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Seite 3: Rise of the Argonauts im Test - Sagen-Wirrwarr im Action-Mantel

Götterspeise

Der Kampf gegen die Medusa sieht sehr schick aus, allerdings gehen die Argonauten zwischen ihren Riesenschlangen verloren. Der Kampf gegen die Medusa sieht sehr schick aus, allerdings gehen die Argonauten zwischen ihren Riesenschlangen verloren.

Vier Götter wachen über die Argonauten: Kriegsgott Ares, Lichtgott Apollo, Götterbote Hermes und Athene, die Göttin der Weisheit. Jasons Verhalten beeinflusst, welcher der vier ihm besonders zugetan ist. Als unser Held beim Orakel von Delphi ankommt, wird er beispielsweise vor eine Prüfung gestellt: In mehreren Dialogen muss er seine Gesinnung preisgeben. Antwortet er im Gespräch besonders aggressiv, sammelt er Bonuspunkte bei Ares, geht er weise vor, lächelt Athene über ihm. Das Spiel zeigt dabei mit Symbolen an, welche der Antwortmöglichkeiten welchem Gott zuzuordnen ist.

Im Laufe des Spiels sammeln Sie so Sympathiepunkte. Die können Sie dann in Spezialfähigkeiten investieren, denn jeder der Götter ist für einen von Jasons Ausrüstungsgegenständen zuständig: Ares für die Keule, Apollo für den Schild, Hermes für das Schwert und Athene für die Lanze. Haben Sie zum Beispiel genug Gunst bei Ares, schalten Sie in Jasons Talentbaum eine besonders mächtige Schlagkombination für die Keule frei, sind Sie Apollos Günstling, verdienen Sie sich einen Heilungszauber. Für göttliche Hilfestellungen sind die Spezialfähigkeiten jedoch recht enttäuschend. Anstatt dass auf den höchsten Ausbaustufen Hermes höchstpersönlich seinem Lieblingsjünger zu Hilfe kommt, um mit seinen Flügelschuhen in ein paar Monsterhintern zu treten, bleibt es meist bei ein mageren Blitz- oder Feuereffekten.

Einige der Fähigkeiten sind passiv und damit immer wirksam, andere müssen erst aktiviert werden und verbrauchen göttliche Energie. Die baut Jason auf, wenn er im Kampf Gegner besiegt. Bei den Zauberkräften wird wieder die Konsolenherkunft von Rise of the Argonauts sichtbar: Wir können nur vier Tasten mit Spezialfähigkeiten belegen, denn das Steuerkreuz eines Gamepads hat ja nur vier Knöpfe. Wer also mitten im Kampf merkt, dass er den nicht belegten Heilzauber nun doch braucht, der muss das Spiel pausieren, die Fähigkeit einer bereits vergebenen Taste zuweisen, zurück ins Gefecht wechseln und später wieder alles zurückstellen - nervig!

Talk-Runde

Herkules freut sich: Unser Heilstrahl peppelt ihn wieder auf. Herkules freut sich: Unser Heilstrahl peppelt ihn wieder auf.

Abgesehen von der Göttergunst haben Ihre Antworten und Taten kaum Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf. Wir wählen deshalb unsere Antworten in der Regel einfach so, dass wir die nächste interessante Fertigkeit freischalten können. Lediglich in einer Handvoll Szenen entscheidet der Dialog tatsächlich den Fortgang der Handlung. Mitunter müssen Sie gar unter Zeitdruck antworten - der Sinn dieser Übung blieb uns allerdings verborgen.

Überhaupt wird in Rise of the Argonauts beizeiten recht viel gequatscht, doch Jasons Gesprächspartner bleiben uninteressant, ihre Geschichten meist belanglos. Auf Mykene etwa rennen wir eine gute Stunde von A nach B nach C, nur um alberne Vertragsstreitereien zu schlichten oder einen spielsüchtigen Burschen dem Zorn seiner Mutter zuzuführen. Wenigstens ist jede kleine gemeisterte Herausforderung Göttergunst wert. Die Errungenschaften können wir nämlich einem unserer Schutzpatrone widmen. Je größer die Tat, desto mehr Punkte gibt’s, und desto schneller erreichen wir die nächste Fertigkeitenstufe. Zwangsläufig quatschen wir also mit jedem, der nicht bei drei auf den Bäumen ist, in der Hoffnung, zumindest eine Dialogoption widmen zu können.

Nur sehr selten machen die Gespräche richtig Spaß. Etwa als wir dem Söldner, der über unsere verstorbene Frau spottet, ein Knöchel-Sandwich verpassen dürfen (sehr zur Freude von Kriegsgott Ares), oder als wir während einem heißen Duell mit Superkämpfer Achilles einander Lanzen um die Ohren und flotte Sprüche an den Kopf werfen.

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