Fazit der Redaktion
Peter Bathge
@GameStar_de
Ich mag die Spiele von Gaming Minds - selbst beim viel gescholtenen Grand Ages: Medieval habe ich die Kampagne komplett durchgespielt und noch einige Stunden im anschließenden Sandbox-Modus verbracht. Nicht weil das Mittelalter-Spiel so irre komplex gewesen wäre - sondern weil ich zwischendurch einfach Spaß an einem Spiel der Marke »Aufbaustrategie light« habe und das Jonglieren mit Handelsrouten dank der komfortablen Benutzeroberfläche hier sogar noch besser fluscht als bei Anno 1800.
Port Royale 4 setzt bei den Handelsrouten einen drauf: Es ist ebenso einleuchtend wie genial, dass ich jetzt auch Windrichtung, Meeresströmungen und Untiefen in meine Planungen miteinbeziehen muss. Die neuen Bauotionen versprechen ebenfalls mehr Komplexität und dass jetzt rundenweise gekämpft wird, macht mir überhaupt nichts aus. Schließlich lasse ich in dieser Art von Strategiespielen eh 90% aller Gefechte vom Computer berechnen.
Port Royale 4 sieht also nach einem rundum verbesserten Nachfolger aus, der auch alte Patrizier-Fans wieder abholen könnte. Einzig die Beschränkung auf vier Waren pro Stadt stößt mir sauer auf. Klar, dieses Limit hat Balancing-Gründe und soll mich dazu motivieren, clever Rohstoffe und Fertigwaren hin und her zu tauschen. Aber es fühlt sich auch unnötig einschränkend und unglaubwürdig an.
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