Rooted: Survival in Unreal Engine 5 - kann das noch mehr, als gut aussehen?

Auf der gamescom 2022 zeigt Rooted seinen ersten kurzen Trailer. Aber worum geht es eigentlich in dem Survivalspiel, und bietet es noch mehr als hübsche Grafik?

GameStar Plus Logo

Artikel auf einer Seite lesen

50% Rabatt auf euer erstes Jahr GameStar Plus

Jetzt nur für kurze Zeit: die ersten sechs Monate im Jahresabo mit dem Code »NEU50« sparen. Deine Vorteile:

Zugriff auf alle Artikel, Videos & Podcasts von GameStar
Exklusive Tests, Guides und Reportagen
Von Experten, die wissen, was gespielt wird
Keine Banner und viel weniger Werbespots
Jederzeit online kündbar

Du hast bereits GameStar Plus? Hier einloggen.

Das Survivalspiel Rooted erinnert mit seiner beeindruckenden Grafik und seinen großen Ambitionen unmittelbar an ein anderes Projekt, das sich gerade in Entwicklung befindet, nämlich The Day Before. Letzteres hat ebenfalls große Pläne, die fast zu gut sind um wahr zu sein, entsteht aber unter fragwürdigen Umständen.

Während wir über The Day Before nur sehr wenig wissen, verrät aber Rooted als Kickstarter-Projekt schon viel mehr Details an seine zukünftigen Spielerinnen und Spieler. Was Rooted alles bieten möchte und ob das überhaupt realistisch ist, erfahrt ihr hier.

So sieht Rooted aus

Bei der Future Games Show zeigte das Survivalspiel einen ersten Trailer, bei dem wir vor allem die schicke Grafik in Unreal Engine 5 bewundern können. Außerdem verraten uns die Spielszenen Hintergründe zu Setting und Story des Spiels und zeigen den Basenbau. Aber seht am besten selbst:

Video starten 1:49 Rooted - Erinnert im Trailer an The Last of Us mit Basenbau

Was wird das für ein Spiel?

Doch was genau werden wir in Rooted eigentlich machen, und um was geht es im Spiel? Wir fassen kurz alle bisherigen Infos zusammen. So viel können wir bereits verraten: Einen konkreten Releasetermin gibt es bisher noch nicht. Dafür könnt ihr es bereits bei Steam auf die Wunschliste packen.

Hintergrund und Story

Im Gegensatz zu vielen anderen Survivalspielen setzt uns Rooted nicht die übliche Zombieapokalypse vor. Die menschliche Zivilisation wurde stattdessen durch globale Biologische Kriegsführung vernichtet und nur wenige Menschen konnten überleben. Im Trailer können wir die öffentlichen Lautsprecheransagen hören, die die Gefahr vor der Katastrophe herunterspielen wollen.

Spielwelt

In Rooted sollen wir offenbar eine riesige Open World zu Fuß und mit Autos erkunden: Neben einer großen Stadt erwarten uns die umgebenden Wälder und einige Dörfer. Die sind nicht nur von wilden, und teilweise gefährlichen Tieren, wie Rotwild, Wölfen und Bären bevölkert, sondern auch von anderen Überlebenden. Letztere sind uns anscheinend auch meist feindlich gesinnt und konkurrieren um Ressourcen und sichere Orte.

Dörfer Wir erkunden verlassene Dörfer und Wälder ...

Großstadt ... wagen uns aber auch in die riesige Stadt vor.

Urbane Gebiete sind außerdem immer noch durch die eingesetzten Bio-Waffen verseucht und können nur mit entsprechender Schutzausrüstung betreten werden. Die Stadt wird deshalb wohl nur erfahreneren Charakteren zur Erkundung offenstehen. Dort lauern nämlich auch die gefährlichsten Gegner im Spiel: Kleine Kampfroboter, die angeblich zum Schutz der Bevölkerung eingesetzt werden sollten.

Die Spielwelt soll übrigens nicht nur von Hand gebaut werden. Wegen der schieren Größe wollen die Entwickler auch auf Prozedurale Generierung setzen.

