher |
| Schutz / Material | IP68 / IP69K, Aluminiumrahmen, Glas/Kunststoff-Rückseite |
| Konnektivität | 5G, Wi-Fi 6, Bluetooth 5.4, NFC, USB-C 2.0 |
| SIM | Dual-Nano-SIM, eSIM (max. 2 gleichzeitig) |
| Betriebssystem | Android 16 (ColorOS 16) |
Preis und Verfügbarkeit
Das Oppo Reno 16 kam im Juli zu einem Preis von 899 Euro für die Version mit 512 GB Gerätespeicher in den Handel, inzwischen bietet der Hersteller das Smartphone allerdings 100 Euro günstiger an. Bei großen deutschen Händlern startet der Preis bei rund 760 Euro.
Erhältlich ist es in Deutschland bei den meisten Händlern und beim Hersteller selbst ausschließlich mit 8 GB RAM und 512 GB Gerätespeicher. Amazon bietet es (offenbar exklusiv) noch in einer kleineren Variante mit 8 GB und 256 GB an – die kostet mit 700 Euro allerdings nur unwesentlich weniger.
Bei den Farben habt ihr die Wahl zwischen Pop White und Purple Black.
Design und Verarbeitung
Das Design des Reno 16 gefällt mir richtig gut. Es sieht schick aus und die flachen Kanten erinnern mich in der Handhabung sehr an das iPhone. Es ist schlicht und erweckt in meiner Farbvariante »Purple Black« einen eleganten Eindruck.
Allerdings gibt es Unterschiede je nach Farbvariante: Laut GSMArena kommt je nach Farbvariante auf der Rückseite Glas oder Kunststoff zum Einsatz.
Im Datenblatt von Oppo ist die weiße Version rund 11 Gramm schwerer – das dürfte die Glasvariante sein. Beim Tippen auf die Rückseite meines Modells in Purple-Black hört es sich tatsächlich auch ziemlich nach Kunststoff an.
Inzwischen ist der Werkstoff selbst bei teureren Handys wieder verbreiteter, beispielsweise beim Xiaomi 17T. Da ich ohnehin immer eine Schutzhülle verwende, sehe ich darin keinen Nachteil – möglicherweise spielt es aber für euch eine Rolle bei der Kaufentscheidung.
Mit seinem 6,3-Zoll-Display und einem Gewicht von 188 Gramm liegt das Reno 16 gut in der Hand und lässt sich problemlos einhändig bedienen, wenn man keine kleinen Hände hat. Die Tasten sitzen stramm im Gehäuse und weisen kein Spiel auf.
Insgesamt liegt die Verarbeitungsqualität auf einem hohen Niveau – allerdings sollte das bei dem Verkaufspreis auch eine Selbstverständlichkeit sein.
Ein klarer Pluspunkt beim Gehäuse ist die Widerstandsfähigkeit. Das Reno 16 bietet nicht nur den üblichen IP68-Schutz gegen Untertauchen, sondern auch eine IP69K-Zertifizierung. Damit ist es offiziell gegen Hochdruck-Wasserstrahlen geschützt.
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Display
Oppo verbaut ein 6,32 Zoll großes AMOLED-Display, das mit 1.216 x 2.640 Pixeln auflöst und eine Bildwiederholrate von 120 Hertz bietet.
In der Praxis liefert das Panel tolle Farben und Kontraste sowie eine gute Schärfe. Das Display wird mit 1.800 Nits hell genug, sodass ich auch an sonnigen Tagen keine Probleme hatte, die Bildschirminhalte abzulesen.
Angesichts des Preises muss ich das allerdings das fehlende LTPO-Panel kritisieren. Die Bildwiederholrate kann somit nicht stufenlos zwischen 1 und 120 Hertz arbeiten. Damit ist das Display weniger energieeffizient als Panels mit LTPO-Technik.
Der optische Fingerabdrucksensor unter dem Bildschirm reagiert im Alltag flott und zuverlässig. In dem Preisbereich wäre ein Ultraschallsensor allerdings wünschenswert gewesen – diese Sensoren arbeiten noch zuverlässiger bei nassen oder schmutzigen Fingern und gelten überdies als sicherer.
Prozessor und Speicher
Im Inneren des Reno 16 arbeitet der Qualcomm Snapdragon 7 Gen 4. Dem Mittelklasse-Chip stehen je in Deutschland acht Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite.
Im Alltagsgebrauch reicht die Leistung für die üblichen Anwendungen aus. Surfen, Streamen und Co. funktionieren ruckelfrei, auch für Multitasking steht genügend RAM zur Verfügung.
