Bevor Episode 7 so richtig Form annahm, hieß Rey ursprünglich noch Keera, wurde dann in Star Wars 8 als Niemand
bezeichnet, offenbarte sich in Episode 9 als Palpatine und ist jetzt ein Skywalker. Puh. Eine ganz schöne Achterbahnfahrt! Und deren Ende kam freilich bei vielen Krieg-der-Sterne-Fans nicht allzu gut an.
Aber warum genau hat Rey letztlich den Nachnamen ihres Mentors und Meisters Luke Skywalker angenommen? Die Erklärung liefert die Jedi-Meisterin persönlich in einem Buch von Autor Marc Sumerak.
Warum Rey den Skywalker-Namen annimmt
Das erschien ursprünglich im Jahr 2019, wurde aber jetzt um neue Kapitel und zusätzliche Perspektiven erweitert. Damit umfasst The Secrets of the Jedi: The Chronicles of Luke Skywalker (via ComicBasics) nun Schriften, die Rey im Kontext des Star-Wars-Universums selbst verfasst hat.
Darin reflektiert sie über ihre eigene Entscheidung und besinnt sich darauf, Lukes Vermächtnis, den Kampf gegen das Böse zu führen, fortzusetzen:
Ich musste den Kampf fortführen und vollenden, was er begonnen hatte. Um Palpatine daran zu hindern, wieder aufzusteigen … Und dabei den Namen meines Meisters mit Stolz zu tragen, zu Ehren seines Lebens und seines Opfers.
Dabei fügt Rey an, dass das Vermächtnis der Jedi über eine Person hinausgeht und alle Lebewesen miteinander verbindet, die der hellen Seite der Macht folgen:
Luke Skywalker mag vielleicht nicht mehr Teil dieser Ebene sein, genauso wie alle Jedi, die vor ihm kamen … aber er wird auf ewig weiterleben. Denn letztendlich bin ich all die Jedi. Und vielleicht sind wir das alle.
Der Skywalker-Name setzt damit also nicht zwangsläufig Blutsverwandtschaft voraus, sondern gleicht einem Titel, der fortgeführt wird. Ob diese Erklärung mit der Entscheidung unzufriedene Fans milde stimmt, muss aber jeder für sich selbst entscheiden.
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Der erste Star-Wars-Film nach Episode 9 läuft jetzt in den Kinos: The Mandalorian & Grogu
Wie steht es eigentlich um den Rey-Film?
Apropos Rey: Im Jahr 2023 wurde ein Solo-Film für Daisy Ridley angekündigt, der ihre Geschichte im Star-Wars-Universum fortführen soll. Bisher ist da aber nicht viel passiert. Tatsächlich haben schon drei verschiedene Drehbuchautoren das Handtuch geworfen, seit Anfang 2025 ist George Nolfi (Das Bourne Ultimatum, Ocean’s Twelve) dran.
Die Regie übernimmt Sharmeen Obaid-Chinoy (Ms. Marvel), aber ein konkreter Kinostart lässt weiterhin auf sich warten. Währenddessen soll Rey ebenso in der von Simon Kinberg (X-Men: Dark Phoenix) geplanten Filmtrilogie eine Schlüsselrolle spielen, welche die nächste große Star-Wars-Saga lostritt.
Jetzt ist aber erstmal The Mandalorian & Grogu als erster Sternenkrieg-Film nach Episode 9 und damit seit sieben Jahren in den Kinos gestartet. Am 27. Mai 2027 geht es dann bereits mit Star Wars: Starfighter weiter.
Mehr zur Zukunft unserer liebsten Sci-Fi-Saga könnt ihr unter den Links oben nachlesen.
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