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Warum Outriders wie Destiny wirkt, sich aber völlig anders spielt

Outriders erinnert auf den ersten Blick stark an Destiny, ist aber mehr Rollenspiel als Loot-Shooter. Reicht das, um sich von der Konkurrenz abzuheben?

von Elena Schulz,
28.05.2020 18:30 Uhr

Outriders - Angespielt-Fazit zum neuen Shooter für PC, PS5 und Co. 13:18 Outriders - Angespielt-Fazit zum neuen Shooter für PC, PS5 und Co.

Outriders will viel auf einmal. Während wir in actionreiche Shooter-Gefechte verwickelt werden, hämmern wir permanent auf unsere Fähigkeiten-Tasten. Werden die Gegner dann von Felsen aufgespießt, bei lebendigem Leibe geröstet oder von blauen Blitzen aufgeschnitten wie Brotlaibe, müssen wir strenggenommen nicht mal einen Schuss abfeuern.

Diese optisch beeindruckenden Skills gehören zu den bisher bekannten Klassen Trickster, Pyromancer und Devastator, die sich wiederum aufleveln und über Talentpunkte bis ins Detail zu einem personalisierten Build ausbauen lassen sollen. Ein Assassinen-Trickster als Tank? Kein Problem! Die Rollenverteilung wird vor allem wichtig, wenn wir zu dritt spielen. Denn neben dem Singleplayer ist auch noch ein Drop-In-Drop-Out-Koop für bis zu drei Spieler mit dabei.

Und obendrauf will Outriders auch noch eine packende Geschichte über Weltraumsiedler erzählen, die auf dem Planeten Enoch nach einer neuen Heimat suchen. Dort werden sie von einer Anomalie überrascht, die die örtliche Fauna mutieren lässt und die Menschen in zwei feindliche Lager spaltet.

Das klingt nach viel - zu viel für ein einziges Spiel? Wir klären in unserer Vorschau, in welchen Bereichen Outriders jetzt schon funktioniert, wo noch Verbesserungsbedarf besteht und warum man den Loot-Shooter mit Rollenspiel-Elementen nicht gleich mit Destiny, Warframe und Co. in einen Topf werfen sollte.

Was haben wir gespielt?

Wir durften gemeinsam mit anderen Journalisten und Content Creators im Rahmen einer Anspiel-Session eine 30 Minuten lange Singleplayer-Mission inklusive Nebenauftrag in der »Ersten Stadt« erledigen und mehrmals durchspielen. Bedingt durch die Corona-Pandemie fand das Event per Spiele-Streaming vor unserem heimischen Rechner statt.

Die Screenshots stammen vom Entwickler und wirken optisch etwas aufgebessert. Look und grafische Qualität entsprechen aber grundsätzlich dem, was wir beim Anspielen gesehen haben.

Outriders - Screenshots ansehen

Bereits im Januar konnten wir übrigens die ersten drei Stunden von Outriders spielen. Mehr dazu lest ihr in unserer ersten Preview zum Shooter vom polnischen Studio People Can Fly:

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Die Mission aus der Demo führt uns in die sogenannte »Erste Stadt«. Hier sollte nach der Landung auf dem Planeten Enoch die erste Siedlung der Menschen entstehen - angetrieben von einem Raumschifftriebwerk als vorübergehende Energiequelle. Eigentlich eine gute Idee, wäre da nicht die Anomalie, die aus dem Nichts auftaucht. Sie bringt den Reaktor im Triebwerk zum Kollabieren, was radioaktive Strahlung freisetzt und die Menschen verjagt.

Zumindest die Vernünftigen: Die sogenannten Aufständischen sind offenbar immun und lassen sich häuslich nieder. Sie erklären die in Trümmern liegende Kolonie zu ihrem Stützpunkt, von dem aus sie die anderen Siedler attackieren. Als Outrider - eine Art Beschützer der Auswanderer - ist es unser Job uns darum zu kümmern.

Wir begeben uns mitten in dieses Feindgebiet, als wir losgeschickt werden, um Doktor Zahedi zu finden. Er soll über wertvolle Informationen zur Anomalie verfügen und befindet sich offenbar in der Gewalt der Aufständischen.

Keine wirklich spannende Ausgangslage, doch die Geschichte tritt wie schon bei der ersten Gameplay-Demo ohnehin schnell in den Hintergrund. Wir schalten unterwegs zwar neue Kodex-Einträge frei, die liefern aber eher interessante Hintergrundinformationen zur Welt als eine richtige Story, in die man als Spieler investiert ist. Hier muss sich noch zeigen, ob Dialoge in den Hubs und Zwischensequenzen ausreichen, um eine packende Handlung zu schaffen.

Die Erste Stadt sollte eine neue Heimat werden, liegt jetzt aber in Trümmern. Die Erste Stadt sollte eine neue Heimat werden, liegt jetzt aber in Trümmern.

Mehr Science-Fiction, weniger Postapokalypse!

Die kurze Sequenz am Ende der Demo verleiht zumindest Zahedi ein wenig mehr Charakter. Dieser war eben noch eine Geisel, setzt sich aber trotzdem dafür ein, dass wir seinen Entführer am Leben lassen. Scharfschützin Jane und unsere Outrider-Heldin verziehen derweil keine Miene.

Dafür, dass die Story einen wichtigen Bestandteil von Outriders ausmachen und Teil der Motivation sein soll, trat sie bei bisherigen Präsentationen eher in den Hintergrund, was uns Sorgen bereitet. Die Konfrontationen mit den Aufständischen könnten zudem genauso auf der Erde stattfinden - dabei haben die Entwickler einen ganzen Alien-Planeten zur Verfügung, der zumindest in der Theorie voller außerirdischer Landschaften, mysteriöser Geheimnisse und eigenartiger, vielleicht sogar intelligenter Kreaturen stecken könnte.

Bei den bisher gezeigten Aliens in Outriders handelte es sich fast ausschließlich um Kanonenfutter. Bei den bisher gezeigten Aliens in Outriders handelte es sich fast ausschließlich um Kanonenfutter.

Trailer-Material zeigte bereits exotisch wirkende Urwälder und Aliens, selbst gesehen haben wir im Spiel aber nicht mehr als braun-graue Ruinen und Slums voller menschlicher Gegner. Ob sich eventuell mehr dahinter verbirgt als nur ein Teil der Kulisse, lässt sich aktuell noch nicht sagen.

Wir fragen uns, wann es endlich eine Begegnung mit dem im Trailer gezeigten Riesen-Alien gibt - und wie sie im Spiel ausfällt.

Outriders - Ankündigungstrailer zum apokalyptischen Koop-Shooter 1:53 Outriders - Ankündigungstrailer zum apokalyptischen Koop-Shooter

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