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Ich teste die Leistungsfähigkeit von Smartphones einerseits mit Apps und Spielen im Alltag. Gleichzeitig messe ich die CPU- sowie Gesamtperformance mit den Benchmark-Apps »Geekbench 6« sowie »AnTuTu Benchmark«, um eine objektive Vergleichbarkeit zwischen Smartphones herzustellen. Geekbench prüft die Single- und Multi-Core-Performance des Gerätes, AnTuTu die Gesamtleistung. Beide Programme geben am Ende eine Punktzahl aus und bieten auf ihrer Webseite zudem ein Ranking mit vielen anderen Geräten an.
Allerdings liegt die CPU-Leistung insgesamt auf dem Niveau der Mittelklasse und ist vergleichbar mit deutlich günstigeren Modellen wie dem Galaxy A37 oder Nothing Phone 4a.
Im CPU-Benchmark von Geekbench kam das Reno 16 im Single Core lediglich auf 1.019, im Multi Core auf 3.718 Punkte.
Geekbench CPU Single Core
Oppo Reno 16
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Bei der Gesamtperformance, bei der unter anderem auch die Geschwindigkeit von Gerätespeicher (UFS 3.1), RAM und Grafikeinheit mit reinspielen, sieht es nicht viel besser aus. Hier ist das Reno 16 vergleichbar mit einem Galaxy A57.
Wenn wir uns die UVPs der Vergleichsgeräte anschauen, liegt die Leistung des Reno also etwa im Bereich von Konkurrenzmodellen zwischen 380 und 530 Euro, wobei die Samsung-Modelle inzwischen schon für rund 300 Euro im Regal liegen.
Wo merkt man die Mittelklasse-Leistung im Alltag? Vor allem bei leistungshungrigen Apps und Spielen. Nehmen wir als Beispiel das Spiel »Where Winds Meet«. Das läuft nur auf mittlerer Grafikstufe flüssig – wir können zwar auf »hoch« wechseln, erhalten aber direkt eine Warnung, dass die Stufe für die Ausstattung nicht empfohlen wird.
Hinzu kommt, dass auch die Ladezeiten bis zum Spielbeginn etwas länger ausfallen als bei performanteren Geräten. Wer mit dem Handy vor allem WhatsApp, Browser, Streaming und Co. macht, dem dürfte die Leistung des Reno 16 im Alltag ausreichen.
Wenn ihr jedoch auch leistungshungrigere Anwendungen oder Spiele nutzen möchtet, würde ich zu einem anderen Modell raten.
Erhältlich ist das Reno 16 eigentlich in verschiedenen Speicherausführungen mit acht bzw. zwölf Gigabyte RAM sowie 256 oder 512 Gigabyte Gerätespeicher. Im deutschen Handel bekommt ihr derzeit allerdings nur die Variante mit 8 / 512 GB sowie (offenbar exklusiv) bei Amazon die kleinere Version mit 8 / 256 GB. Eine Speichererweiterung ist nicht möglich.
Akkulaufzeit
Oppo verbaut in der europäischen Variante seines Smartphones einen 6000-Milliamperestunden-Akku. Das ist eine gute Größe für ein so kompaktes Gerät.
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Ich verwende die Android-Software »PCMark«, um einen Akkubenchmark durchzuführen und eine Vergleichbarkeit mit anderen Smartphones zu schaffen. Die App erledigt dabei Alltagsaufgaben wie Web-Browsing, Video-Wiedergabe, Textverarbeitung und Bildbearbeitung, bis der vollständig aufgeladene Akku unter 20 Prozent fällt. Am Ende gibt das Programm eine Zeitdauer als Gesamtergebnis aus.
Im Alltag zeigt sich daneben aber auch, dass der Hersteller etwas vom Energiemanagement versteht – die Akkulaufzeit ist nämlich wirklich klasse.
In meinem Akkubenchmark mit PCMark kam das Reno 16 auf 22 Stunden und 42 Minuten. Damit liegt es in den Top 10 aller Handys, die ich seit 2024 getestet habe.
PCMark Akku-Benchmark
Oppo Reno 16
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Im Alltag bedeutet das: Selbst bei intensiver Nutzung, Kameraeinsatz und Navigation geht euch tagsüber nicht der Strom aus. Zwei Tage Laufzeit sind bei moderater Nutzung problemlos drin, bei weniger Verwendung auch mehr.
Wenn der Akku leer ist, lässt er sich kabelgebunden mit bis zu 80 Watt richtig flott wieder aufladen.
Einen Nachteil müsst ihr jedoch in Kauf nehmen: Es gibt kein Wireless Charging. Das ist wieder so ein Punkt, den ich bei günstigeren Mittelklasse-Handys erwarten würde, aber eher nicht bei einem 900-Euro-Smartphone. Schade.
