Rainbow Six: Siege TTS - Kugelsichere Kamera & neuer Defuser stellen das Gameplay auf den Kopf

Ubisoft testet den neuen Patch für R6: Siege. Doch sind wirklich alle Änderungen so gewollt?

von Johannes Rohe,
29.04.2018 10:50 Uhr

Die neue Heldin Alibi ist noch nicht auf den Test-Servern. Sie soll angeblich Hologramme erschaffen können.Die neue Heldin Alibi ist noch nicht auf den Test-Servern. Sie soll angeblich Hologramme erschaffen können.

Auf den Test-Servern von Rainbow Six: Siege spielen sich gerade kuriose Szenen ab. Plötzlich ist es nämlich möglich, Bomben durch Wände und sogar Decken hindurch zu entschärfen. Möglich wird das durch zwei Gadgets, die im nächsten Patch ins Spiel kommen sollen: kugelsichere Kameras und den neuen Defuser der Verteidiger. Ob das Resultat von den Entwickler aber wirklich beabsichtigt war, darf bezweifelt werden.

Ein Taktik-Meisterwerk: Rainbow Six: Siege im Test

Kugelsichere Cams

Um den Trick zu verstehen, müsst ihr zunächst die neue Ausrüstung kennen, zuerst die Kameras, die schon im Alleingang ordentliche Auswirkungen auf das Meta haben könnten. Die Cams sehen aus wie rechteckige Metallplatten, können an Wänden angebracht werden und stehen den Verteidigern Mute, Castle, Doc, Frost, Caveira und Vigil als normales Gadget (also statt Granate, Schild oder Stacheldraht) zur Auswahl.

Gegenüber normalen Kameras und Valkyries Black-Eye-Cams haben sie einen klaren Vorteil, sie sind von vorne Kugelsicher. Ganz unzerstörbar sind sie aber nicht, von der Seite lassen sie sich ebenso kaputtmachen wie durch Explosivwaffen. Dank eines speziellen Sichtmodus, ähnlich einer Wärmesicht, kann der Nutzer der Cam auch durch dichten Rauch sehen, dafür lässt sich aber der Blickwinkel nicht ändern. Der YouTuber Coconut Brah zeigt die neuen Kameras im Video:

iDefuse Pro

Der neue Defuser sieht erstmal spektakulärer aus, als er ist. Statt wie dumm auf den von den Angreifern gelegten Entschärfer einzuprügeln, nutzt der moderne Operator eine Art Tablet. Spielerisch macht das allerdings wenig Unterschied, denn ihr müsst für den Vorgang immer noch sehr nah an dem Gerät hocken - und doch gibt es aktuell eine gewaltige Änderung, denn ihr braucht zwar Sichtkontakt, aber keine physische Verbindung mehr zum Köfferchen. Es reicht also ein winziges Loch in einer Wand oder dem Boden um die Entschärfung durchzuführen.

Wenn ihr jetzt eins und eins zusammenzählt, die kugelsichere Kamera, mit der sich der Bombenraum wunderbar ausspähen lässt, und der neue Defuser, der auch durch Wände hindurch entschärft, wird klar, wohin die Reise geht. Das Ergebnis seht ihr im Video von Coconut Brah:

Ob dieser Trick bewusst von Ubisoft eingebaut wurde, wissen wir nicht. Doch genau dafür gibt es ja Test-Server. Sollten die Entwickler also feststellen, dass die Balance plötzlich in Schieflage gerät, werden sie diese Möglichkeit wohl schnell wieder entfernen.

Dropshotting Fix und Buff für Echo

Neben den neuen Gadgets werden derzeit noch eine ganze Reihe weiterer Änderungen getestet. Über das gefixte Dropshotting haben wir bereits berichtet. Ebenso über die Pläne, schnelle und langsame Operator besser auszubalancieren. 3-Speed-Charaktere werden deshalb jetzt etwas langsamer, 1-Speed-Operator ein wenig schneller.

Außerdem darf sich der Echo über einen kräftigen Buff freuen. Eine zweite Drohne und ein geringerer Cooldown sollen ihm zu einer besseren Pickrate verhelfen.

Das neue Pick-&-Ban-System ist erstmal nur für Pro-League-Spieler und in Custom Games aktiviert. Ob die Möglichkeit, Operator in der Startphase eines Matches zu sperren, irgendwann auch im normalen Ranked-Modus ausgerollt wird, ist noch nicht klar.

Die vollständigen Änderungen auf dem Test-Server findet ihr auf der offiziellen Website.

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