Stellar Blade hat 2024 auf der PS5 meine Leidenschaft für Videospiele wieder aufflammen lassen.
Kein Witz, ich war damals in einer Phase, in der mir Spiele irgendwie ziemlich egal geworden waren. Kann sein, dass es an der Übersättigung mit dem ständig gleichen Einheitsbrei lag, ich hatte einfach keine Lust, mich länger als nötig mit einem Spiel zu beschäftigen.
Aber dann kam das Erstlingswerk des koreanischen Studios Shift Up daher und hat mich mit seiner Endzeitgeschichte um eine verwüstete Ede, auf der blutrünstige Monster an der Spitze der Nahrungskette stehen, sofort in seinen Bann gezogen. Das Action-Adventure mit Souls-like-Anleihen erinnerte mich mit seinen Mechaniken und seinem Design an die gute alte PS2-Ära.
2:08
Stellar Blade: In feinster PC-Grafik erforschen wir die Wüste und treffen einen Boss
Stellar Blade ist ein ehrliches Spiel mit spannenden Kämpfen, toller Optik und wenig Schnickschnack drumherum – wenn man von Angel-Minispielen und sammelbaren Outfits mal absieht. Das gilt ein gutes Jahr nach Konsolen-Release ebenso für die frisch veröffentlichte PC-Version.
Eigentlich wollte ich nur mal ein paar Stunden reinschauen und die Technik begutachten, doch ich bin wieder so angefixt, dass ein erneutes Durchspielen unvermeidlich scheint.
Ein Augenschmaus in noch schmausiger
Zur Einordnung möchte ich zunächst klarstellen: In meiner Eigenschaft als Grafikfetischist habe ich Stellar Blade auf der PS5 nur im Qualitätsmodus gespielt, durch die Hardware begrenzt auf 30 Bilder pro Sekunde. Das hat mir nichts ausgemacht, der Leistungsmodus mit 60 FPS sah mir einfach zu fusselig aus. Auf dem PC (AMD Ryzen 9 7950X3D, Nvidia Geforce RTX 4080 Super und 32 GB RAM) eröffnen sich jetzt aber völlig neue Welten.
Selbst die PS5 Pro kann da trotz deutlichem Qualitätszuwachs nicht mithalten. Die entsprechende Grafikkarte vorausgesetzt, könnt ihr hochauflösende Hintergrundtexturen aktivieren, die Sonys Konsole mit den flimmernden Hintergründen selbst in der Pro-Version wie ein Relikt aus längst vergangenen Tagen aussehen lassen.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.