Kamera
Das Kamera-Setup des Reno 16 liest sich auf dem Papier durchaus vielversprechend: Vier 50-Megapixel-Sensoren sind verbaut (Hauptkamera, Ultraweitwinkel, 3,5x Tele- und Frontkamera).
Die Hauptkamera liefert bei Tageslicht scharfe Bilder mit einer guten Farbdarstellung und Dynamik. Die Ergebnisse wirken natürlich, ohne zu stark gesättigt zu sein.
Die Ultraweitwinkelkamera schließt qualitativ an die Hauptlinse an, auch wenn sie an den Rändern leicht an Schärfe verliert.
Praktisch im Alltag ist die Telekamera mit 3,5-fachem optischen Zoom. Hier profitiert ihr von Vergrößerungen, die dank optischer Bildstabilisierung (OIS) tagsüber nicht verwackeln. Der Digitalzoom liefert bis zu einer 10-fachen Vergrößerung brauchbare Resultate.
Wer einen natürlichen Look bevorzugt, bekommt mit dem Reno 16 ein tolles Kamerasystem, das bei guten Lichtverhältnissen wirklich ansprechende Ergebnisse liefert:
Bei wenig Licht zeigen sich jedoch deutliche Schwächen beim Reno 16. Die Auslösezeit verzögert sich und gerade beim Ultraweitwinkel kann es dadurch leicht zu Verwacklungen kommen. Die Qualität überzeugt nicht, ebenso wenig die des Zooms.
Für mich ist lediglich die Hauptkamera am Abend brauchbar. Die Bildqualität ist solide, liegt aber auch nur auf dem Niveau von Mittelklassegeräten:
Die Frontkamera löst ebenfalls mit 50 Megapixeln. Die Bildqualität bei Tageslicht ist ausgezeichnet, Selfies sehen natürlich aus und bieten viele Details. Damit gehört die Frontkamera definitiv mit zu den besten, die ich bislang getestet habe.
Bei weniger Licht im Innenraum greift die Rauschunterdrückung zwar spürbar. Allerdings ist die Qualität weiterhin ausreichend für Videocalls und Co:
Die Bildqualität ist gerade bei gutem Licht hervorragend. Bei weniger Licht sind sie etwas schlechter, aber in jedem Fall brauchbar. (Bildquelle: GameStar Tech)
Für Kreative und Fotofans gibt es zahlreiche Tools und Filter innerhalb der Foto-App. Neben klassischen Filtern, die wir von quasi jedem Smartphone kennen, gibt es auch einige Retro-Effekte:
Das Reno 16 bietet einige Retro-Filter, die an alte Kameras erinnern. (Bildquelle: GameStar Tech)
Daneben gibt es zahlreiche Werkzeuge zur Nachbearbeitung sowie kreative Tools, etwa einen Bereich für Collagen. Damit lassen sich mit wenigen Klicks Poster von Ausflügen und Co. erstellen.
Über die KI-Unterstützung lassen sich dabei auch Motive herausstellen, wie im folgenden Beispiel ganz rechts der Buzz Lightyear:
Insgesamt liegt das Kamera-System auf einem guten Niveau, auch wenn es vor allem im Low-Light-Bereich nicht an die Top-Flaggschiffe heranreicht. Die zusätzlichen Kreativ-Tools sind eine nette Dreingabe, wenn ihr gerne so etwas nutzen möchtet.
Lautsprecher
Das Oppo Reno 16 ist mit Stereo-Lautsprechern ausgestattet, die auf höchster Stufe richtig laut werden. Dabei übersteuert dann allerdings der Sound etwas und es klingt nicht gut. Auf unterer bis mittlerer Lautstärke liefert das Reno 16 einen ordentlichen Klang, der für Podcasts, Videos und Co. ausreicht.
Was mir hingegen nicht so gut gefällt, ist die Stereobühne. Die verbauten Lautsprecher sind nicht optimal ausbalanciert, wodurch die Bühne nicht in der Mitte des Handys liegt, sondern merklich beim unteren Haupt-Speaker liegt, der einfach deutlich lauter spielt.
Konnektivität
Bei den Funkstandards ist das Reno 16 gut aufgestellt und lässt kaum etwas vermissen.
Die Konnektivitätsausstattung im Überblick:
- 5G
- Wi-Fi 6
- Bluetooth 5.4
- NFC
- USB-C 2.0
- Infrarot-Blaster (macht das Handy zur Fernbedienung)
- Dual-SIM mit eSIM-Unterstützung
Abstriche gibt es ein Stück weit bei den Standards. Es fehlen WiFi 7 und der aktuelle Bluetooth-6-Standard. Im Alltag dürfte das für die meisten Nutzer allerdings keine spürbaren Auswirkungen haben.
