Hat Battlefield 6 zu kleine Maps? Über diesen Punkt wird in der BF-Community seit dem ersten Beta-Wochenende leidenschaftlich gestritten – sogar CoD-Vergleiche werden gezogen.
Und die Chancen stehen gut, dass sich diese Debatte noch intensivieren wird, wenn in der zweiten Beta-Phase mit Empire State ein weiteres Schlachtfeld mit reinem Infanterie-Fokus in engen urbanen Umgebungen dazukommt.
Shashank Uchil, der Design Director von BF6, stellt in einem Interview mit VGC klar: Größe ist nicht alles!
Maps für alle
Uchil stellt klar, dass das Team hinter Battlefield 6 Maps für jeden Spielertypen anbieten will.
Dabei könnten natürlich manche Karten besser zu bestimmten Vorlieben passen als andere, insgesamt soll aber jeder seinen Platz finden können. Er erklärt:
Für Fans von Infaterie-Kämpfen wollen wir Maps haben, die sich als Fußsoldat gut spielen. Ein anderer Spieler mag Panzer und andere Landfahrzeuge. Ok, wir machen eine Map, die gut für Panzer und Infanterie funktioniert. Andere sagen, ich mag Hubschrauber. Also machen wir eine Map dafür. Und dann gibt’s Jets. Ich bin darin wirklich schlecht. Aber es gibt Spieler, die sind da absolute Profis, keine Ahnung wie die das anstellen. Also machen wir eine Map, die diesen Spielertypus anspricht.
Panzer und Jets sollen sich demnach insbesondere auf Operation Firestorm und Mirak Valley, der größten Karte von BF6, austoben können.
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Rush, Conquest, Breakthrough - Battlefield 6 geht bei Maps und Modi voll aufs Ganze
Nein zu »Open Worlds«
Zugleich sei es nicht die Absicht der BF6-Macher, große Karten einzig und allein um der Größe willen zu entwickeln.
Mit seinem enormen Detailgrad und der Zerstörungsphysik will Battlefield 6 offenbar bewusst auch klare (technische) Grenzen ziehen, was das reine Ausmaß der Spielfläche angeht. Uchil sagt:
Der reine Umfang ist nicht alles, richtig? Nur weil du jetzt eine Fläche von X Quadratkilometern hast, heißt das nicht, dass du deswegen auch eine gute Map hast. Und wenn du eine echt riesige Map machst, dann wirst du diese ganze Fläche auch mit Zeug füllen wollen, was es wiederum zu einer Art von Open World macht. Und dann bist du gezwungen, alle möglichen Kompromisse einzugehen.
Die kleinsten und daher auch stärker auf Infanterie ausgelegten Maps von BF6 sind Siege of Cairo, Empire State und Saints Quarter.
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Reicht das wirklich, Battlefield 6?
Eine Frage des Nachschubs
Chefentwickler David Sirland hatte zum Map-Design Stellung bezogen und dabei angedeutet, dass es zum Release deutlich größere Maps als in der Beta geben würde.
Ein großes Fragezeichen hängt in diesem Zusammenhang natürlich über dem Live Service. Die Battlefield-Serie setzte schon früh auf thematisch gestaffelte DLCs mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Battlefield 3: Armored Kill brachte zum Beispiel groß angelegte Panzerschlachten ins Spiel, in BF1 eröffnete das Addon In the Name of the Tsar die Ostfront mitsamt Schnee-Maps als neuen Schauplatz.
Letztlich bleibt Fans nur, den Release von Battlefield 6 am 10. Oktober abzuwarten, wenn wirklich alle 9 Launch-Maps und sämtliche Modi tatsächlich spielbar sind.
Dann wird auch der neue Escalation-Modus seine Premiere feiern, der die klassische Conquest-Formel mit einer nach und nach zusammenschrumpfenden Spielwelt kombiniert und so (im wahrsten Sinne des Wortes) am Ende eskaliert.
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