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Zwei fertige Drehbücher für Pilotfolgen lagen bei Netflix auf dem Tisch. Doch der Konzern verfing sich in internen Umstrukturierungen. Ständig wechselten die Zuständigkeiten zwischen Großproduktion und Young-Adult-Serie. Lawrence gibt zu bedenken, dass die Umsetzung »nicht billig« wäre, wenn man es »richtig machen« will: »Sie haben nie den Mut aufgebracht, das Projekt tatsächlich in die Tat umzusetzen.«
Nach Branchenstreiks und einer Budgetkürzungswelle im Streaming-Sektor zerschlug sich der Traum von einer Netflix-Serie im Frühjahr 2026 endgültig. Nun liegt das Schicksal des Projekts bei Paramount Pictures.
Bei diesem nunmehr dritten Versuch bleibt Francis Lawrence als Regisseur an Bord, während Justin Rhodes (»Terminator: Dark Fate«) am Drehbuch feilt. Schriftsteller Pierce Brown wacht als ausführender Produzent darüber, dass niemand die Essenz antastet. Das Team nimmt sich laut eigener Aussage die eingeschworene Arbeitsweise von Peter Jacksons »Der Herr der Ringe« zum Vorbild.
Geduldsprobe für das große Finale
Auch auf dem Papier verlangt einem das Epos einiges an Stehvermögen ab. Nach der ersten Trilogie mit Red Rising, Golden Son und Morning Star arbeitet Autor Brown gerade am Finale der zweiten Welle. Die Bände »Iron Gold«, »Dark Age« und »Light Bringer« konzentrieren sich auf den Bürgerkrieg nach den Ereignissen rund um Darrow.
Auf den Abschlussband »Red God« müssen wir jedoch länger warten als gehofft. Eigentlich stand der Sommer 2026 im Raum. Doch Brown hat klargestellt, dass er das Finale keinesfalls überstürzen will. Eine Veröffentlichung in den Jahren 2027 oder 2028 gilt inzwischen als wahrscheinlich.
Das hätte zumindest den Nebeneffekt, dass der Abschlussroman und der längst überfällige Kinostart bei Paramount fast zeitgleich über die Bühne gehen könnten.
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