Somehow Palpatine returned
- kein anderes Zitat aus all den Star-Wars-Filmen und -Serien dürfte so sehr ein kollektives Augenrollen hervorrufen, wie das von Poe Dameron aus Episode 9. Für viele fassen diese drei Worte zusammen, was bei den viel diskutierten Sequels unter Disney alles schiefgelaufen ist.
Denn eine bessere Erklärung, warum einer der wichtigsten und besten Schurken der gesamten Sternenkrieg-Saga plötzlich wieder da ist, bekommen wir nicht. Und das, obwohl Darth Sidious eigentlich längst als von dem Auserwählten Anakin Skywalker bezwungen galt. Uff.
Jetzt - und damit circa sieben Jahre nach dem Kinostart von Episode 9 - liefert der arme Teufel, der das Zitat irgendwie verkaufen musste, etwas mehr Kontext. Oscar Isaac wurde zu Gast bei Happy Sad Confused darauf angesprochen, wie die Dialogzeile überhaupt zustande gekommen ist.
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Star Wars: der offizielle Trailer zu Episode 9 - Der Aufstieg Skywalkers
Ein Zitat für die Ewigkeit
Und dabei bestätigt der Darsteller von Poe Dameron, was sich viele Fans wahrscheinlich schon gedacht hatten: Somehow Palpatine returned
ist ein Resultat von Nachdrehs, in deren Zuge bei Episode 9 nochmal umfangreich nachgebessert wurde.
Für den Kontext: Nachdrehs sind bei großen Filmproduktionen alles andere als unüblich. So wurde zum Beispiel auch bei Rogue One vieles erst nach den eigentlichen Dreharbeiten ausgebessert und glatt gezogen. Darüber, wie Der Aufstieg Skywalkers vor seiner Runde Reshoots aussah, lässt sich nur spekulieren.
Aber lest am besten selbst, was Oscar Isaac dazu zu sagen hat:
Ja, [die Szene] war ein Teil der Nachdrehs. Wir mussten [bei Episode 9] Nachdrehs machen. Ich meine, wenn ich mir [die Szene] angucke, denke ich mir, dass das eine ziemlich gute Perücke ist. Ich hatte mir zu dem Zeitpunkt, als ich nochmal ran musste, schon die Haare abgeschnitten.
Das war also ein Teil dieser chirurgischen Eingriffe, bei denen man dazu kommt, während alle nochmal ziemlich hektisch ist, damit das am Ende irgendwie zusammenpasst. Und ja, [diese Szene] war offensichtlich eine neue Ergänzung gegen Ende [des Films]. Es gab bei der ganzen Sache super viel Bewegung und alles war ständig im Wandel.
Aber hättest du mich gefragt, ob ich mir in dem Moment gedacht habe, dass daraus [ein viraler Spruch] wird, hätte ich das nie kommen sehen.
Ich habe mich aber auf jeden Fall voll und ganz in meine Verzweiflung gekniet, das ist sicher.
Da habt ihr’s: Poe Damerons berühmt-berüchtigtes Somehow Palpatine returned wurde Episode 9 in letzter Minute hinzugefügt. Und laut Oscar Isaac hat er seine reale Verzweiflung bei dieser Szene in seine Performance einfließen lassen.
Den Star-Wars-Sequels kann man natürlich viel vorwerfen. Doch ihr größtes Problem dürfte zweifelsohne darstellen, dass kein kohärenter Plan für die Geschichte bestand, die über drei Filme von jeweils unterschiedlichen Regisseuren und Drehbuchautoren erzählt werden sollte.
Nach dem Flop von Solo: A Star Wars Story und der durchwachsenen Resonanz auf Episode 9 - Der Aufstieg Skywalkers legte der Krieg der Sterne eine Kinopause ein, die am 20. Mai 2026 mit The Mandalorian & Grogu endet. Aktuell sehen die ersten Prognosen für den neuen Film nicht so rosig aus.
Am 26. Mai 2027 steht mit Star Wars: Starfighter dann schon das nächste Event an, und wenn ihr mehr über die Zukunft des Sternenkriegs erfahren wollt, werdet ihr unter den Links oben fündig.
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