Drei Monate Plus im ersten Jahr sparen!

Drei Monate Plus im ersten Jahr sparen!

»Schlimmstes Pay2Win« - Age of Empires Mobile ist gerade auf Steam erschienen, aber landet sofort im tiefroten Review-Bereich

Age of Empires Mobile: PC Edition ist kostenlos auf Steam gestartet – und die ersten Reviews fallen vernichtend aus.

Helden wie Julius Cäsar könnt ihr euch in AoE-Mobile aus Lootboxen ziehen – doch das kostet echte Knete. Helden wie Julius Cäsar könnt ihr euch in AoE-Mobile aus Lootboxen ziehen – doch das kostet echte Knete.

Seit dem 23. Juni 2026 steht Age of Empires Mobile: PC Edition auf Steam, im Microsoft Store und im PC Game Pass. Free2Play, mit 4K-Optik, Maus-und-Tastatur-Steuerung und überarbeiteter Oberfläche.

Auf dem Papier endlich die PC-Heimat für ein weiteres Age-of-Empire-Spiel, das es bereits seit 2024 gibt und in unserem Test überhaupt nicht gut wegkam. In der Praxis aber vor allem eins: ein Magnet für Verrisse.

Größtenteils negativ – und die Spieler werden deutlich

Das Steam-Urteil steht aktuell mit 34 Prozent auf größtenteils negativ: Ein Nutzer namens LordAlbus fasst sein Fazit am Releasetag so zusammen: Grafik und Kämpfe seien durchaus schön, ansonsten handle es sich um »das schlimmste Pay2Win-Spiel der Spielegeschichte«, dazu noch »gnadenlos teuer«.

Besonders sticht ihm das Machtgefälle ins Auge: »Selbst wenn ihr 600 Tage spielt, kann euch jemand einholen, der 300 Tage hinter euch liegt«, schreibt er. Wer nicht ordentlich Geld investiere, habe schlicht keinen Spaß – und selbst wer investiere, prügele am Ende nur auf hundertfach schwächere Gegner ein.

Auch der schnelle Frust ist ein Thema. Nutzer mersk brauchte für sein Urteil nicht lang: »Nach 15 Minuten will das Spiel Geld von dir, um Dinge zu beschleunigen. Wenn du auf Mobile-Schrott stehst, ist das genau dein Ding.«

Video starten 1:33 In Age of Empires Mobile stürmt die berühmte Jeanne d'Arc eine feindliche Festung

Der Frust hat einen zweiten Grund, der über die Bezahl-Mechaniken hinausgeht: Viele Fans erkennen ihr Age of Empires hier schlicht nicht wieder. Statt klassischem Echtzeit-Strategiespiel bekommt ihr einen Aufbau-Titel im Stil von Rise of Kingdoms oder Clash of Clans, inklusive Helden-Sammelei. Über 72 historische Figuren von Jeanne d'Arc bis Julius Cäsar lassen sich in bester Gacha-Manier rekrutieren.

Bei aller berechtigter Wut muss man aber auch kurz mal einen kühlen Kopf bewahren: Gebaut und betrieben wird Age of Empires Mobile von Tencent in China, Microsoft liefert im Grunde nur die Lizenz und steht als Publisher mit auf der Seite.

Hier versickern also keine Entwicklerressourcen, die sonst in Age of Empires 2: Definitive Edition oder Age of Empires 4 hätten fließen können – um die kümmert sich weiterhin Microsofts hauseigenes Studio World's Edge. Dass man den traditionsreichen Namen aber ausgerechnet für so eine »Pay2Win-Falle« hergibt, sorgt bei den Fans natürlich trotzdem für ordentlich Wut.


Kommentare(1)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.