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Fazit: Warum Outriders wie Destiny wirkt, sich aber völlig anders spielt

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Fazit der Redaktion


Elena Schulz
@Ellie_Libelle

Für mich macht Outriders aktuell noch zu wenig aus seinem Szenario. Aus dem Nichts ein reichhaltiges und spannendes SciFi-Universum zu erschaffen, ist natürlich nicht ganz einfach. Aber Mass Effect hat beispielsweise schon bewiesen, dass Spiele durchaus dazu in der Lage sind, und konfrontiert mich mit spannenden außerirdischen Rassen wie Asari oder Elcor (die aufgrund ihrer monotonen Stimme immer ihr Gefühlsleben in Dialogen ergänzen!), geheimnisvollen Protheaner-Ruinen und politischen Verflechtungen, in denen die Menschen längst nicht die Hauptrolle spielen.

Und ein Destiny verfügt vielleicht nicht über die dichteste Story, zeigt mit dem Schwarzen Garten oder dem exotischen Schwefelmond Io aber ein gutes Gespür für außerirdische Landschaften. Outriders schwächelt für mich hier noch, was sich auch beim Design von Ausrüstung und Waffen widerspiegelt - nichts davon schreit Zukunft! Spielerisch befindet sich der Shooter für mich aber auf einem guten Weg, weil er nicht nur auf die typische Loot-Sucht-Spirale setzt, sondern mit seinen Klassen und Fähigkeiten noch deutlich tiefer und komplexer werden will.

3 von 3


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