Seit Jahrzehnten entführt Star Trek sein Publikum in ferne Galaxien, präsentiert neue Zivilisationen und regt zum Nachdenken über die Menschheit an. Das Franchise ist für seine visionären Geschichten und seine progressive Botschaft bekannt.
Doch selbst in einem so weitreichenden und geliebten Universum gibt es unvermeidlich Episoden, die bei Fans und Kritikern gleichermaßen für Kopfschütteln sorgen. Diese Tiefpunkte sind oft Gegenstand hitziger Debatten und tragen auf ihre eigene, manchmal merkwürdige Weise zur reichen Geschichte von Star Trek bei.
Insbesondere in den frühen Staffeln von Serien wie The Next Generation, Voyager oder Deep Space Nine, wenn sich das Format und die Charaktere noch finden müssen, kommt es häufig zu Qualitätsschwankungen. Manche dieser Episoden-Fails wurden bei Star Trek zu einem festen Bestandteil der Fandom-Folklore - zum Kult.
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Die Zukunft der Sternenflotte legt Star Trek: Starfleet Academy in die Hände einer neuen Generation
Im Folgenden findet ihr eine Liste mit zehn Episoden, die wir zu den Schlechtesten der Schlechten gekürt haben. Natürlich vollständig objektiv und mit wissenschaftlichen Methoden, immerhin befinden wir hier uns in der SCIENCE-Fiction. Als ob wir da willkürlich nach unseren eigenen Vorlieben vorgehen würden, also bitte!
10. Star Trek: Deep Space Nine – Move Along Home
- Staffel: 1
- Erstausstrahlung (USA): 14. März 1993
- Darum geht's in der Episode: Eine Delegation der Wadi besucht Deep Space Nine und führt den Ferengi Quark in ihr Glücksspiel Chula ein. Als Quark betrügt, werden Commander Sisko, Major Kira, Dr. Bashir und Lt. Dax in das Spiel hineingezogen, das sich als bizarres, kindliches Spiel mit realen Gefahren und verqueren Regeln entpuppt.
- Deshalb ist sie so schlecht: Hier gibt's kaum zwei Meinungen, die Folge wird von zahllosen Fans und Kritikern gleichermaßen als die schlechteste Episode von Deep Space Nine angesehen. Die Episode wird für ihre lächerliche Handlung kritisiert, die Elemente wie Hüpfspiele, einen das grauenhafte Kinderlied (»Allamaraine, count to four«) und unsinnige Regeln enthielt.
Der größte Kritikpunkt war jedoch, dass die Episode letztendlich irrelevant war, da es keine echten Konsequenzen für die Charaktere gab. - Daher kommt der Kultstatus: Die Episode hat durch ihre extreme Absurdität und den ikonischen »Allamaraine«-Singsang einen starken Kultstatus erlangt. Sie ist Gegenstand vieler Memes und Witze in der Fangemeinde. In Star Trek: Lower Decks gibt es sogar eine lustige Anspielung darauf.
9. Star Trek: Enterprise - These Are the Voyages ...
- Staffel: 4
- Erstausstrahlung (USA): 13. Mai 2005
- Darum geht's in der Episode: Das Serienfinale von Enterprise ist als Rahmenhandlung konzipiert, die im Jahr 2370 spielt, während der Ereignisse der Star Trek: The Next Generation-Episode »The Pegasus«. Commander William Riker nutzt ein Holodeck-Programm, um die letzten Tage der NX-01 Enterprise und die Gründung der Föderation im Jahr 2161 zu rekapitulieren. Er sucht dabei nach Orientierung für eine schwierige Entscheidung, die er treffen muss.
- Deshalb ist sie so schlecht: Für viele Fans von Enterprise ist die letzte Episode der Serie unwürdig. Der Fokus wird von der Crew um Captain Archer weg hin zu Riker verschoben. Für die meisten ist daher Terra Prime das wahre Ende von Enterprise.
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