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Neuer Skyrim-Patch ist ein Segen für Konsolen, aber PC-Spieler suchen sogar einen Weg, das Update aktiv zu stoppen

Patch 1.7.99 soll das Modden auf Konsolen erleichtern, doch wer das Update auf dem PC lädt, riskiert seinen modifizierten Speicherstand.

Das Thema ist fast so alt wie Skyrim selbst. Das Thema ist fast so alt wie Skyrim selbst.

Selbst nach 15 Jahren wird Skyrim noch immer fleißig gewartet. Im Fokus der Updates stehen dabei aber weniger die Beseitigung von Quest-Bugs oder Balancing-Anpassungen. Stattdessen betreffen sie meist das Skyrim-Creations-System oder Plattform-Support.

Skyrim Creations ist Bethesdas offizielles im Spiel integriertes Modding-System, das es euch leichter macht, euer Spiel mit Inhalten aus der Community anzupassen. Darunter fallen sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Kreationen.

Mit Patch 1.7.99 (zu den Patch Notes auf Steam) wird der Mod-Speicher auf PS5 und Xbox um 15 GB erweitert, wodurch ihr dort deutlich mehr und größere Modifikationen installieren könnt. Eigentlich ein ziemlich cooles Update, aber die Sache hat einen Haken.

Video starten 1:20:05 Skyrim-Dilemma: Der Verfall von Bethesda

»Möge Talos meine Mods beschützen!«

Der Patch wird nicht nur auf Konsolen ausgerollt, sondern auch auf dem PC, denn er behebt zum Beispiel auch Abstürze und verbessert die UI des Creation Kits. Von dem größeren Mod-Speicher haben PC-Spieler jedoch nichts, dafür müsst ihr aber - wie bei jedem Update - um eure Spielstände bangen, wenn ihr selbst mit Mods spielt.

Tiefgreifende Mods, um beispielsweise die Menü-Oberfläche zu verbessern, neue Animationen oder komplexe Magie-Systeme hinzuzufügen, werden mit Skyrim-Updates regelmäßig zerschossen. Das liegt daran, dass diese Mods den sogenannten Skyrim Script Extender (SKSE) benötigen, der bei jeder noch so kleinen Änderung an der Hauptdatei des Spiels sofort den Dienst verweigert.

So ist es auch beim neuesten Update und große Teile der Community finden das wie immer gar nicht lustig. Steam-User Meepy hat in einem Kommentar unter den Patch Notes eine klare Forderung und bekommt dafür hundertfachen Zuspruch: »Hört auf, kostenpflichtige Mods zu pushen und unsere kaputtzumachen! [...]«

Andere nehmen es jedoch mit Humor, wie Reddit-User 1Madhatter1: »Mist, ich wollte das Update eigentlich verhindern, aber dann habe ich es aufgeschoben. Möge Talos meine Mods beschützen!«

Und tatsächlich sind viele Skyrim-Spieler dazu übergegangen, Patches auf Steam GOG abzuknipsen und stattdessen bei einer früheren Spielversion zu bleiben.

Wie ihr Skyrim-Updates blockiert

Steam: Skyrim-Updates blockieren:

  1. Navigiert in den steamapps-Ordner (zum Beispiel unter C:\Games\Steam\steamapps).
  2. Sucht die Datei »appmanifest_489830.acf« (diese Datei ist an Skyrim gekoppelt).
  3. Öffnet per Rechtsklick die Eigenschaften.
  4. Setzt den Haken bei »Read-only« und klickt auf »Übernehmen«.

GOG: Skyrim-Updates blockieren:

  1. Öffnet GOG Galaxy und sucht Skyrim in eurer Bibliothek
  2. Klickt nach einem Rechtsklick auf »Installation verwalten« und »Konfigurieren«
  3. Unter dem Tab »Installation« findet ihr den Bereich »Auto-updates«
  4. Entfernt den Haken und wählt die Version aus, die ihr beibehalten wollt.

Auf beiden Plattformen verhindert ihr damit, dass automatisch Update-Dateien heruntergeladen werden, die die Versionsnummer eurer Skyrim-Startdatei verändern. Dadurch kann der SKSE weiter auf den Code zugreifen und eure Mods bleiben intakt.

Wenn ihr zurück zu den automatischen Updates wollt, lässt sich das natürlich auf dem gleichen Wege rückgängig machen.


Kommentare(1)
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