Ryzen Threadripper 3000 - AMD will ab 2019 den High-End-Markt dominieren

Vom Underdog zur »dominanten Führung« - das sollen die Pläne von AMD für den absoluten High-End-Bereich bei Desktop-Prozessoren vorsehen.

von Georg Wieselsberger,
11.03.2018 12:18 Uhr

Die angebliche AMD-Folie zeigt die Threadripper-Pläne bis 2019. (Bildquelle: Informatica Cero)Die angebliche AMD-Folie zeigt die Threadripper-Pläne bis 2019. (Bildquelle: Informatica Cero)

Schon vor einigen Tagen wurden Folien aus einer angeblichen AMD-Präsentation geleakt, deren Echtheit natürlich nicht bestätigt ist. Allerdings wurden darin schon einige der potenziellen CPU-Pläne des Unternehmens aufgeführt. Aus gleicher Quelle, der Webseite Informatica Cero, stammen nun zwei weitere Folien, von denen eine vor allem den Codenamen »Dali« für Notebook-Prozessoren mit Grafikkern ab dem Jahr 2020 verrät. Die andere behandelt jedoch die High-End-Prozessoren der Ryzen-Threadripper-Serie.

2. Generation in diesem Jahr

Die aktuellen Modelle wie der Threadripper 1950X werden noch in diesem Jahr durch die zweite Generation abgelöst, die die verbesserten CPU-Kerne »Zen+« verwendet und im 12-Nanometer-Verfahren hergestellt wird. Wie bei der Ryzen-2000-Serie wird es höhere Taktraten und den Precision Boost 2.0 geben, die für mehr Leistung sorgen. Für 2019 stehen dann neuere Versionen mit dem Codenamen »Castle Peak« an, bei denen die neue Zen-2-Architektur mit 7-Nanometer-Herstellung verwendet wird.

Ab 2019 »dominante Führung« geplant

Das war auch schon im ersten Leak zu sehen, doch die neue Folie spricht nun davon, dass AMD mit Castle Peak plant, im High-End-Desktop-Markt eine dominante Führung zu übernehmen. Leistung und Effizienz sollen neue Bestmarken setzen und neue Features sollen die gesamte Plattform mit dem weiterhin genutzten Sockel TR4 auf eine ganz neue Stufe heben. Manche bezweifeln aufgrund von Marketing-Sprüchen wie »crusin' for success« oder »Threadripper - the monster truck of computing« samt eingebautem Monstertruck-Bild die Echtheit der Folien.

Sollten sie aber tatsächlich von AMD stammen, dann plant das Unternehmen, innerhalb von zwei Jahren vom Prozessor-Underdog zum Marktführer zumindest im High-End-Bereich zu werden. Da die Threadripper-CPUs eng verwandt zu den Epyc-Server-Prozessoren sind, dürften sich Verbesserungen aber auch auf diesem anderen, sehr umsatzstarken Markt auswirken.

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