Plus-Folge 111: DLCs sind keine Abzocke, sondern die Rettung

DLCs sind Abzocke? Okay, manche vielleicht schon. Doch in Zukunft könnten Download-Inhalte dazu beitragen, unsere Lieblingsspiele zu retten.

von Heiko Klinge, Michael Graf,
29.05.2021 08:00 Uhr

DLCs sind aus dem Spiel geschnitten - so das gängige Vorurteil. Für Entwickler bedeutet DLC aber lange Vorausplanung. DLCs sind aus dem Spiel geschnitten - so das gängige Vorurteil. Für Entwickler bedeutet DLC aber lange Vorausplanung.

Es gab eine Zeit, da galt der Ausdruck »DLC« als regelrechtes Schimpfwort, wir sagen nur Pferderüstung. Heute hat sich das Image der Download-Inhalte zwar gebessert, weil wir gelernt haben, dass DLCs mehr sein können als Abzocke -, dennoch schallt aus Foren und Kommentaren immer noch der Vorwurf, DLCs seien hauptsächlich ein Weg, noch mehr Geld aus uns Spielerinnen und Spielern zu quetschen.

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Darin steckt sogar ein Körnchen Wahrheit - die aber wie üblich vielschichtiger ist, als sie an den Internet-Stammtischen klingt. Denn erstens gibt es lobens- und spielenswerte DLCs (siehe Anno 1800), zweitens haben auch Entwickler wichtige Gründe, ihre Spiele zu erweitern.

Im Podcast besprechen wir, wie DLCs entstehen, was einen guten DLC ausmacht, und ob DLCs sogar die »Rettung« für klassische Spiele sein könnten, wenn sich der Markt mehr in Richtung Gaming-Flatrates à la Xbox Game Pass entwickelt.

Diesmal mit dabei:

Jan kann uns deshalb auch Einblicke geben, wie die Entwicklung eines DLCs läuft - und warum Entwickler zum Release oft noch gar nicht wissen, ob und wann es Zusatz-Inhalte geben wird.

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