Update vom 28. Dezember 2025, 16:45 Uhr: Unbestätigten Meldungen zufolge soll Ubisoft auch jenseits von Rainbox Six: Siege zum Opfer eines Hackerangriffs geworden sein.
So berichtet unter anderem der X-User Zephryss, ein Moderator der bekannten Assassin-Creed-Fanseite The Ones Who Came Before, folgendes:
- Einer Hackergruppe soll es gelungen sein, Zugriff auf den Quellcode aller Ubisoft-Titel seit den 90er-Jahren zu erhalten – inklusive aller derzeit in Entwicklung befindlicher Spiele.
- Insgesamt soll die Gruppe über 900 GB an Daten eingesehen haben.
- Die Täter sollen Ubisoft nun mit der Veröffentlichung sensibler Daten erpressen.
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Wir betonen: Derzeit sind all diese Informationen nicht offiziell bestätigt und somit als Gerücht einzustufen – aber eines mit ernstem Hintergrund. Wir haben bei Ubisoft angefragt und informieren euch an dieser Stelle, sollten wir eine Antwort erhalten.
Ursprüngliche Meldung vom 28. Dezember 2025, 11:30 Uhr: In den vergangenen Tagen herrschte Chaos auf den Servern von Rainbow Six: Siege. Grund ist ein Angriff von Hackern, der weitreichende Folgen hatte. Ubisoft meldet sich nun zu Wort und stellt klar, wer mit Konsequenzen zu rechnen hat und wie es weitergeht.
Ein Weihnachtsgeschenk der zwielichtigen Sorte
Was ist passiert? Zahlreiche Siege-Spieler staunten nicht schlecht, nachdem sich Unbekannte offenbar an ihrem Spielaccount zu schaffen gemacht hatten. Screenshots des daraus entstandenen Rummels könnt ihr unter anderem diesem Tweet entnehmen:
Jetzt wird es schräg: Statt auf den betroffenen Spielaccounts Unfug zu treiben, entschieden sich die Hacker dafür, den Weihnachtsmann zu spielen und Geschenke zu verteilen.
Milliardenschwere Beträge der Ingame-Währung R6 Credits, Alpha Packs sowie exklusive Items befanden sich plötzlich auf den Konten der Opfer. Die Kehrseite: Zahlreiche Accounts wurden aufgrund der verdächtigen Vorgänge gebannt, auch wenn die eigentlichen Besitzer nichts angestellt haben.
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Ubisoft stellt klar: Keine Bans von User-Accounts
Jetzt hat sich Ubisoft selbst in einem neuen Statement zu Wort gemeldet. Auf die genauen Hintergründe der Tat geht der Publisher zwar nicht ein, dafür gibt es aber deutliche Worte in Richtung der betroffenen User, die um ihre Accounts fürchten:
- Niemand wird dafür gebannt, die erhaltenen Credits ausgegeben zu haben. Alle Transaktionen werden ohnehin via Rollback rückgängig gemacht.
- Weder die riesige Welle an Account-Sperrungen noch der Ingame-Ticker über erfolgte Bans gingen von Ubisoft aus.
- Man arbeitet hinter den Kulissen eifrig an einer Lösung.
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Die gute Nachricht lautet also, dass ihr keine Sanktionen zu befürchten habt, sollte auch euer Account von den Hacker-Aktivitäten betroffen sein.
Die schlechte Nachricht hingegen ist, dass Ubisoft offenbar weiterhin noch nicht ganz Herr der Lage zu sein scheint, sondern in dem Statement zugibt, dass die Sperrungen nicht auf ihre Kappe gehen und man an einer Lösung arbeitet.
Besser spät als nie, daher von unserer Seite zum Abschluss noch ein Ratschlag: Loggt euch derzeit besser nicht in euren Siege-Account ein, bis der Schlamassel vollständig von Ubisoft behoben wurde und keine Dritten mehr für Chaos sorgen können. Zwar habt ihr keinen Bann zu befürchten, trotzdem könnt ihr euch den ganzen Ärger im Idealfall sparen.

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