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Seite 3: StarCraft 2: Die Terraner

Jagen und hüpfen

Elende Marines! Die Menschen beschließen, die feindliche Infanterie fortan mit Banshees zu jagen. Diese Helikopter decken Bodentruppen mit Schnellfeuer-Laserblitzen ein -- und das mit Schmackes: Als die Banshees eine Gruppe Marines aufstöbern, ist die blitzschnell Geschichte. Im selben Streich sprengt die tödliche Flugtruppe auch noch die gegen Luftangriffe wehrlosen Belagerungspanzer, die in der Nähe herumstehen. Als Viking-Raumjäger nahen, müssen die Banshees allerdings flüchten -- wie günstig, dass sie sich dank ihres Tarnvorrichtungs-Upgrades kurzfristig unsichtbar machen können.

Da die gegnerischen Verteidiger nun dezimiert sind, stoßen die Terraner abermals in Richtung Feindbasis vor. Hierzu setzen sie auf Reaper-Soldaten, die mit ihren Jetpacks Abhänge überspringen und so Bunker umgehen. Bewaffnet sind die Hüpfer mit Pistolen. Die haben eine geringe Reichweite, eignen sich aber ideal, um bei überraschenden Jetpack-Überfällen flugs ein paar Arbeiter niederzustrecken. Zudem darf jeder Reaper alle 30 Sekunden eine Zeitbombe an ein Gebäude oder eine Einheit heften. Ein Symbol und ein roter Balken zeigen in der Spielansicht, wo der Sprengsatz klebt und wann er detoniert -- so lange kann der Feind ihn anvisieren und zerstören. Wenn das misslingt, zerfetzt die Explosion schon mal eine Fabrik. Als die Reaper einige Gebäude gesprengt haben, preschen sie zur Kommandozentrale vor. Schlechte Idee, denn der Gegner hat sein Hauptquartier zur Festung aufgewertet: Von Dach feuert ein Laserturm, der die Soldaten zerlegt. Gegen Luftangriffe nützt das Geschütz aber nichts. Ob die Festung ihre Waffen auch im Flug nutzen kann, steht noch nicht fest.

Mauern und stampfen

Die Reaper sind hin, doch in einem nahen Tal feilen die Terraner an einer Geheimwaffe. Den engen Eingang zur Klamm haben sie mit Versorgungsdepots blockiert, dahinter trutzen Belagerungspanzer kommenden Angriffen. Attackierende Bodentruppen müssen also erstmal die Gebäude erledigen und sind dabei dem Langstreckenfeuer der Panzer ausgeliefert. Diese Taktik war schon im ersten Starcraft beliebt, nun gibt's jedoch einen neuen Kniff: Wie die Mauertore in Age of Empires 2 lassen sich die Depots »öffnen«. Denn Sie können die Bauten jederzeit im Boden versenken und so in ebene Flächen verwandeln -- über die dann Ihre Einheiten stapfen. Wenn Ihre Truppen den Durchgang passiert haben, schließen Sie den Wall wieder, indem Sie die Bauten hochfahren. Wer sich komplett mit Depots einmauert, kann seinen Verteidigern so Ausfallwege öffnen.

Doch nun zur Geheimwaffe: Im Tal errichten die Menschen einen Thor, einen gigantischen Kampfläufer, neben dem ein Marine wie ein Gartenzwerg wirkt. Weil der Thor zu groß ist, um aus der Fahrzeugfabrik zu stampfen, wird er wie ein Gebäude von einem WBF hochgezogen. Das ist teuer und langwierig, lohnt sich aber: Mit den beiden Laserarmen räumt der träge Koloss Bauten und Bodentruppen aus dem Weg. Sein Spezialtalent ist der Artillerieschlag, bei dem er Langstrecken-Geschosse aus den vier Kanonen auf seinem Rücken spuckt -- ideal für Angriffe auf Stützpunkte. Und im Gegensatz zum Mutterschiff der Protoss kommt ein Thor nie alleine: Die Terraner dürfen so viele dieser Monstren basteln, wie es ihre Ressourcen und das Bevölkerungslimit erlauben.

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