Gameplay

Survival-Mechaniken: Während ihr eure Umgebung erkundet, müsst ihr stets auf euer körperliches Wohlergehen achten. Ihr müsst offenbar nicht nur essen und trinken, sondern euch auch warmhalten. Wenn ihr zu lange im Regen unterwegs seid oder nur über unzureichende Kleidung verfügt, könnt ihr wahrscheinlich krank werden.

Besonders beeindruckend wirkt der erste Prototyp des Basenbaus noch nicht, aber das kann sich natürlich noch ändern. Besonders beeindruckend wirkt der erste Prototyp des Basenbaus noch nicht, aber das kann sich natürlich noch ändern.

Basenbau und Crafting: In Rooted könnt ihr auch euren eigenen Unterschlupf errichten oder es euch in verlassenen Häusern gemütlich machen, wenn ihr genug Ressourcen dafür sammelt. Bisher werden nur einfache Bauten im Trailer gezeigt, der Basenbau soll aber noch erweitert werden, wenn die entsprechenden Kickstarter-Ziele erreicht werden. Wir sollen etwa auch einige Herstellungsprozesse automatisieren können.

Neben Häusern können wir natürlich auch Werkzeuge, Waffen und andere Ausrüstung selbst bauen. Um fortgeschrittene Baupläne zu lernen, müssen wir zunächst mehrere Gegenstände der selben Art zerlegen. Später können wir uns auch eine kleine Drohne bauen, mit der wir gefährliche Gebiete zuerst ausspähen.

Offenbar schleichen wir uns auch in feindliche Lager, dort stehlen wir möglicherweise seltene Ressourcen. Offenbar schleichen wir uns auch in feindliche Lager, dort stehlen wir möglicherweise seltene Ressourcen.

Kämpfe: Wie bereits erwähnt, legen wir uns mit wilden Tieren, Menschen und Kampfrobotern an. Wie die Kämpfe aber funktionieren und aussehen, wurde bisher noch nicht gezeigt. Der Trailer verrät bereits, dass wir Schusswaffen benutzen, aber mit Sicherheit wird auch der Nahkampf eine gewisse Rolle spielen. Auch unsere Basis kann von feindlichen NPCs angegriffen werden, weshalb wir dort Verteidigungen errichten.

Kooperativer Multiplayer: Rooted kann allein oder im Multiplayer gespielt werden. Letzterer ist zunächst allerdings nur als Koop-Modus geplant. Ihr erkundet mit einer festgelegten Gruppe von Mitspielern, müsst euch aber trotzdem in acht nehmen. Denn ihr könnt auch eure Teamkollegen versehentlich durch Teambeschuss verletzen.

Kann das überhaupt fertig werden?

Das alles klingt eigentlich nach einem großartigen Spiel, doch hängt natürlich ein Damoklesschwert über dem gesamten Projekt: Denn hinter Rooted steht kein großer Publisher, sondern ein unabhängiges und kleines Entwicklerteam, das sein Spiel zunächst über Kickstarter finanzieren möchte.

Ob es zu lange Entwicklungszeiten oder zu frühe Ankündigungen gibt, haben auch schon Micha, Dimi und André im GameStar Podcast diskutiert:

Bisher konnten die Entwickler etwa 22.000 Euro sammeln. Das erste Ziel wird aber erst bei 60.000 Euro erreicht. Den Multiplayer kann man bei 190.000 Euro Spenden entwickeln, und so weiter. Die interessantesten und fortgeschrittensten Features sind also noch weit von einer möglichen Realisierung entfernt, und die Kickstarter-Kampagne läuft nur bis Oktober 2022.

Beim derzeitigen Spendenstand wird es für die Entwickler schwierig, die erhofften Mittel zu sammeln. Ob so der aufgestellte Zeitplan mit einer Alpha im Frühjahr 2023 und dem Early-Access-Release im Frühjahr 2024 eingehalten werden kann, scheint fragwürdig. Scheitert die Kickstarter-Kampagne, möchte man das Spiel auf andere Weise finanzieren und erhofft sich einen Kredit von Epic oder ähnliches. Auf ihrem Discord-Kanal wollen die Entwickler auf wöchentlicher Basis ihren Fortschritt teilen.

1 von 2

nächste Seite


zu den Kommentaren (12)

Kommentare(11)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.