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Pine - Open-World-Spiel stellt die Evolution auf den Kopf

In der hübschen Open World von Pine steht der Mensch nicht an der Spitze der Nahrungskette. Hier können auch Mammuts, Krokodile und Füchse gewaltige Evolutionssprünge machen.

von Klara Linde,
16.12.2017 10:42 Uhr

In der Spielwelt von Pine begegnen sich Mensch und Tier auf Augenhöhe. Jede Rasse kann sich weiterentwickeln und die anderen dominieren.In der Spielwelt von Pine begegnen sich Mensch und Tier auf Augenhöhe. Jede Rasse kann sich weiterentwickeln und die anderen dominieren.

Der Mensch dominiert die Erde - aber nicht die Welt von Pine. Hier können Krokodile den aufrechten Gang und Füchse eine komplexe Sprache erlernen. Denn die Evolution auf der Insel Albamare seht Kopf.

Und wir können sie in dem Action-Adventure aktiv durch unsere Taten beeinflussen - müssen aber auch mit den Konsequenzen der Handlungen anderer Spezies leben.

Evolution im Schnelldurchlauf

In Pine sind wir Hue, ein schüchterner Jugendlicher, auf der Suche nach einer neuen Heimat für seinen Stamm. Keine leichte Aufgabe, wenn man gleich mit mehreren intelligenten Spezies um Lebensraum konkurriert und die Machtverhältnisse auf wackeligen Beinen stehen.

Denn das Ökosystem von Albamare ist der eigentliche Star des Spiels und befindet sich im ständigen Wandel: Jede Spezies führt ihren eigenen Überlebenskampf, kann Bündnisse mit anderen Arten schließen in der Nahrungskette auf- und absteigen oder sogar völlig aussterben.

Pine - Gameplay-Trailer zum Kickstarter-Launch 1:54 Pine - Gameplay-Trailer zum Kickstarter-Launch

Auf der Insel befinden sich neben einer Menschenansiedlung auch eine intelligente Fuchs-, Elch-, Krokodil-, Echsen- und Mammut-Spezies. Sie alle befinden sich auf einer, von vier Stufen der Evolution. Sie sind entweder:

  • Kultiviert: intelligent, autark, erfinderisch und sesshaft
  • Organisiert: relativ intelligent, territorial sesshaft mit einfachen Werkzeugen
  • Nomadenhaft: umherwandernd, einfaches Verhalten und überwiegend ohne Werkzeuge
  • Einfach: unintelligent, ökologische Produzenten

Jede Art hat eine eigene Kultur, die sich vor- und und zurückentwickeln kann. Auch ohne unser zutun, finden auf Albamare kriegerische Auseinandersetzungen statt. Ist eine organisierte Spezies dabei siegreich, kann sie sich beispielsweise zu einer kultivierten Rasse weiterentwickeln.

Oder im Fall einer Niederlage den Rückschritt zu einer Nomaden-Spezies antreten. Was die Evolution eigentlich Jahrtausende kostet, passiert in Pine in nur wenigen Tage.

Nur die Kategorie der einfachen Tiere ist von jeglicher Evolution ausgeschlossen und erfüllt die Funktion simpler Nutztiere.

Freund und Feind

Mit Schwert und Schild bewaffnet zieht Hue aus, um der Menschheit ihren Platz zu sichern. Wir haben die Wahl: Wollen wir mit anderen Stämmen um die Vorherrschaft kämpfen, ihre Ressourcen plündern und auf diese Weise eine Nische für den menschlichen Stamm finden? Oder setzen wir lieber auf Diplomatie und schmieden Bündnisse mit den anthropomorphen Tieren?

Freundschaften schließen ist aber gar nicht so leicht: Potenzielle Verbündete erwarten Gegenleistungen. Die kommen in Form von Quests oder dem Wunsch nach bestimmten Ressourcen daher. Und involvieren in vielen Fällen weitere Arten.

Einige Taten, die uns einer Gruppierung näherbringen, vergraulen daher eine andere. Sofern wir nicht eine Lösung finden können, von der alle profitieren. Außerdem kann es sein, dass zwei Spezies sich verbündet haben, ohne dass wir davon wissen. Verscherzen wir es uns mit der einen, disqualifizieren wir uns auch bei der anderen. Diplomatie ist also auch auf Albamare kein einfaches Geschäft.

Pine - Screenshots ansehen

Obendrein lernen die Inselbewohner von unserem Verhalten und passen sich dementsprechend an. Je nach Spielstil entwickeln sich unsere Gegner mit der Zeit in andere Richtungen. Ist Hue beispielsweise angriffslustig, trifft er auf defensiv starke Kontrahenten. Schleicht er hingegen lieber unbeobachtet an möglichen Gefahren vorbei, steht er besonders wachsamen Feinden gegenüber.

Sowohl im Kampf unterlegene Stämme, als auch Verbündete, bringen uns Ressourcen ein. Mit den Materialien können wir Handel treiben oder dank Crafting-System nützliche Gegenstände bauen.

Die Geschichte von Albamare

Pine hat übrigens auch eine Story. Die verläuft sogar linear. Allerdings verändern sich mit unserer Spielweise auch die Charaktere und Schauplätze, die in der Handlung wichtige Rollen spielen.

Überall auf der Insel finden wir Bauwerke, in denen wir Rätsel lösen und unser Geschick im Kampf beweisen müssen. Im Gegenzug erhalten wir Gegenstände, die uns entweder dabei helfen, schneller von A nach B zu kommen, die Interaktion mit verschiedenen Tier-Stämmen erleichtern oder uns im Kampf behilflich sind. Außerdem erfahren wir im Inneren der Gewölbe mehr über die Geschichte der Insel.

Kickstarter-Kampagne, Inspiration und Release

Als Inspirationsquelle für Pine nennt das holländische Studio Twirlbound gleich eine ganze Reihe erfolgreicher Spiele. Neben dem großen Vorbild The Legend of Zelda habe auch das Nemesis-System aus Mordors Schatten und die Entscheidungsfreiheit der Fable-Reihe eine Rolle in der Entwicklung von Pine gespielt.

Eine Kickstarter-Kampagne rund um Pine konnte bereits im März erfolgreich abgeschlossen werden. Unter anderem wurde mit dem erreichen von 70.000 Euro eine deutsche Übersetzung finanziert. Insgesamt hat das Crowdfunding über 120.000 Euro eingebracht.

Einen konkreten Erscheinungs-Termin hat Pine bisher nicht, die Entwickler schränken den Release aber auf das vierte Quartal 2018 ein. Sollte sich ein Publisher finden, will Twirlbound Pine neben dem PC auch für die PS4, die Xbox One und die Nintendo Switch veröffentlichen. Andere Spielmodi, wie beispielsweise einen Mehrspielermodus, schließen die Macher hingegen aus.

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