Wieder ein Blizzard-Abgang: Overwatch 2 verliert zweite Führungskraft in 6 Monaten

Executive Producer Chacko Sonny verlässt das Studio. Zum Abschied macht er Spielern Hoffnung auf neue Infos zum Release von Overwatch 2.

von Stephanie Schlottag,
22.09.2021 11:15 Uhr

Wieder ein hochrangiger Abgang bei Blizzard: Diesmal nimmt der Executive Producer von Overwatch 2, Chacko Sonny, seinen Hut. Er war außerdem Vizepräsident des Franchises bei Blizzard. Sein Abschied kommt zu einem überraschenden Zeitpunkt.

Warum verlässt er Blizzard?

In seiner Begründung nimmt Sonny keinen Bezug zum aktuellen Sexismus-Skandal bei Blizzard. Es ist unklar, ob es überhaupt einen Zusammenhang gibt - alles über die Klage lest ihr hier:

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Im offiziellen Statement (via Bloomberg) schreibt Sonny, es sei ein Privileg gewesen, fünf Jahre lang bei Blizzard zu arbeiten. Er wolle nun eine Pause einlegen. Die Entwicklung von Overwatch 2 soll hervorragende Fortschritte machen, das Spiel befinde sich in den letzten Stufen der Entwicklung. Neue Infos dazu sollen in Kürze folgen. Noch ist nicht klar, ob vielleicht sogar ein Release-Datum bekannt gegeben wird.

»In Kürze« heißt in diesem Fall konkret: beim Finale der Overwatch League, das am Wochenende vom 25. September stattfindet. Dass Sonny so kurz vor einer wichtigen Ankündigung geht, sorgt in einigen Kommentaren für Stirnrunzeln. Die Sorgen vieler Spieler um Overwatch 2 wachsen schon seit längerem, erst im April 2021 hatte sich Director Jeff Kaplan verabschiedet - nach 19 Jahren bei Blizzard.

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Noch hat Overwatch 2 kein offizielles Release-Datum. Ob es sich intern durch Sonnys Abschied verschiebt, ist nicht bekannt. Wir rechnen allerfrühestens 2022 mit dem Helden-Shooter, wahrscheinlich dauert es aber bis mindestens 2023. Immerhin sind schon einige Details zu Gameplay, neuen Maps und der Solo-Kampagne bekannt.

Weitere prominente Abgänge bei Blizzard: Erst vor kurzem wurde bekannt, dass Chief Legal Officer Claire Hart das Studio verlässt. Auch Chief People Officer Claudine wird in Kürze gehen. Der ehemalige Präsident von Blizzard, J. Allen Brack, musste seinen Posten im Zuge des Sexismus-Skandals räumen.

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