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Lieber Bingen als Zocken? 11 Serien-Empfehlungen der GameStar-Redaktion

Langeweile an Ostern? Nicht mit uns: Sollten euch die Spiele ausgehen, haben wir jede Menge Tipps für Netflix, Amazon Prime & Disney+ für euch!

von Philipp Elsner,
10.04.2020 09:11 Uhr

Dieses Jahr ist Ostern anders als normal. Die Corona-Krise schiebt Familienfesten und dem Picknick im Freien einen großen Riegel vor. GameStar-Nutzer wissen natürlich längst, mit welchen Spielen man sich die Zeit vertreiben kann! Aber was, wenn ihr mal keine Lust auf's Zocken habt? Hier sind 11 persönliche Serien-Tipps der Redaktion!

Sense 8: Das Rollenspiel, was ich immer wollte!

Wo gucken? Netflix
Empfohlen von: Mary Marx
@zaizencosplay

Ich gebe es ganz offen zu: Normalerweise kann ich keine Serie lange am Stück schauen, weil ich diesbezüglich die Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfisches habe. Sense 8 ist eine der sehr wenigen Serien, die mich dann aber doch Tag und Nacht vor den Bildschirm gezogen hat. Warum? Weil sie mir das Gefühl von Charakterbindung gegeben hat, was ich aktuell in einem Großteil der Rollenspiele vermisse.

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Sense 8 handelt von acht Fremden, die über die ganze Welt verteilt ihr Leben leben, bis sie irgendwann merken, dass sie alle miteinander verbunden sind. Sie fühlen, sehen und wissen das, was die anderen sieben auch erleben und bauen dadurch eine Beziehung zueinander auf, die über simple Freundschaft oder Beziehung hinausgeht.

Sense 8 ist ein Paradebeispiel dafür, wie Figuren zueinander aber auch zum Zuschauer eine so enge Bindung aufbauen können, dass wir selbst zur neunten Person dieser kleinen Familie werden. Von der Netflix-Serie können so einige Rollenspiele noch was lernen und wer sie nicht kennt, sollte das jetzt unbedingt nachholen!

Mr. Robot: Ein Storytelling-Traum für Computer-Nerds

Wo gucken? Amazon Prime
Empfohlen von: Heiko Klinge
@HeikosKlinge

Es ist verflucht schwer, die Faszination von Mr. Robot zu beschreiben, ohne zu spoilern. Vordergründig geht es um einen Hacker, der sich in einer alternativen Gegenwart mit einem allmächtigen und omnipräsenten Industriekonzern anlegt. Parallelen zu Amazon, Facebook oder Google sind sicher nicht rein zufällig und spinnen aktuelle Entwicklungen ebenso glaubwürdig wie beängstigend weiter.

Hintergründig geht es aber noch um so viel mehr! Nur kann ich davon nichts verraten, ohne euch den Spaß mit Mr. Robot zu verderben. Lasst es mich so formulieren: Bei keiner anderen Serie habe ich den letzten Jahren so häufig gedacht »Was bitte? Wie krass ist das denn!« - nein, auch nicht bei Game of Thrones.

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Die Überraschungen beschränken sich jedoch nicht nur auf die Story mit wirklich sensationellen, aber stets nachvollziehbaren Wendungen. Auch in Sachen Erzählweise und Inszenierung werdet ihr von der ersten Folge bis hin zum fantastischen Finale mit cleveren Ideen nur so bombardiert. Das alles zusammengehalten von fantastischen Schauspielern, allen voran Oscar-Preisträger Rami Malek.

Der Haken an der Sache: Mr. Robot ist keine Serie, die ihr einfach so nebenbei wegfrühstückt - sie erfordert eure volle Konzentration. Außerdem solltet ihr zwischen den einzelnen Folgen der insgesamt vier Staffeln nicht allzu lange Pausen einlegen, weil selbst anfänglich banal wirkendes ein paar Stunden später von entscheidender Bedeutung sein kann. Genau das richtige Binge-Watching-Futter also für die Ostertage!

Bosch: Mehr als nur ein rauer Cop!

