Fazit: PlayStation 5 im Test: Eine starke Ergänzung, aber kein Ersatz für einen Gaming-PC

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Fazit der Redaktion

Nils Raettig
@nraettig

Die PlayStation 5 ist eine schnelle Konsole mit aktueller Technik, keine Frage. Auch die Konsolen-typisch unkomplizierte Bedienung hat es mir im Test durchaus angetan.

Ich persönlich werde mir vorerst dennoch keine PlayStation 5 kaufen, was an einer Mischung aus Software- und Hardware-Faktoren liegt. Einerseits bin ich etwas skeptisch, ob die Leistung wirklich ausreicht, um mit grafisch potenziell beeindruckenden Features wie Raytracing ohne zu viele Abstriche hausieren zu gehen.

Andererseits bleibt abzuwarten, welchen Einfluss die schnelle SSD in Zukunft auf die Entwicklung von Spielen haben wird. Wenn ich in Spider-Man schnell durch die Stadt fliege und der Detailgrad trotzdem permanent sehr hoch bleibt, dann spielt die SSD da zwar wahrscheinlich durchaus eine wichtige Rolle. Ein echter »Game-Changer« ist das aber noch nicht für mich.

Fairerweise muss man dazu sagen, dass die Xbox Series X in meinen Augen zum Launch vor ähnlichen Problemen steht. Die Hardware stimmt meinem Eindruck nach bei beiden Konsolen grundsätzlich, aber an großen Titeln als Verkaufsargument fehlt es noch.

Aus Sicht eines PC-Spielers finde ich es außerdem sehr schade, dass die PS5 keine Unterstützung für 1440p-Auflösungen bietet. Ich denke, oftmals wäre es die bessere Wahl, einen Titel in dieser Auflösung statt in 4K mit höheren und/oder stabileren FPS laufen zu lassen. Hier macht aber wohl der Fokus auf Fernseher einen Strich durch die Rechnung, weil sie meist nicht auf 1440p, sondern auf Full HD (1080p) und 4K (2160p) setzen.

Ich bin gespannt, wie sich das Spieleangebot auf den beiden Konsolen entwickeln wird - und was gleichzeitig auf dem PC durch Techniken wie Direct Storage und RTX I/O passiert.

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