Die USB-Schnittstelle arbeitet mit dem langsamen 2.0-Standard. Das merkt ihr beim Übertragen von Daten, zudem lässt sich das Handy nicht an einen Monitor anschließen, da die DisplayPort-Schnittstelle fehlt.
Aus meiner Sicht sind das kleine Abstriche, die das Gerät allerdings mal wieder mehr in die Mittelklasse als in die Oberklasse einordnen.
Betriebssystem und Updates
Das Reno 16 wird mit ColorOS 16 ausgeliefert, das auf Android 16 basiert. Die Oberfläche bedient sich flüssig und erinnert stark an iOS.
Das merkt man etwa, wenn man die Mitteilungszentrale und das Kontrollzentrum durch Wischen von oben öffnet. Wer von einem iPhone wechselt, findet sich hier schnell zurecht.
Im Hinblick auf Updates ist das Oppo gut aufgestellt: Das Gerät erhält 5 Jahre lang neue Android- und 6 Jahre lang Sicherheitsupdates. Damit ist das Smartphone für die nächsten Jahre also gut aufgestellt.
Kritik gibt es wiederum beim Thema Bloatware: Oppo packt ab Werk viele vorinstallierte Apps und Spiele aufs Gerät. Diese lassen sich zwar löschen, das Aufräumen nach der ersten Einrichtung stört mich bei einem 900-Euro-Telefon aber dennoch.
Wie inzwischen üblich bietet auch Oppo diverse KI-Funktionen. Die unterstützen euch einerseits beim Schreiben oder Übersetzen von Texten. Andererseits gibt es auch einige Foto-Tools, mit denen sich etwa störende Objekte aus Fotos entfernen lassen.
Für wen lohnt sich das Oppo Reno 16?
Das Oppo Reno 16 lohnt sich für euch, wenn …
- … ihr ein robustes Smartphone mit IP69K-Schutz und kompaktem Formfaktor sucht.
- … euch eine lange Akkulaufzeit wichtiger ist als maximale Leistung.
- … ihr Wert auf eine Update-Garantie von 5 Jahren legt.
Weniger gut passt das Gerät zu euch, wenn …
- … ihr anspruchsvolle Spiele auf den höchsten Grafikeinstellungen spielen wollt.
- … kabelloses Laden für euch im Alltag unverzichtbar ist.
- … ihr häufig große Datenmengen über Kabel übertragen müsst und schnelles USB 3.0 erwartet.
Alternativen
Wenn euch das Reno 16 nicht überzeugt, könnt ihr euch diese drei Smartphones ansehen:
- Realme GT8 Pro: Viel Leistung, hervorragende Kamera und ein riesiger Akku. Das GT8 Pro bietet sehr viel Ausstattung – nur der Update-Support fällt etwas geringer aus, zudem fehlt USB-C 3.0.
- Xiaomi 17: Das Xiaomi punktet mit seinem hellen OLED-Display, starker Leistung und einer sehr langen Akkulaufzeit. Der Update-Support fällt allerdings kürzer aus als bei einigen Konkurrenten.
- Honor 100 Pro: Eine gute Wahl, wenn ihr ein gutes Kamera-Handy sucht. Daneben überzeugen auch Display und Akkulaufzeit. Allerdings müsst ihr auch hier auf USB-C 3.0 und LTPO-Panel verzichten.
Fazit
Das Reno 16 ist ein schickes und kompaktes Smartphone mit solider Ausstattung. Durch den IP69K-Schutz und den Alurahmen fühlt es sich gut und robust an. Dazu kommen das helle OLED-Display, die ordentliche Kamera und eine lange Akkulaufzeit.
Dafür müsst ihr bei der Rechenleistung Abstriche machen. Der Snapdragon 7 Gen 4 reicht für den Alltag aus, Gamer und Power-User stoßen hier jedoch an ihre Grenzen. Auch das fehlende LTPO-Panel, veraltetes USB 2.0 und der Verzicht auf Wireless Charging sind bei dem Preispunkt spürbare Kompromisse.
Inzwischen ist der Preis allerdings schon gefallen. Bei einigen großen Händlern gibt es das Reno 16 mit 512 GB Speicher für knapp 760 Euro, was es preislich attraktiver macht.
Wenn euch eine gute Verarbeitung und lange Ausdauer wichtiger sind als höchste Performance, ist das Modell eine solide Wahl. Wer primär auf Leistung oder Kameraqualität (auch bei wenig Licht) setzt, findet in diesem Preisbereich bessere Alternativen.




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