Kostenlos bei Epic: Für wen lohnt sich das Open-World-Adventure Pine?

Auch diese Woche verschenkt Epic wieder ein Gratis-Spiel. Wir informieren euch, was Pine eigentlich ist und für wen es sich lohnen könnte.

von Maximilian Steffen,
06.05.2021 17:06 Uhr

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Auch diese Woche gibt es im Epic Games Store wieder ein Gratisspiel zu ergattern. Pine entführt euch in eine große Open World, in der es viel zu erkunden gibt. Wie immer wollen wir euch einen kleinen Überblick geben und darüber informieren, für wen sich das Spiel lohnen könnte.

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Das Angebot steht euch vom 6. bis zum 13. Mai um jeweils 17:00 Uhr zur Verfügung. Ihr braucht ein kostenloses Epic-Konto, um das Angebot wahrnehmen zu können. Sobald ihr das Spiel eurer Bibliothek hinzugefügt habt, dürft ihr es dauerhaft behalten.

Was ist Pine für ein Spiel?

Genre: Open-World-Adventure | Entwickler: Twirlbound | Plattform: PC | Release: 10. Oktober 2019

Die Story von Pine: Das Spiel entführt euch in die urtümliche Welt von Albamare, die von unterschiedlichen Stämmen bewohnt wird. Neben menschlichen Stämmen gibt es auch intelligente Tierstämme, die ebenfalls einen Anspruch auf das Land erheben.

Ihr schlüpft in die Rolle des menschlichen Jungen Hue, der in einem abgeschiedenen Stamm aufwächst. Nach einer Tragödie ist es eure Aufgabe, einen neuen Siedlungsplatz für euresgleichen zu finden. Dabei stellt ihr auch zum ersten Mal fest, dass es neben eurem Stamm auch andere Gemeinschaften gibt und die persönlichen Interessen stark auseinandergehen.

Das erwartet euch in der Spielwelt: Die Spielwelt von Pine besteht aus sechs verschiedenen Biomen. Diese unterscheiden sich nicht nur im Klima, sondern fördern auch unterschiedliche Ressourcen zutage.

Es gibt fünf große Fraktionen, die rund 25 verschiedene Dörfer besiedeln können. Welche Fraktion ihr in welchem Dorf antrefft, hängt von vielen dynamischen Faktoren ab. Dörfer können wachsen und schrumpfen und sogar von anderen Stämmen erobert werden. Dadurch ist die Spielwelt - auch ohne Spielereinfluss - im ständigen Wandel und soll sich dadurch lebendig anfühlen.

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Wie gestaltet sich das Gameplay?

Meinungsverschiedenheiten lassen sich in Albamare nicht immer friedlich lösen. Kommt es zu Kampf, können Feinde in der Nahdistanz mit Schwert und Schild bekämpft werden. Für den Fernkampf steht euch ein Bogen zur Verfügung. Die Kampfmechaniken sind hier jedoch extrem einfach gehalten - erwartet also nicht zu viel davon.

Das Sammeln und Verwerten von Ressourcen stellt ebenfalls ein Kernelemente von Pine dar. Die gesammelten Ressourcen können entweder zum Herstellen neuer Ausrüstungsgegenstände oder zum Handeln mit den verschiedenen Stämmen benutzt werden. Dadurch lässt sich auch das Ansehen innerhalb einer Fraktion erhöhen, die euch dafür mit neuen Blaupausen versorgt.

Um in der Story voranzukommen, müsst ihr drei große Vaults plündern. Die Vaults kann man sich als größere Dungeons vorstellen, in der eure grauen Zellen mit Sprungpassagen und Rätseln gefordert werden. Am Ende jedes Vault winkt ein mächtiges Artefakt, das euch bei der Erfüllung eurer Quest helfen kann. Bis ihr einen Vault betreten dürft, müsst ihr jedoch einen Haufen anderer Aufträge erfüllen.

Pine - Vorschau-Video zum Open-World-Spiel 4:54 Pine - Vorschau-Video zum Open-World-Spiel

Für wen lohnt sich das Spiel?

Pine hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Spielen wie Horizon: Zero Dawn, oder auch Immortals: Fenyx Rising. Wem diese Spiele gefallen haben und wer nicht allzu viele komplexe Gameplay-Mechaniken erwartet, könnte auch an Pine Gefallen finden.

Ebenfalls dürfte das Spiel für jene interessant sein, die sich schnell von größeren Genrevertretern erschlagen fühlen und massive Open-World-Spiele aufgrund ihrer Länge nicht beenden.

Nichts desto trotz fällt der Spieldurchlauf nicht gerade kurz aus und ist definitiv nicht für einen Abend ausgelegt. Laut der Seite howlongtobeat.com soll die Hauptstory innerhalb von 12 Stunden zu bewältigen sein. Möchtet ihr auch noch die Nebentätigkeiten mitnehmen, würdet ihr bei etwas mehr als 20 Spielstunden liegen. Die ganzen 100 Prozent des Spiels sollen in rund 27 Stunden durchgezockt sein.

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