Rainbow Six Siege - So verbessert der neue Patch die Hitboxen

Ein häufig kritisierter Punkt von Rainbow Six Siege waren schon immer die Hitboxen. Das soll sich jetzt ändern: Ubisoft unterzieht die Trefferzonen einer Generalüberholung.

von Philipp Elsner,
04.06.2017 11:33 Uhr

Die neuen Hitboxen orinetieren sich am Körperbau eines Operators.Die neuen Hitboxen orinetieren sich am Körperbau eines Operators.

Operation Health soll wie der Name bereits verrät, die Gesundheit des Taktik-Shooters Rainbow Six Siege verbessern. Gemeint sind damit vor allem technische Verbesserungen, wie ein optimierter Netcode, schnelleres Matchmaking oder präzisere Hitboxen. Letzteres nimmt Ubisoft mit dem Patch 2.2.1 in Angriff.

Bisher waren alle sichtbaren Bereiche eines Operators Teil seiner Trefferzone - egal ob Helm, Jacke, Schuh oder Finger, Treffer an allen Stellen des Spielermodells verursachten Schaden. Das brachte aber einige erhebliche Probleme mit sich, wie erfahrene R6-Spieler wissen. So wurde z.B. Blitz mit einem Treffer in seinen Gehörschutz immer getötet, weil das Spiel ihn als Headshot wertete. Das machte sein Schild in vielen Situationen obsolet.

Aber auch die Entwickler hatten Schwierigkeiten mit dem System: Neue Operator wie z.B. Frost mussten optisch angepasst werden, damit keine Kleidung oder Objekte zu weit vom Körper herausragten und so unfaire Trefferzonen entstanden.

Intuitiver treffen

Mit dem Update am 6. Juni 2017 werden nun sämtliche Hitboxen geändert. Das neue und laut Ubisoft intuitivere Prinzip: Nur echte Körperteile zählen. Jedes Spielermodell verfügt also über eine Trefferzone, die seiner »nackten« Silhouette entsprechen und nicht seinem Outfit.

In einem zweiten Schritt sollen später noch spezielle Effekte für Treffer, die keinen Schaden anrichten, eingeführt werden. Beispielsweise würde eine Kugel gegen metallene Gadgets, die nicht zum Körper der Figur gehören, Funken und einen Apprall-Soundeffekt hervorrufen.

Dazu muss jedoch eine komplette neue, zweite Form von Treffererkennung integriert werden - sodass das Schuss-Feedback für jeden klar und nachvollziehbar ausfällt. Für dieses zweite Feature gibt es noch keinen konkreten Release-Termin, da es laut den Entwicklern sehr komplex ist und noch Zeit braucht.

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