Star Wars: Animierter Kurzfilm zeigt, wie Episode 9 ursprünglich aussehen sollte

Bevor J.J. Abrams übernahm, sollte Colin Trevorrow Star Wars: Episode 9 drehen. Wie seine Version ausgesehen hätte, zeigt nun ein Kurzfilm basierend auf dem geleakten Drehbuch.

von Vali Aschenbrenner,
31.03.2020 12:26 Uhr

Wie Colin Trevorrows Star Wars: Episode 9 - Duel of the Fates hätte aussehen können, zeigt ein animierter Kurzfilm auf Youtube. Wie Colin Trevorrows Star Wars: Episode 9 - Duel of the Fates hätte aussehen können, zeigt ein animierter Kurzfilm auf Youtube.

Star Wars: Episode 9 hätte ganz anders aussehen können: Bevor Regisseur J.J. Abrams Der Aufstieg Skywalkers in die Kinos brachte, sollte Colin Trevorrow den Film als Duel of the Fates in Szene setzen. Wie das Finale der Skywalker-Saga konkret ausgesehen hätte, verriet vor einigen Wochen erst das geleakte Drehbuch zu dieser Version des Films.

Die ursprüngliche Version von Episode 9 »verfilmt«

Basierend auf diesem Skript hat nun der Youtuber Mr.SundayMovies einen animierten Kurzfilm entworfen, der Duel of the Fates zumindest grob und in arg gekürzter Fassung in Szene setzt. Dafür zog er Konzeptzeichnungen zu Rate, an denen sich sein Animator Ethataylo orientieren konnte.

Falls ihr also einen ungefähren Eindruck davon bekommen wollt, wie die ursprüngliche Version von Star Wars: Episode 9 unter Colin Trevorrow als Regisseur ausgesehen hätte, solltet ihr einen Blick auf das folgende Video werfen:

Star Wars 9: Colin Trevorrow vs. J.J. Abrams

Über die größten Unterschiede zwischen Colin Trevorrows und J.J. Abrams' Vision für Star Wars: Episode 9 haben wir euch bereits in einem eigenen Artikel aufgeklärt. Die wichtigsten Details aus dem geleakten Skript zu Duel of the Fates lauten jedoch wie folgt:

  • Imperator Palpatine wäre nicht zurückgekehrt und tot geblieben
  • Kylo Ren sollte die Rolle des Bösewichts des Films übernehmen
  • Reys Eltern wären "Niemand" geblieben
  • Rey hätte ein blaues Doppelklingen-Lichtschwert geführt
  • Rose Tico sollte eine wichtigere Rolle im Film einnehmen
  • Luke Skywalker hätte Kylo Ren als Machtgeist heimgesucht
  • Kylo Ren hätte im Zuge einer Macht-Vision gegen Darth Vader gekämpft - und verloren
  • Yoda und Obi-Wan Kenobi wären als Macht-Geister zurückgekehrt
  • Die finale Schlacht hätte über und auf Coruscant stattgefunden
  • General Hux hätte sich im Angesicht der Niederlage der Ersten Ordnung selbst mit einem Lichtschwert getötet
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Wieso wurde Colin Trevorrow gefeuert?

Darüber, warum Colin Trevorrow als Regisseur von Star Wars: Episode 9 gefeuert wurde und Duel of the Fates nie umsetzen dürfen, hat sich Disney nie konkret geäußert. Trevorrow (Jurassic World) hatte bereits zwei Jahre an dem Film gearbeitet, bevor er 2017 entlassen wurde und später durch J.J. Abrams (Das Erwachen der Macht) ersetzt.

Es wird spekuliert, dass Colin Trevorrows kritischer und kommerzieller Flop The Book of Henry ausschlaggebend für die Entlassung war. Im selben Atemzug kamen Gerüchte auf, dass Trevorrows Vision für Episode 9 nicht zu der von Lucasfilm beziehungsweise deren Chefin Kathleen Kennedy passen wollte. »Kreative Differenzen« wären nicht das erste Mal schuld an dem Weggang eines Star-Wars-Regisseurs gewesen.

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So wurden unter ähnlichen - oder auch völlig anderen Umständen - Phil Lord und Chris Miller noch während des Drehs von Solo: A Star Wars Story gefeuert. Auch Gareth Edwards trat für die Nachdrehs von Rogue One: A Star Wars Story in den Hintergrund und wurde durch den Drehbuchautor Tony Gilroy ersetzt.

Und dann gäbe es ja noch Josh Trank (Fantastic Four) der seinen geplanten Boba-Fett-Film nie umsetzen durfte sowie David Benioff und D.B. Weiss (Game of Thrones), deren geplante Star-Wars-Trilogie 2022 mit dem ersten Film in den Kinos starten sollte.

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