Knallharte Söldner, verruchte Cops oder abgehalfterte Killer - die Helden des Predator-Franchises waren selten im klassischen Sinne heldenhaft
. Der neueste Film des Franchises setzt jetzt noch einen drauf: In Badlands ist nicht mal mehr ein Mensch der Protagonist, sondern stattdessen ein Yautja!
Doch wie stellt man als Regisseur und Drehbuchautor sicher, dass man mit einem monströsen Alien, das zum Sport Mensch und Tier jagt, sympathisiert? Danach haben wir Dan Trachtenberg im Interview gefragt.
Wie man mit einem Monster sympathisiert
Konkret dreht sich die Handlung von Predator: Badlands um Dek (Dimitrius Schuster-Koloamatangi) - dem schwächsten Mitglied eines Yautja-Clans, das kurz davor steht, von seinem Vater verstoßen oder sogar umgebracht zu werden. Dek muss sich jetzt also beweisen, sonst ist Schicht im Schacht.
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Predator: Badlands - im offiziellen Trailer geht ein Monster auf Monster-Jagd
Diese dringliche und ziemlich nachvollziehbare Motivation reicht - zumindest im Idealfall - um mit Dek mitzufiebern. Darauf hofft Dan Trachtenberg, als er uns im Interview über seinen Schreibprozess bei Predator: Badlands aufklärt:
Einerseits wollte ich einen kleinen Einblick in die Kultur der Yautja liefern - ihre Kultur, woher sie stammen, und sicherstellen, dass es sehr vertraute Emotionen und Dynamiken gibt, in denen wir uns wiederfinden können.
Es ist eine sehr brutale und wilde Kultur, bei der es Sinn ergibt, dass sie die größten Jäger der Galaxie hervorbringt. Und ich denke, indem wir Dek, unseren Hauptcharakter, als das Nesthäkchen zeigen, bei der seine Familie kurz davor steht, es zu verstoßen, baut das Publikum eine besondere Verbindung zu ihm auf.
Und diese universelle Geschichte vom Underdog ist etwas, womit wir uns alle identifizieren können. Das Bedürfnis, uns selbst vor unserer Familie oder vor allen anderen, aber auch vor uns selbst zu beweisen.
Das war meine Idee, wie das Publikum hoffentlich seinen Weg finden kann, mit einem Monster mitzufiebern.
Ob das geklappt hat? Tatsächlich könnt ihr euch davon seit dem 6. November 2025 selbst ein Bild davon machen, seit Predator: Badlands in deutschen Kinos angelaufen ist. Von Kritikern gab es jedenfalls ziemlich euphorische Reviews, denen wir uns nur anschließen können.
Badlands ist nach Prey und Killer of Killers der nächste grandiose Predator-Film, der jedoch unter einem ganz bestimmten Problem leidet. Mehr dazu erfahrt ihr in unserer spoilerfreien Filmkritik.
Wie es aktuell sonst um das Alien-Franchise steht, mit dem sich Predator dank Badlands erneut überschneidet, könnt ihr unter den Links oben nachlesen.
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