Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Seite 2: Rust im Test - Zwischen Steinzeit und menschlichen Abgründen

Schaffen, sparen, Häusle bauen - und noch mehr sparen!

Survivaltypisch ist der Bau einer Basis erstes großes Spielziel, da man so immerhin einen sicheren Respawnpunkt errichten kann. Ansonsten landet man nach einem Tod wieder irgendwo in der Pampa. Verglichen mit den Möglichkeiten von Conan Exiles fallen die Bauteile für unser Heim sehr klötzchenartig aus und führen zu hässlichen Quaderbauten. Oder anders: Die Architektur in Rust ist bestenfalls zweckmäßig.

Effiziente, aber wenig ansprechendes Spielergebäude im Wüstenbiom. Effiziente, aber wenig ansprechendes Spielergebäude im Wüstenbiom.

Das zu Beginn aus Holz errichtete Zuhause lässt sich glücklicherweise verbessern. Spätestens beim Ausbau auf Stufe Vier (Blech-Wände) nutzt man Metallfragmente zur Herstellung, die zunächst als Rohmetall aus Vorkommen gehackt und im Brennofen zum Endprodukt verarbeitet werden. Das lässt die Spielzeit ganz gut in die Höhe schnellen. Wenig gelungen ist zudem, dass ein Holzhaus mit Dynamit schnell zu Spänen verarbeitet werden kann und Holztüren schon mit einfachen Waffen zerstörbar sind. Hat ein Neuling es also tatsächlich geschafft, sich eine Unterkunft zu errichten, bietet diese allenfalls gefühlte Sicherheit vor anderen Spielern.

Die Wahrscheinlichkeit, dass solche Behausungen durch erfahrene Spieler geraidet werden, ist sehr hoch und führt direkt in eine Endlosspirale aus Beschaffung von noch mehr Material, dem Bau eines neuen Hauses und dessen abermaliger Zerstörung. Obendrauf kommt noch, dass die Basis einfach nach einer Weile zerfällt, wenn man keine Ressourcen im Baustofflager hat. Das alles kann schon sehr frustig sein.

Aus Holz wird Haus
Mit ein paar Holzscheiten und einem Bauplan erstellt man sich die erste reichlich löchrige Hütte, die selbst einfachen Werkzeugen nicht lange standhält. Dank eines Upgrades gibt es zumindest etwas beständigere Holzwände. Richtig widerstandsfähig wird ein Spielerhaus erst ab der Materialstufe Stein, die einen Vorgeschmack auf den kommenden Grind bietet. Die darauffolgenden Ausbaustufen Blech und gepanzertes Metall verschlingen durch den Sammelaufwand ordentlich Spielzeit. Weitaus gelungener: viele besondere Bauteile wie Dachluken, Leitern, Fallen und Verteidigungsanlagen müssen erst im Spiel als Item gefunden und erforscht werden, bevor man sie nutzen kann.

Unser Hütte: Holzgeflecht Ein Klapperholzhaus hält gefühlt nicht einmal einem Windstoß stand.

Blockhütte Kuscheliger Blockhüttencharme bei der zweiten Ausbaustufe.

Stein Endlich etwas Stabileres mit Steinwänden. Sollen die Gegner nur kommen!

Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf

Die meisten Rust-Guides warnen ausdrücklich davor, anderen Spielern zu vertrauen, da mit fiesen Tricks gearbeitet wird, um in gesicherte Basen hereinzukommen oder den Glauben an die Gutartigkeit der Mitmenschen auszunutzen. Hilferufe oder über den im Spiel vorhandenen Voice-Chat gesprochene, freundliche Worte soll man laut dieser Guides nicht ernst nehmen, sondern vor allem darauf achten, wie sich die Mitspieler verhalten.

Ist ein Fremder nämlich erst einmal in Reichweite, schützt einen nichts mehr davor, getötet und anschließend gelootet zu werden. Perfide wird es, wenn sich Mitspieler den Zugang zur mühsam errichteten Basis durch vorgebliche Nettigkeit erschleichen und ihr wahres Gesicht zeigen, sobald sie mal drin sind. Nur wer andere Spieler außerhalb der Basis hält, genießt in Rust ein kleines bisschen Sicherheit.

Freund oder Feind? Noch wird überlegt ... Freund oder Feind? Noch wird überlegt ...

Gerade auf offiziellen Servern scheint das hauptsächliche Hobby die Newbiejagd zu sein. Das kommt dem kompetitiv angelegten Grundgedanken des Spieles zwar entgegen, verhindert aber langfristig, dass Neulinge Fuß fassen können, ohne im Verbund mit mehreren befreundeten Mitspielern agieren zu müssen.

Ohne hohe Leidenstoleranz ist ein Start auf den offiziellen Servern eine echte Geduldsprobe. Alternativ weicht man auf Server aus, die weniger anfängerfeindlich oder aufgrund der Zeitzone nur von wenigen Spielern bevölkert sind. Spieler mit einer hohen Spielzeit haben einen unbestreitbaren Vorteil gegenüber Gelegenheitsspielern. Die Server laufen Tag und Nacht, also muss man nur darauf warten, zu einer Zeit zuzuschlagen, in der Mitspieler nicht eingeloggt sind. Keine Basis lässt sich so perfekt bauen, dass jeder Einbrecher daran scheitert.

2 von 5

nächste Seite


zu den Kommentaren (67)

Kommentare(67)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.