Ihr kennt sie doch sicher auch. Die Tage, an denen man am liebsten einfach 1.000 Jahre am Stück schlafen würde. Auf der Arbeit wollen alle komische Dinge von euch, der schwerhörige Nachbar guckt nachts so laut Fernsehen, dass ihr quasi Podcast hört und zum Zocken seid ihr deshalb viel zu müde.
Gäbe es doch nur ein Spiel, das diesem Wunsch nach endlosem Schlaf nachkommen könnte. Ach was? Das gibt es? Na klar, wie konnten wir das vergessen?! In Stardew Valley kann man ja einfach immer wieder das Bett anklicken, um den Tag zu beenden und so fast durchgängig schlafen. Aber wenn man das wirklich 1.000 Jahre durchzieht, muss man auch mit den Konsequenzen klarkommen. Vielleicht räumen ja dann Biber den Saustall wieder auf ...
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Im tierischen Aufbauspiel Timberborn bauen die Biber eine zerstörte Welt wieder auf - jetzt naht der finale Release
Drei Wochen am Stück Stardew Valley spielen klingen produktiver als sie sind
Falls ihr euch jetzt fragt, was denn eigentlich passiert, wenn man in Stardew Valley 1.000 Jahre im Bett verbringt, dann können wir euch beruhigen. Ihr müsst das nicht selbst ausprobieren.
Glücklicherweise hat sich eine freiwillige Person bereit erklärt, genau dieses Experiment auf ihrer Switch durchzuführen. Dafür musste die Konsole von Reddit-User Holozard drei Wochen ununterbrochen durchackern. Was dabei herauskam, seht ihr an den Bildern im Reddit-Post:
Link zum Reddit-Inhalt
Bild 1 bestätigt, dass der Spielstand von Holozard tatsächlich im Jahr 1.000 angekommen ist und auch nur das Startkapital von 500g in den Taschen von Protagonist Sleepy klimpert.
Screenshot Nummer 2 zeigt dann direkt das Ausmaß der Verwahrlosung, die das Faulenzen nach sich gezogen hat. Der ganze Hof ist bedeckt mit Riesenpilzen und anderem Gestrüpp. In einem weiteren Bild sieht man das Trauerspiel im Winter am Ende von Jahr 1.000, wo zumindest der Boden der Farm zu sehen ist. Für diesen Anblick hat Holozard ganze drei Jahreszeiten Bäume gefällt.
Wahrscheinlich hätte man für eine ähnlich verwilderte Farm nicht mal ein ganzes Millennium das Bett hüten müssen, eine Handvoll Jahre hätten wohl auch gereicht. Aber wir wollen das Opfer von Holozard trotzdem wertschätzen, denn es ist mit ganz schön viel Aufwand verbunden, eine so schöne große Zahl im Jahrescounter von Stardew Valley zu platzieren.
Dafür ließ Holozard die Switch wie bereits erwähnt drei Wochen durchlaufen, wobei sie neunmal den Geist aufgab und abstürzte. Aber zum Glück ist das für den Stardew Valley in diesem Fall nahezu egal, denn das Spiel speichert mit jedem abgeschlossenen Tag.
Holozard benutzte für die Zu-Bett-Geh-Routine einen Controller mit Turbo-Knopf, um wiederholt A drücken zu können und die REM-Schlafphase zu starten. Damit der kleine Protagonist jeden Tag auch immer schön nach rechts zum Bett geht, half ein Haargummi am Joystick aus. Jetzt leidet der Controller allerdings unter Stickdrift. Naja, wo gehobelt wird, da fallen Späne.
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