Wenn ihr Lust auf ein neues Aufbauspiel habt, müsst ihr nicht immer auf das nächste Anno warten. Auf Steam tummeln sich haufenweise interessante City Builder mit historischem Setting. Obwohl die meisten davon aktuell noch unter dem Radar fliegen, könnten sie sich als echte Geheimtipps entpuppen.
Zumindest optisch machen diese drei Spiele ordentlich was her. Wir klären, was Pompeii: The Legacy, Town to City und Aztecs: The Last Sun sonst noch zu bieten haben. Seid ihr trotzdem noch neugierig auf Anno 117, findet ihr hier alle Infos:
Pompeii: The Legacy
0:51
In Pompeii: The Legacy baut ihr nach dem berühmten Vulkanausbruch eine antike Weltstadt wieder auf
Wer in der Schule mal Latein hatte, musste sich wahrscheinlich schon mit Pompeii und dem Vulkanausbruch dort auseinandersetzen. Ich musste damals brav den Augenzeugenbericht von Plinius übersetzen und bin seitdem fasziniert vom Untergang der antiken Stadt.
Pompeii soll aber kein Spiel über die Katastrophe werden, sondern vielmehr eines über den Wiederaufbau. Die Kampagne erstreckt sich über 200 Jahre. Mir fällt dabei laut Steam-Seite nicht nur die Aufgabe zu, eine neue Stadt aus der Asche zu erheben. Ich muss mich auch mit der römischen Gesellschaft und den Machtspielchen ihrer Politik auseinandersetzen.
Um das zu meistern, stehen mir unterschiedliche Werkzeuge zur Verfügung – zwei Entwicklungsbäume etwa, die sich mit Technologie und Philosophie auf Gebäude und Strukturen oder die Gesellschaft konzentrieren. Aber auch der Handel spielt eine wichtige Rolle. Und Vorsicht: Nur weil der Vulkan erstmal ruht, heißt das nicht, dass er nicht wieder ausbrechen kann. Für Katastrophen muss ich meine Stadt ebenfalls rüsten.
Pompeii: The Legacy wird voraussichtlich am 16. September 2025 im Early Access auf Steam erscheinen und dort für etwa 6 Monate bleiben, bevor der vollwertige Release ansteht.
Town to City
1:20
Im gemütlichen Aufbauspiel Town to City erbaut ihr in Minecraft-Optik eure eigene Stadt
Klötzchen-Optik klingt für viele wahrscheinlich erstmal nicht nach schicker Grafik. Die Beleuchtung und Detailliebe lässt Town to City aber so verträumt und echt aussehen, dass ich das Gefühl habe, meine kindlichen Lego-Kreationen sind irgendwie zu einer realen Stadt geworden.
Lasst euch von den deutlich sichtbaren Bausteinen nicht täuschen: Town to City lässt euch extrem frei und organisch bauen. Hinzu kommt, dass ihr laut Steam-Seite sogar mehrere Orte errichten und damit einer ganzen Region neues Leben einhauchen könnt. Spielstil und Ästhetik bleiben euch überlassen. Ihr baut entweder dicht an dicht und errichtet eine besonders effiziente Wirtschaftsmetropole oder ihr gestaltet wirklich jedes Blumenbeet, um den malerischen Postkarten-Look zu perfektionieren.
Neben dem Fotomodus und all der Idylle dürft ihr aber nicht die Bedürfnisse eurer Bewohner oder die Forschung außer Acht lassen.
Auch Town to City soll am 16. September in den Early Access auf Steam starten und dort etwa sechs bis acht Monate bleiben. Wenn ihr neugierig seid, könnt ihr aber schon jetzt eine kostenlose Demo ausprobieren.
Aztecs: The Last Sun
1:10
Im Aufbauspiel Aztecs müsst ihr nicht nur Bewohner, sondern auch Götter glücklich machen
Lachen euch Römer oder Vorstadt-Idylle nicht an, braucht ihr ja vielleicht ein wenig Motivation von oben. Denn in Aztecs mischen die Götter mit. Während ich die Azteken-Stadt Tenochtitlan errichte, muss ich nicht nur das Volk zufriedenstellen, sondern auch die Götter auf meine Seite bringen. Sonst wird die Dunkelheit irgendwann die ganze Welt verschlingen.
Denn die Mondgöttin hat der Sonne und damit auch meinem Reich den Krieg erklärt, sodass ich sie mit Opfern und Ritualen besänftigen muss. Aber auch eine riesige Azteken-Stadt baut und verwaltet sich nicht von alleine. Ich errichte monumentale Gebäude, entsende Expeditionen, treibe Handel und versorge meine Bewohner.
Aztecs wird voraussichtlich am 23. September in den Early Access auf Steam starten und dort etwa ein Jahr weiter köcheln. Wenn ihr schon jetzt reinspielen wollt, könnt ihr aber schon jetzt eine kostenlose Demo ausprobieren. Hoffen wir mal, die drei kommen sich nicht ins Gehege.
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