Rainbow Six: Siege lässt euch den neuen Ranked-Modus mit Pick&Ban testen

In einem noch drei Tage andauernd Event in Rainbow Six: Siege könnt ihr das Pick&Ban-System von Operation Phantom Sight ausprobieren.

von Mathias Dietrich,
07.06.2019 09:59 Uhr

Einige Operatoren müssen im neuen Ranked-Modus von Rainbow Six: Siege aussetzen.Einige Operatoren müssen im neuen Ranked-Modus von Rainbow Six: Siege aussetzen.

In der Pro League von Rainbow Six: Siege gibt es das Pick&Ban-System bereits seit 2018. Jetzt hält es Einzug in den normalen Ranked-Modus.

Noch die nächsten drei Tage - bis zum 10. Juni - könnt ihr das neue System in einem speziellen »Ranked Reborn«-Modus ausprobieren. Mit dem Start von Y4S2 »Operation Phantom Sight« wird die neue Version die alten Ranked-Matches ersetzen.

So funktioniert »Ranked Reborn«

  • Jedes Match beginnt mit einer Ban-Phase
  • Zunächst voten beide Teams nacheinander einen Angreifer ab, den niemand nutzen darf
  • Danach entscheidet sich jedes Team für einen Verteidiger, der gesperrt werden soll
  • Statt nach jeder Runde die Seiten zu wechseln, spielt ihr drei Runden hintereinander entweder als Verteidiger oder Angreifer. Erst danach wird gewechselt.

Eigene Bannphase Zunächst stimmt ihr ab, welcher Angreifer gesperrt wird.

Gegnerische Bannphase Danach wartet ihr, bis eure Gegner sich für einen Bann entschieden haben.

Ende der Bannphase Insgesamt vier Operatoren werden aus dem Match ausgeschlossen.

Operator gesperrt Die kann dann kein Spieler auswählen.

In den neuen Ranked-Matches werdet ihr zudem ausschließlich den Modus Bombe spielen. Geisel und Gebiet sichern fallen raus. Die werdet ihr ab dem Start von Operation Phantom Sight nur noch im Casual-Modus spielen können.

Community gespalten über die Änderungen

Bei den Fans von Ubisofts Taktik-Shooter herrscht Uneinigkeit über die kommenden Änderungen am bewerteten Modus. Keine der Anpassungen wird von einer überwiegenden Mehrheit begrüßt, oder abgelehnt.

Die Entscheidung, drei Runden hintereinander auf der selben Seite zu spielen stößt auf Kritik. Denn wer hier drei Mal in Folge verliert, hat nur eine einzige Chance sein Können auf der Gegenseite beweisen zu können. Und das kann durch dumme Zufälle schiefgehen.

Besonders der psychologische Faktor auf der Verliererseite wird hier als Argument genannt. Andere Spieler geben an, dass man durch drei aufeinanderfolgende Niederlagen bereits bewiesen hat, dass man sich nicht auf eine bestimmte gegnerische Strategie einstellen kann und das Match dann so oder so verloren hätte.

Rainbow Six: Siege - Gameplay und Tipps zu Nokk und Warden 6:16 Rainbow Six: Siege - Gameplay und Tipps zu Nokk und Warden

Gleiche Uneinigkeit gibt es über das Pick&Ban-System. Hier argumentieren manche Spieler, dass bestimmte Operatoren auf manchen Maps sehr wichtig sind und die Chancen zu stark in eine Richtung gelenkt werden. Als Beispiel soll Thatcher gegen ein gutes Team in Oregon ein Muss sein. Wird er gebannt, ist es fast unmöglich als Angreifer zu gewinnen. Die Gegenseite bringt als Argument allerdings an, dass letzten Endes beide Teams ohne den Charakter auskommen müssen und es dadurch wieder ausbalanciert ist.

Auch die Entscheidung, in Zukunft im Ranked-Modus nur noch Bombe spielen zu können ist umstritten. Ein zusätzlicher Spielmodus, so die Befürworter, schade niemanden. Immerhin konnte man bereits zuvor seine Präferenzen in den Optionen einstellen. Jetzt werden alle Spieler in einen Modus gezwungen. Dagegen wird mit kürzeren Wartezeiten argumentiert. Wenn alle Spieler Bombe spielen, muss man nicht mehr so lange warten, um ein Match zu füllen.

Das neue Ranked-System wird offiziell mit der Veröffentlichung von Y4S2 von Rainbow Six: Siege veröffentlicht. Zusammen mit dem gibt es auch ein Rework der Map Kafe, sowie die beiden neuen Operatoren Nokk und Warden. Die Veröffentlichung des Updates sollte nach aktuellen Vermutungen um den 11. Juni herum erfolgen. Ein offizielles Release-Datum gibt es noch nicht.

Plus-Video: Wie wurde Rainbow Six: Siege so erfolgreich?

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