Fazit: Kleiner, leichter, schärfer: Pico 4 wäre ein VR-Brett, wenn es diese eine Schwäche nicht gäbe

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Fazit der Redaktion

Denis Brown
@Denis_brown_

Pico 4 ist derzeit mein unangefochtenes Lieblings-Headset für PCVR-Gaming. Der hohe Tragekomfort durch gut verteiltes Gewicht, das angenehm weite Sichtfeld und die kompakten Controller sind in diesem Preissegment nicht nur konkurrenzlos, sondern auch spürbar der Immersion zuträglich. Pico 4 zeigte mir Half Life Alyx und meine regelmäßigen Formel-1-VR-Sitzungen in ganz neuem Licht.

Die 20 Euro teure Virtual-Desktop-App stellt meiner Meinung nach aber eine Pflichtanschaffung dar, denn Picos hauseigene Link-Software geht gerade so als funktional durch. Auch stiftet sie unnötig Verwirrung, weil die auf Steam erhältliche englische Version auf einem deutschsprachigen Windows den Dienst verweigert – sie findet den korrekten Ordner nicht. Mit dem deutschsprachigen Gegenstück von der offiziellen Webseite funktioniert alles. Wenn die Entwickler das Handtracking noch ein wenig verfeinern, stünde einer absoluten Kaufempfehlung für diesen Zweck nichts im Weg.

Als autonomes Standalone-Headset hat es Pico 4 zurzeit allerdings schwer. Wenn selbst eine Standard-App wie Beat Saber fehlt, die so ziemlich jeder andere VR-Store anbietet, könnt ihr euch vorstellen, welche riesigen Lücken sonst noch im Pico-Store klaffen. Für das Equipment eines Nischen-Markts ist das ein schweres Gegenargument. Dagegen wirken Kleinigkeiten wie die mäßige Akkulaufzeit und das Fehlen einer Klinkenbuchse für Kopfhörer noch verschmerzbar, weil durch entsprechende Kabel und eine Powerbank überbrückbar.

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