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Star Wars: Von effektiven Klonkriegern zu inkompetenten Sturmtruppen - Wieso das Imperium seine Elitesoldaten austauschte

Wann und warum hat das Imperium aufgehört auf Klone zu setzen, um militärische Gewalt durchzusetzen? Wir verraten es euch.

Die scheinbar perfekten Soldaten waren dem Imperator ein Dorn im Auge. Bildquelle: DisneyLucasfilm Die scheinbar perfekten Soldaten waren dem Imperator ein Dorn im Auge. Bildquelle: Disney/Lucasfilm

Die Republik setzte über viele Jahre auf die hochmodernen Klonkrieger. Doch nach der Übernahme des Imperiums wechselte Palpatine auf Sturmtruppen, bei denen es sich nicht länger um genetische Kopien des Kopfgeldjägers Jango Fett handelte.

Wann, wie und warum das passierte, wurde in den Filmen nie so wirklich erklärt. Die TV-Serien The Bad Batch und Obi-Wan Kenobi auf Disney Plus liefern jedoch die Antworten.

Klonen blühten harte Nachkriegsjahre

Am Ende der Prequel-Trilogie verfügte das Imperium über eine vollständige, einsatzfähige Armee von Klontruppen. Dennoch entschied sich Imperator Palpatine, dass er für die Zukunft seines Regimes auf eine Alternative setzen würde.

Ein Prozess: Nach der Gründung des Imperiums setzte Palpatine alles in Gang, um seine Macht in der Galaxis auszuweiten. Dieser Prozess setzte in der Animationsserie The Bad Batch ein und dauerte bis zur Original-Trilogie an. Zwar wurden Klone lange weiterhin als Elite-Stoßtruppen eingesetzt, doch mit der Zeit wurden so gut wie alle von ihnen ausgetauscht.

Die Klonanlagen auf Kamino schlossen kurz nach dem Ende des Krieges, sodass nur noch eine Generation von Klonkriegern gezüchtet wurde. Die bereits existierenden Klonkrieger verschwanden aufgrund der beschleunigten Alterung schon in den ersten Jahren von Palpatines Herrschaft aus den imperialen Reihen.

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Bis 1 BBY (also ein Jahr vor der Schlacht von Yavin) dienten kaum noch Klone im imperialen Militär. Und jene, die es noch taten, waren fast ausschließlich in nicht-kämpfenden Positionen tätig. Zum Beginn von Star Wars: Rebels waren demnach fast alle aktiv dienenden Sturmtruppler gewöhnliche Rekruten, die das Imperium auf herkömmlichem Wege rekrutierte.

Harter Ruhestand: Welches Schicksal jenen Klonen blühte, die ihren Dienst erfüllt hatten, zeigte eindrucksvoll eine Szene in der Mini-Serie Obi-Wan Kenobi. Der titelgebende Jedi trifft dort auf einen heruntergekommenen Klon-Veteranen, der auf der Straße nach Geld und Nahrung bettelt.

Die ausgemusterten Klone wurden also nicht getötet, was nach der Order 66 wohl niemanden verwundert hätte, sie wurden einfach ihrem Schicksal überlassen.

Der obdachlose Klonkrieger in der Kenobi-Serie hört auf den Namen Nax und wird tatsächlich wieder von Temuera Morrison gespielt. Bildquelle: DisneyLucasfilm Der obdachlose Klonkrieger in der Kenobi-Serie hört auf den Namen Nax und wird tatsächlich wieder von Temuera Morrison gespielt. Bildquelle: Disney/Lucasfilm

Warum das Imperium keine Klonkrieger mehr produzierte

Effizienz hat ihren Preis: Das Bestellen, Heranziehen und Ausbilden von Jango Fetts Klonen war wesentlich kostspieliger, als Menschen zu rekrutieren, die bereits existierten. Unabhängig davon, ob sie freiwillig oder unfreiwillig dem Imperium dienten.

Zugehörigkeit: Palpatines Ziel war es, die gesamte Galaxis zu beherrschen. Dafür waren Truppen essenziell. Indem er diese aus allen Orten beziehen konnte, wussten sie um die örtlichen Gepflogenheiten, wodurch sich die Grenze zwischen wir und die verschwimmen ließen. Das wird auch in Andor thematisiert.

Rebellion der Klonkrieger: Zwar handelte es sich bei den Klonen um optimierte Soldaten, doch diese waren keineswegs willenlos. Das zeigte sich etwa an einer Reihe von Klonaufständen, die bei den Entscheidungsträgern des Imperiums zunehmend Misstrauen gegenüber den Klonen auslösten. Ein Beispiel hierfür ist Captain Mayday, der an der Werten der Republik festhielt und in The Bad Batch zu sehen ist.

Die Serie zeigt auch, dass sich einfache oder sogar schon indoktrinierte Rekruten leichter kontrollieren ließen, als Klonsoldaten, die trotz ihrer Optimierung ein bemerkenswertes Maß an freiem Willen und Individualität besaßen.

Grund für die Widerstände war die Konditionierung, der Republik und dessen Idealen zu dienen. Die verteidigten die Demokratie und die Freiheit, was dem widersprach, was sie für das Imperium erledigen sollten.

Sturmtruppler waren hingegen häufig unbeschriebene Blätter, perspektivlose Galaxie-Einwohner oder geistige Anhänger von Palpatines Regime, die für ihren Herrscher oft freiwillig ihre eigenen Namen aufgaben. Anders war es jedoch bei Zwangsrekruten, die meist gewaltsam zu ihrer neuen Arbeit gedrängt wurden.

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