Wo gucken? Amazon Prime
Empfohlen von: Nils Raettig
@nraettig

Die Beschreibung von Bosch mag auf den ersten Blick nach einer typischen Crime-Serie klingen, Bosch hebt sich aber durchaus vom bekannten Einheitsbrei ab, auch wenn das Rad nicht neu erfunden wird.

Das liegt vor allem an dem ambivalenten Hauptcharakter, den man natürlich mögen muss, um mit der Serie warm zu werden. Gebt ihm ein paar Folgen lang eine Chance - ich habe auch etwas Eingewöhnungszeit gebraucht, aber aus meiner Sicht lohnt es sich, dranzubleiben.

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Das ist vor allem deshalb so, weil nicht nur der bei jeder Staffel im Mittelpunkt stehende Hauptfall, sondern auch die (nicht zu vielen) Nebenschauplätze sowie die Staffel-übergreifende Entwicklung die meiste Zeit über interessant bleiben und gut erzählt werden.

Außerdem passieren ab und an Dinge, mit denen zumindest ich gar nicht gerechnet hätte, und das mag ich bei Filmen und Serien gleichermaßen. Basis der Serie ist übrigens die Harry-Bosch-Buchreihe von Michael Connelly, die laut meinem geschätzten Ex-Kollegen Florian Klein sehr lesenswert ist.

Community: Herrlicher Wahnsinn für Fans von Rick & Morty

Wo gucken? Netflix
Empfohlen von: Valentin Aschenbrenner
@valivarlow

Oh, wie habe ich mich gefreut: Sechs Staffeln Community sind endlich auf Netflix verfügbar. Also eigentlich perfekt, um sich mit dieser TV-Serie die Osterzeit um die Ohren zu schlagen. Immerhin dürfte der Humor und die Kreativität, die Community so besonders macht, den Nerv vieler Fans von Rick and Morty treffen. Kein Wunder: Mit Dan Harmon steht einer der Schöpfer von Rick and Morty als treibende Kraft hinter Community.

Und das spiegelt sich in dem Wahnsinn aber mal sowas von wider, der mich Community lieben lernen hat lassen: Nachdem die ersten paar Folgen erst ein bisschen brauchen, um in Fahrt zu kommen, springen spätere Episoden und Staffeln durch Film-, Serien- und sogar Videospiel-Genres und machen auch nicht vor den Gesetzen von Zeit und Raum Halt.

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Ohne zu viel zu spoilern: So gibt es Folgen, die Star Wars parodieren oder als pixeliges Rollenspiel inszeniert sind - perfekt also für Fans von Nerd-Kram, den Dan Harmon mit Community liebevoll aufarbeitet und dabei seine völlig eigene Note verleiht.

Und falls ihr tatsächlich selbst Gefallen an Community findet, empfehle ich euch, über das Hinter-den-Kulissen-Debakel um Chevy Chase zu informieren. Ich sage nur: Drama! Und wie spannend das echte Leben manchmal sein kann.

Erased: Schluss mit den Ausreden!

Wo gucken? Netflix
Empfohlen von: Elena Schulz
@Ellie_Libelle

Animes sind kindisch, liefern nur Fanservice oder erzählen immer die gleichen lahmen Heldengeschichten? Nicht mit Erased!

Im Netflix-Zeichentrick entspinnt sich über knackige 12 Folgen hinweg ein packender Zeitreise-Thriller: Nachdem Satorus Mutter ermordet wird, findet sich der junge Mann überraschend in seiner eigenen Kindheit wieder.

Dort muss er den damaligen Tod dreier Klassenkameraden verhindern und denjenigen finden, der die drei - und seine Mutter - eigentlich auf dem Gewissen hatte. Denn der Schuldige wurde nie geschnappt.

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Könnt ihr mit Japano-Kulleraugen wirklich gar nichts anfangen, existiert aber auch eine sehr gute Variante mit echten Schauspielern von der Serie auf Netflix. Also Schluss mit den Ausreden! Verbringt über Ostern doch mal ein bisschen Zeit in Japan, wenn ihr ohnehin nicht vereisen dürft. Ihr werdet es nicht bereuen!

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