Sea of Thieves - Entwickler streichen Geldstrafe bei Tod

Sea of Thieves wird kein Sterbegold einführen. Anders als ursprünglich angekündigt streichen die Entwickler die Geldstrafe beim Tod des Spielers, noch bevor sie's überhaupt ins Spiel schaffen.

von Dimitry Halley,
27.03.2018 11:20 Uhr

Spieler müssen in Sea of Thieves doch nichts zahlen, wenn sie das Piraten-Jenseits betreten. Spieler müssen in Sea of Thieves doch nichts zahlen, wenn sie das Piraten-Jenseits betreten.

Noch vor Release von Sea of Thieves diskutierten die Entwickler den Plan, Sterbegold als Feature ins Spiel zu integrieren. Bedeutet konkret: Wenn ein Spieler den virtuellen Löffel abgibt, muss er beim Fährmann der Verdammten einen Obolus zahlen. Mittlerweile haben sich die Entwickler aber gegen dieses System entschieden.

Diese Entscheidung gründet sich (auch) auf negativem Feedback der Spieler. Gold sei in Sea of Thieves ohnehin schwer genug zu erlangen. Und der Grind dauere eh schon viel zu lange. Ursprünglich hätte das Feature je nach Todesart skalieren sollen: Für PvP-Niederlagen müsste man gar nichts zahlen, schiere Doofheit hätte jedoch eine recht dicke Sanktion nach sich gezogen.

In einem Tweet äußern sich die Entwickler zur gestrichenen Neuerung:

"Wir wollten euch informieren, dass wir das Feedback gelesen haben und dass die angekündigten Todeskosten, nun ja, tot sind. Bei dieser ganzen Sache haben wir fehlerhaft kommuniziert, jetzt fliegt sie über Bord. Vielen Dank für das ehrliche Feedback und die Diskussion rund um das Feature."

In unserem GameStar-Test zu Sea of Thieves zeigt sich, dass das Spiel trotz vieler Stärken aktuell noch mit seinen Mechaniken hadert und dringend um zusätzliche Gameplay-Features ergänzt werden sollte. Der Todes-Obolus wird's zwar nicht, wir bleiben jedoch trotzdem gespannt, was die Zukunft für die Weltmeere bereithält.

Sea of Thieves - Video: 5 Dinge, die man vor dem Kauf wissen sollte (Vorabfazit) 10:08 Sea of Thieves - Video: 5 Dinge, die man vor dem Kauf wissen sollte (Vorabfazit)


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