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Fazit: Rust im Test - Zwischen Steinzeit und menschlichen Abgründen

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Fazit der Redaktion

Gloria H. Manderfeld
@GameStar_de

Der Rust-Test hat meine Paranoia definitiv auf ein neues Level gehoben - in diesem Spiel überlebt man auf einem offiziellen Server nicht ohne permanentes Schleichen oder Rennen, hektisches Umschauen und die Neigung dazu, lieber einem Mitspieler den Stein über den virtuellen Schädel zu ziehen, als selbst durch einen zu sterben. Abseits des PvPs bleibt das Spiel ziemlich blass und zeigt eine enttäuschend leere Welt.

Klar, es ist ein grafisch ganz ansprechend in Szene gesetztes postapokalyptisches Szenario, aber wo man mit ein bisschen Liebe zu einem Hintergrund eine ganze Welt erschaffen könnte, verschenkt das Spiel eine riesige Menge Potenzial und wird mir vor allem durch geschwungene Steine und kreative Tode in Erinnerung bleiben. Wer hingegen nur eine Arena sucht, in der gemeinsam mit Freunden gegen Mitspieler gekämpft werden soll, ohne von zeitlichen Rundenbegrenzungen wie Playerunknown's Battlegrounds belästigt zu werden, dürfte mit Rust viel Spaß haben.

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