Heist-Shooter haben es zur Zeit nicht sonderlich leicht: Crime Boss: Rockay City kam und ging, ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen. Selbst Payday 3 kämpft seit seiner Veröffentlichung fast verzweifelt um Aufmerksamkeit.
Und warum? Weil Payday 2 nach wie vor unverrückbar auf seinem Raubüberfall-Thron sitzt! Ob jetzt einer der ursprünglichen Payday-Schöpfer mit einem frischen Cyberpunk-Spin daran etwas ändern kann?
Die Erwartungen sind jedenfalls hoch: Den of Wolves belegt aktuell Platz 89 auf der internationalen Liste der meistgewünschten Steam-Titel.
Schauen wir uns doch erstmal mal etwas Gameplay an:
5:02
Zusammen auf Raubzug: So läuft ein Heist in Den of Wolves ab
Im Jahre 202X…
Koop-Heist-Shooter mit bizarren Masken. Wenn eure Augen bei diesen Stichworten schon kurz davor sind, sich selbst aus dem Kopf zu kurbeln – Moment! Bleibt bitte noch dran!
Denn Den of Wolves hat mehr zu bieten als nur ein weiteres Payday unter anderem Namen. Die Ambitionen der Entwickler für Den of Wolves sind gewaltig, wie uns Firmengründer Ulf Andersson im Gespräch verriet:
»Als ich Payday gemacht habe, hatte ich eigentlich etwas viel Größeres im Sinn. Letzten Endes hat uns der Realismus limitiert, das zeitgenössische Szenario. Ich war schon immer ein großer SciFi-Fan, Filme wie Blade Runner oder Inception hatten einen großen Einfluss auf mich. Den of Wolves ist das Resultat all dieser Pläne und Ideen.«
Oder das wird es irgendwann mal sein. Denn obwohl das Spiel seit etwas mehr als zwei Jahren in Entwicklung ist, legen sich 10 Chambers aktuell lediglich auf das Erscheinungs-Jahrzehnt fest: »202X«, was ein bisschen wie ein MegaMan-Szenario klingt. Allerdings soll Den of Wolves in absehbarer Zeit in den Early Access gehen.
Das haben wir gespielt
Diese Vorschau basiert auf einem Anspiel-Event in Kopenhagen, den die Entwickler von 10 Chambers in Zusammenarbeit mit ihren Partnern Unity und Tencent ausgerichtet haben. Wir haben die aktuelle PC-Version mehrere Stunden lang kooperativ mit anderen Journalisten und anwesenden Entwicklern gespielt. Der Event wurde von 10 Chambers und deren Partnern organisiert und bezahlt.
Heistception
Das muss es auch, denn das Feedback der Spieler soll einen sehr wichtigen Einfluss auf das Spieldesign haben. Das sich allerdings in jedem Fall um die mittlerweile etablierte Heist-Formel drehen wird: Ihr plant im Viererteam einen Raubzug, stellt Waffen und Ausrüstung zusammen und führt den Plan aus, während sich euch Dutzende immer schwerer bewaffnete Computergegner vors Visier werfen. So weit, so bekannt.
Wo Den of Wolves sich von seinen Quasi-Vorgängern und Zeitgenossen aber abheben möchte, ist die Tiefe und Intensität der Raubzüge. Denn loszulegen, die Safes aufzubohren, die Waffen sprechen zu lassen und schließlich die gut gefüllten Geldsäcke in die heimatliche Basis zu transportieren, sind nur die letzten Punkte auf der gut gefüllten Todo-Liste der Maskenträger.
Vorher steht die Organisation auf der Tagesordnung, und die soll weit über aktuelle Genrestandards hinaus gehen. Was bedeutet, dass so mancher Heist nur als Vorbereitung auf den eigentlichen Einsatz dient, weil ihr dafür bestimmte Ausrüstung oder Informationen benötigt, die ihr euch über vorausgehende Einsätze erstmal beschaffen müsst.
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